Wie baut man ein Babybett mit Nestchen auf?

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Wie baut man ein Babybett mit Nestchen auf?

Ein Nestchen, das in einem größeren Bett einen separaten kuscheligen Platz für ein Baby schafft, wird von innen an die Gitterstäbe des Babybetts gebunden. So fühlt sich das Neugeborene nicht verloren in seinem Bettchen und bekommt keine Zugluft. Als Eltern achten Sie unbedingt darauf, dass das Kind das Nestchen nicht ablösen kann. Sonst besteht Erstickungsgefahr.

 

Das Anbringen des Nestchens im Babybett

Eltern, die ein Gitterbett oder eine Wiege für ihr Kind verwenden, verkleinern es optisch mit dem Nestchen. Das Gitterbett stellt das ideale Babybett dar. Das Kind fällt dank der Gitterstäbe nicht heraus. Doch die Stäbe fühlen sich meidst hart und kalt an. Viele Betten wirken am Anfang auch zu groß für das Neugeborene. Die Nestchenumrandung verwandelt das Bettchen in ein kuscheliges Nest. Es schützt den Kopf vor Zugluft. Nestchen gibt es in zwei Längen als Kopfschutz und in doppelter Länge als ganze Bettumrandung.

Nestchen für Babybetten bestehen meist aus Baumwolle für den Bezug und Polyester für die innere Wattierung. Mit kleinen Bindebändern befestigen Sie das Nestchen am oberen Ende des Gitters sowie auf der Höhe der Matratze an den Gitterstäben. Viele Modelle verfügen über kindgerechte Aufdrucke oder Stickereien. An den Motiven wie Blumen, Schmetterlingen, Sternen oder Tieren entdeckt Ihr Kind die Welt. Beim Aufwachen fühlt sich Ihr Kind in seinem kuscheligen Nest geborgen.

  

Die Auswahl und der richtige Umgang mit dem Nestchen

Bei der Auswahl des richtigen Modells für Ihr Babybett achten Sie auf das TÜV-Siegel. Geeignete Nestchen bestehen aus dünnen Stofflagen. Bauschige und dicke Nestchen hingegen gefährden Ihr Kind mehr, als sie helfen. Sie sorgen unter Umständen für einen Wärmestau im Kinderbettchen oder Ihr Baby erstickt, wenn sein Gesicht darin versinkt. Außerdem benötigen Sie das Nestchen nicht mehr, wenn das Kind sich selbstständig aufsetzt. Denn dann besteht die Gefahr, dass es die Bänder löst und sich das Nestchen über das Gesicht zieht.

  

Alles rund um das Babybett mit Nestchen

Das Babybett mit Nestchen steht in den ersten Lebenswochen des Babys meist im Schlafzimmer der Eltern. Ab dem zehnten Monat schläft das Kind dann oft schon in seinem eigenen Kinderzimmer. Voluminöse Decken, Kissen, Schaffelle, Heizkissen, Kuscheltiere oder Wärmflaschen bleiben außerhalb des Babybettes. Das gilt für Wiegen, Balkonbettchen, Stubenwagen und mitwachsende Gitterbetten genauso. Das Risiko, dass ein Wärmestau Ihr Kind gefährdet oder das Kind an einem dieser Gegenstände erstickt, ist zu groß. Im Kinderbett befindet sich am besten nur das Kind, wenn es schläft.

Sichere Varianten, um das Kind in seinem Bettchen warm zu halten, stellen das Nestchen und der Babyschlafsack dar. Den Schlafsack strampelt das Baby nicht einfach weg. Außerdem zieht es sich den Schlafsack auch nicht über den Kopf. Mit Nestchen und Schlafsack im Kinderbett schläft Ihr Kleines unbeschadet und warm.

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