Wie entwickelt sich der Immobilienmarkt in Ungarn? Lohnt sich ein Investment?

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Wie entwickelt sich der Immobilienmarkt in Ungarn? Lohnt sich ein Investment?

Ungarn erlebt derzeit eine Konsolidierung auf dem Immobilienmarkt, vor allem Einfamilienhäuser in Ungarn haben viel von ihrem einstmaligen Wert eingebüßt. Das geht einher mit einer hohen Zahl an Zwangsversteigerungen, da vor der Finanzkrise aufgenommene Hypotheken nicht mehr ausreichend bedient werden konnten. Anleger haben nun die Chance, kompakt gebaute Häuser zu einem Bruchteil ihres eigentlichen Wertes zu erwerben. Experten sprechen von einem Drittel als Wert, der aufgrund der angespannten Marktlage derzeit erreichbar ist.

In diesem Beitrag widmen wir uns mehreren Faktoren, um den Immobilienmarkt in Ungarn bewerten zu können.

 

Der Tourismus als Zugpferd bei möglichen Wertsteigerungen in der Zukunft

Ungarn hat sich nach dem Fall des Eisernen Vorhangs gewandelt, es wurde in den letzten 25 Jahren viel in Urlaubsregionen wie der Plattenseeregion am Balaton investiert. Die natürliche Landschaft und großzügige Bauordnungen, die eine Vielzahl an Architekturstilen ermöglichten, machen das Land für Anleger und Urlauber gleichermaßen interessant. Aufgrund der günstigen Bodenpreise kommt vor allem ein Investment in Grundstücke infrage, um eigene Bedürfnisse von Beginn an umsetzen zu können.

 

Zweistellige Wachstumsraten bescheren einigen Regionen einen wirtschaftlichen Aufschwung

Die Nachfrage nach Ferienimmobilien als Anlageobjekte weist in einigen Teilen des Landes zweistellige Wachstumsraten auf, auch wenn im Zuge der Rezession seit 2009 eine Normalisierung stattgefunden hat. Vor allem Grundstücke mit Lage an Binnenseen sind aufgrund der Fokussierung auf den Tourismus eine beliebte Anlageform. Aufgrund des EU-Beitritts im Jahr 2004 sind die gesetzlichen und regulatorischen Hürden für ein Investment in eine Auslandsimmobilie in Ungarn auch nicht mehr so hoch wie in den 1990er-Jahren.

 

Budapest bietet Stabilität auch in stürmischen Zeiten

Anders als das Investment in Ferienimmobilien, die in einem hohen Maße von konjunkturellen Schwankungen abhängig sind, verspricht die Anlage in Wohnbebauung konstante Renditen. Ungarn zählt nicht ohne Grund zu den wenigen Ländern Osteuropas, die aufgrund gesetzlicher und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen für ausländische Investitionen interessant sind. Viele Immobilien sind noch aus der Gründerzeit und den Zwischenkriegsjahren erhalten, Modernisierungen versprechen eine wesentliche Mietpreissteigerung und eine schnellere Amortisierung. Zugleich kann, sofern kein Denkmalschutz vorliegt, von relativ moderaten Baukosten profitiert werden.

Im Gegensatz zu Bulgarien, Rumänien und Moldawien bietet Ungarn eine wachsende Mittelschicht aus dem tertiären Sektor, die hinsichtlich des Lifestyles und der Anforderungen dem Westen nacheifert und bereit ist, entsprechende Mieten zu tragen. Eine solche Vermietbarkeit kann als Fundament für ein kompaktes Investment betrachtet werden.

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