Wie halten Lederstiefel länger?

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Reitstiefel heißen so, weil sie für das Reiten gemacht wurden - also nicht für Stallarbeiten oder ähnliches.

Pferdeurin oder Schweiß ist das reinste Gift für die teuren Stiefel.

Vor dem ersten Reiten die Stiefel mit einer guten Schuhcreme (Cavallo empfielt Kiwi-Schuhcreme)

ordendlich eincremen.

Für die empfindlichen Nahtstellen eine ausrangierte Zahnbürste verwenden.

Die Innenseite der Schäfte putze ich persönlich allerdings nicht.

Pferd also reitbereit machen, Stiefel anziehen und los gehts.

Nach dem Reiten den Pferdeschweiß mit einem feuchten Lappen abwischen, Dreck zumindest grob entfernen.

Natürlich muß man nun nicht nach jedem Reiten die Stiefel eincremen.

Sattelseife nur sparsam,  Lederfett bitte nicht verwenden( weicht das Leder nur auf).

Das Selbe gilt natürlich auch für Lederstiefeletten!

Sind die Stiefel noch neu, können sie (bei ausreichender Höhe) in den Kniekehlen zwacken.

Um die Zeit zu überbrücken, bis das Leder sich gesetzt hat, gibt es Fersenkeile(z.b. von Cavallo).

Damit die Stiefel lange schön bleiben, sind Stiefelspanner zu empfehlen.

Hier gibt es sehr praktische Modelle aus Metall, die sehr schnell und einfach anzubringen sind.

Super sind auch die Holzleisten mit dem Schaftstreckern, allerdings dauert das anlegen recht lange - ist also eher etwas für extrem Geduldige, oder für Stiefel, die gelagert werden.

Wird nach der ganzen vorweihnachtlichen Schlemmerei der Schaft zu eng, kann der Stiefel aufgeblockt (geweitet werden) - so es sich denn um einen Lederstiefel handelt.

Oder es lassen sich verschiedene Reißverschlußmodelle einsetzten.

Kostenpunkt ca. 50,- beim Fachgeschäft.

Ich hoffe, dieser Ratgeber konnte einige Fragen beantworten, dann gebt ihm doch bitte eine positive Wertung!

 

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