Wie ist das mit dem Geldbriefumschläge, Schuldenberater

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Etliche Ratgeber, die man in den Medien (Buch, TV) mitbekommt, tauicht hier und da mal der Briefumschlag- Tipp auf. Demnach kann man sein Geld so einteilen, indem man nach dem Ausrechnen, wieviel man für die Woche zur Verfügung hat in Briefumschläge aufteilen. DAS IST EIN SEHR NERVIGES UND VOR ALLEM EINREISSENDES SYSTEM, ihr Fachmänner!

Meinem Geld bin ich nicht böse, und die Befürchtung mal über den Verhältnissen zu leben ist beängstigend, vor allem wenn man sich mal den Taschenrechner nimmt, uns sein Lebensmittel- Tagesgeld ausrechnet, den Lohn minus Miete, PKW Kosten  und andere festen abzieht- von Kleidung nicht abzusehen.

Um ein finanzschwaches Beispiel zu nennen: Harz4 Empfänger mit 350 Euro über den Daumen gepeilt als Leistung. Die Miete runter sind noch 112,65 Euro über. 5 Wochen hat ein Monat. Sind 112,65 Euro geteilt durch 5 Wochen sind 22,53 Euro für jede Woche. (Wer genauer sein möchte, rechnet für den einzelnen Tag 3,21 Euro aus.)

NUN DIE PRAXIS zu diesem Ratgeber:

Den Fehler, einen beladenen Birefumschlag an eine Schranktür oder sonstigen senkrechten Gegenstand zu klegben, wehrt sich nach einigen Nutzen der Briefumschlagzungen. Zwar sind ein 20 Euro Schein, ein 2 Euro Stück wie ein 50 Cent und 2 Cent wie ein 1 Cent Stück nicht die Welt an gewicht, doch wenn mann einen 97 Cenzbetrag hat, ist das gewicht schon anders verteilt. Darum geht es auch wirklich nicht.

Dieses Briefumschlag System zum Gelteinteilen ist schon gut, aber es auf die Spitze zutreiben...

... und sich sein Geld für jeden Tag einzuteilen ist schon etwas umständlich, vor allem ist es blöd, wenn man mal sein Briefumschlaggeld im Briefumschlag läßt. Am Anfang ist mir das oft passiert, weil es eine Routine ist, die sich bei mir nicht einstellen wollte. Die Wocheneinteilung hat da Platz und Nutzer Vorteile. Persönlich habe ich es aber mit dem Wochenbeld am Wochenanfang oft geschaft das Geld für andere Dinge auszugeben. 

Wer so klug ist, und sich und seine Ernährungs und Hungergefühle kennt, sich am festgelegten Wochentag um die Lebensmittel kümmert ist klar im Vorteil- dieser Einkäufer braucht sich nicht mit dem Tagesgeld zu bemühen und gleich die im einfachen Beispiel mit den 22,53 Euro zum Einkaufen begeben.

Ich will darauf hinaus, dass diese Ratgeber oft die Nachteil von dieser speziellen Geld Einteilung nicht aufführen. Vor allem wenn sie den tipp geben das Geld ständig vor augen zu haben. Das verlangt so manches mal einem Anweder wirklich besonnen und Bemühungen ab. "Du hast dein Geld im Haus?"  Einer dieser Schuldenberater im Fernsehn hat das einem Ehepaar empfohlen mit den Briefumschlägen zu arbeiten um die Kosten halt im Griff zu haben. Das erinnert an Omas Sparstrumpf unter dem Kopfkissen.

Auf dem Konto das geld zu lassen ist nicht nur wegen Einbrechern sicher, auch für sich selst um sich selbst nicht das "Futter" zu nehmen.

Mein Gott mir wird gerade klar, dass es wirklich ein Mindestmaß an Lebensmittelgeld geben soltle. Wenn man wirklich nur 2 Euro am Tag hat, und laut der Arbeitslosenstatistik und den unzähligen Jobbern, die sich mit Minijobs und Bafög über Wasser halten müssen, werden mit diesem System eher depressiv. Doch der Zweck heiligt die Mittel, und der Brass aus die Kosten, die man gnädigerweise erhält ist alles andere als gut tunend. Für zwei Euro am Tag, wer kann sich davon ernähren? Okey es gibt etliche Lebensmittel beim Discounter für solches Geld, in der "Warm"Miete sind die Stomkosten für die Kochstelle beinhaltet, und bereits abgezogen, aber eine Pizza vom Laden um die Ecke kann man sich nicht erlauben.

Ich glaube ich mache da gerade einen Denkfehler, gibt es noch beim Amt Wohngeld? Das ist doch alles in der Leistung vom Harz4 Beinhaltet oder nicht?

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