Wie Sie schnell und erfolgreich einen passenden Alfa Romeo finden

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Wie Sie schnell und erfolgreich einen passenden Alfa Romeo finden

Alfa Romeo ist eine italienische Automarke mit langer Tradition und Sitz in der bekannten Renaissance-Stadt Mailand. Das Wappen der Stadt Mailand, die gleichzeitig auch ein Herzogtum war, ist daher auch das Markenzeichen des Autos und wird „scudetto“ genannt. Von hier kamen seit dem Jahr 1931 39 Modelle auf den internationalen Automarkt, die bereits von Anfang an Wert auf Sportlichkeit und Motoren mit viel Leistung legten. Schon in den 50er Jahren bekamen die Modelle von Alfa Romeo Doppelnockenwellen in ihren Motoren.

Woher kommt der Name?

Die Firma Alfa Romeo entstand im Jahr 1906 zunächst als Automobilwerk eines französischen Unternehmens, wurde aber bereits drei Jahre später durch eine Aktienmehrheit von Unternehmern der Region übernommen. Im Jahr darauf änderte man den Namen des Unternehmens in „Società Anonima Lombarda Automobili“, also Aktiengesellschaft Lombardische Automobilfabrik. Als Kürzel dafür wählte man A.L.F.A. Das erste Modell mit dem Namen Alfa am Kühlergrill wurde noch im selben Jahr vorgestellt. Im Ersten Weltkrieg wurde das Unternehmen von Nicola Romeo übernommen, der vor allem Flugmotoren und Munition herstellen ließ und für ein großes Wachstum sorgte. 1920 übernahm man dann auch seinen Namen in den Firmennamen und die heute bekannte Bezeichnung Alfa Romeo war geboren.

Fünf Jahres später wurde ein Alfa Romeo dann Weltmeister in der ersten Weltmeisterschaft des Automobilrennsports. Im Jahr 1986 wurde Alfa-Romeo Teil des Fiatkonzerns, der unter seiner Sparte Alfa Romeo noch heute sportliche Wagen mit gehobenem Anspruch produziert. Wenn Sie einen Alfa Romeo suchen, dann kann Ihnen dieser Ratgeber Tipps zum Kauf geben und Ihnen helfen den passend Alfa Romeo schnell und erfolgreich zu finden.

Das sportliche Herz „cuore sportivo“ eines Autos ist sein Motor

Das war schon immer das Motto des Sportwagenherstellers Alfa Romeo, der neben einem schnittigen Design auch Wert auf die Technik unter der Motorhaube legt. Schon die ersten Modelle der Firma vor einem Jahrhundert waren mit Hochleistungsmotoren ihrer Zeit ausgestattet. Man war bei Alfa Romeo immer auf dem neuesten Stand der Technik und durchaus auch führend. Die ersten Zylinderköpfe aus Aluminium weltweit waren zum Beispiel in den 8C-Modellen von Alfa Romeo zu finden. Egal ob es die Transaxle-Bauweise oder die ersten Allradantriebe waren, Alfa Romeo hat immer ganz vorne mitgehalten. Die erste Common-Rail-Technik für Direkteinspritzung bei Dieselmotoren fand sich in einem Alfa Romeo – dem 156 JTD von 1997. Im Jahr 2009 stellte Alfa Romeo dann das weltweit erste Automodell mit vollvariabler Einlassventilsteuerung vor – der Alfa Romeo MiTo.

Sie werden unter der Motorhaube eines Alfa Romeo also immer Spitzentechnik vorfinden, denn Sportwagen und sportliche Klassen stehen in den Baureihen des Unternehmens im Vordergrund.

Die Autoklassen von Alfa Romeo: von Kleinwagen bis zu Cabriolets

Neben den gängigen Sportwagen, die man von einem Hersteller wie Alfa Romeo erwartet, befinden sich natürlich auch noch anderen Wagenklassen im Angebot. Unter den Kleinwagen befindet sich zum Beispiel der bereits erwähnte Alfa Romeo MiTo, zur nächsthöheren Kompaktklasse gehört der Alfa Romeo Giulietta. In der Mittelklasse befindet sich der Alfa Romeo 159 und in der oberen Mittelklasse der Alfa Romeo 166. Schließlich finden sich auch noch Coupés und Cabriolets im Angebot, die jeweils z. B. durch der Alfa Romeo Brera und den Alfa Romeo Spider vertreten sind. Sportwagen des Herstellers sind der 8C Competizione und der 4C. Kleintransporter wurden dagegen letztmalig in den späten achtziger Jahren und den frühen neunziger Jahren hergestellt und sind nur noch als Oldtimer oder Youngtimer in gebrauchtem Zustand erhältlich.

Die bekanntesten und beliebtesten Modelle von Alfa Romeo: MiTo, Giulietta, 159, Brera und Spider

Wir möchten Ihnen in diesem Ratgeber die bekanntesten und beliebtesten Modelle von Alfa Romeo vorstellen. Es werden dabei alle Autoklassen durch ein Modell vertreten, sodass Sie ganz nach Ihren Bedürfnissen und Ansprüchen entscheiden können, welches Modell für Sie passend sein könnte.

Der Alfa Romeo MiTo: das kompakteste Sportauto der Welt

Laut Alfa Romeo selbst soll der MiTo das kompakteste Sportauto der Welt sein und es ist nicht zu leugnen, dass der 170 PS starke Kleinwagen auf der Autobahn schon mal einen „Großen“ ärgern könnte. Auch das Design ist sportlich, Kotflügel und Motorhaube sehen nach Muskeln darunter aus und die sportlichen 17 Zoll Felgen vermitteln ebenfalls einen leistungsstarken Eindruck.

Der MiTo (das bedeutet auf italienisch „Mythos“) wird auch intern als ZAR 955 bezeichnet und ist ein Dreitürer mit viel Platz im Fond, den Alfa Romeo im Jahr 2008 erstmalig vorstellte. Das 4,6 Meter lange Gefährt bekam im Crashtest Euro NCAP fünf von fünf möglichen Sternen und vom ADAC den gelben Engel. Eine Besonderheit an diesem Modell ist die Programmierbarkeit der Fahrdynamik. Das Auto kann je nach Wunsch auf eine komfortable oder sportliche Fahrdynamik programmiert werden. Ein Schalter an der Mittelkonsole beeinflusst dann Bremsen, Lenkung und Motor in entsprechender Weise.

Äußerlich verbindet der MiTo klassische Merkmale italienischer Sportautos mit einem modernen Design und ihm wurde eine gute Traktion, Lenkung und Fahrverhalten nachgesagt. Wenn Sie im Kofferraum regelmäßig viel mitnehmen wollen, kann der MiTo Ihnen allerdings nicht weiterhelfen.

Der Alfa Romeo Giulietta: sportlicher Kompaktklassewagen mit fünf Türen

Der Alfa Romeo Giulietta bekam einen Namen mit Tradition im Unternehmen. Schon in den 50er und 60er Jahren wurden Mittelklassemodelle unter diesem Namen hergestellt. Bei dem neuen Modell aus dem Jahr 2010 handelt sich allerdings um einen Wagen aus der Kompaktklasse, der intern auch als „Typ 940“ bezeichnet wird. Die Giulietta war die Ablösung für den Alfa Romeo 147 in dieser Klasse und ist als Fünftürer erhältlich. Es gibt zwei Benzinversionen mit jeweils 120 und 170 PS und zwei Dieselversionen mit denselben beiden Leistungen. Ein Sondermodell stellt das vierblättrige Kleeblatt„ Quadrifoglio Verde“ dar, das mit ganzen 230 PS unterwegs ist. Auf den ersten Blick sieht dieses Modell nicht aus wie ein Fünftürer da die Türgriffe der hinteren Türen als Teil der Seitenscheiben wie versteckt wirken. Als Schrägheck ist dieses Modell dabei etwas länger als vergleichbare Wagen derselben Klasse von anderen Herstellern.

Dieses Modell will Fahrspaß bieten, wie alle Alfa Romeos und sieht auch dementsprechend aus. Ein sportlicher Look und eine ebenso sportliche Innenausstattung zeigen sich im typischen italienischen Design von Alfa Romeo. Als Version Sportpaket ist der Alfa Romeo auch mit Lederausstattung und roten Nähten an den Sitzen erhältlich.

Alfa Romeo 159: ein sportlicher Premiumwagen der Mittelklasse

Der Alfa Romeo 159, intern auch als „Typ 939“ bezeichnet ist ein Mittelklassewagen von Alfa Romeo, der zwischen 2005 und 2011 hergestellt wurde. Er war als Stufenheck und als Limousine mit vier oder fünf Türen erhältlich. Er ist als Diesel oder Benziner mit Vorderradantrieb oder auch Allradantrieb produziert worden. Da der Alfa Romeo 159 nicht mehr hergestellt wird, ist er nur noch als Gebrauchtwagen erhältlich und kann durchaus als Schnäppchen zu finden sein. Bereits in den letzten Jahren der Herstellung waren die Neupreise für bestimmte Motorisierungen teilweise deutlich herabgesetzt worden.

Auch die Motorleistung kann sich wie bei allen Alfa Romeos sehen lassen, das Modell kommt auf eine Höchstgeschwindigkeit von 235 km/h und beschleunigt in 7,7 Sekunden auf hundert km/h. Das Design ist mit verchromten Abgasendrohren und Leichtmetallrädern von 17 Zoll wieder im typisch sportlichen Stil der Alfa Romeos gehalten. Die Innenausstattung verfügt über  eine Audio-CD-Anlage, elektrische Fensterheber, Lederausstattung für Lenkrad und Schalthebel und eine Zweizonen-Klimaautomatik. Das Modell sollte schließlich den Mittelklassemodellen von BMW und Audi Konkurrenz machen, die ebenfalls sogenannte Premiumlimousinen im Angebot hatten.

Alfa Romeo Brera: Sportcoupé mit viel PS und Dieselantrieb auf Wunsch

Der Alfa Romeo Brera war im Jahr 2006 das erste Sportcoupé überhaupt, dass Kunden auch als Diesel bestellen konnten. Benannt wurde der Brera nach einem Stadtviertel von Mailand und das markante Design stammt von Italdesign Giugiaro. Der Dreitürer wurde insgesamt 6 Jahre lang hergestellt und befand sich von 2005 bis zum Jahr 2010 auf dem Markt. Auch der Brera ist nun nur noch als Gebrauchtwagen erhältlich und kann eventuell als recht junges Schnäppchen erworben werden. Je nach verbautem Motor bringt es der Brera auf 210 bis 244 PS bei relativ geringem Verbrauch mit einem Dieselmotor – unter 7 Liter. Die Sicherheitsausstattung besteht aus 7 Airbags.

Die Modellart wird auch als Shooting-Brake-Sportcoupé bezeichnet und gehört zur Oberklasse. Im Gegensatz zu vergleichbaren Modellen anderen Hersteller bietet der Brera recht viel Stauraum, und auch genügend Platz im Fond. Hier wurde Wert darauf gelegt, Sportlichkeit und Komfort zu bieten.

Der Alfa Romeo Spider: Die Cabrioversion des Alfa Romeo Brera

Der Alfa Romeo Spider befindet sich bereits in sechster Generation und seine Karosserie wurde von den bekanntesten italienischen Designern entworfen: Pininfarina und Giugiaro. Der Spider wurde in den Jahren 2006 bis 2010 produziert und gehört nun ebenfalls zu den Gebrauchtwagen. Im Jahr 2006 wurde er zum „Cabrio of the Year“ beim Genfer Auto-Salon gewählt. Zur Unterscheidung von Vorgängermodellen wird dieser Spider auch als Spider 939 bezeichnet. Mit bis zu 260 PS und einer Länge von 4,39, gab es den Spider als Benziner oder als Diesel, kann der Spider als eine offenen Version des Brera betrachtet werden. Vorn zeigt sich der Spider mit 2+3 Scheinwerfern und dem typischen „Blick“ eines Alf Romeo – das sogenannte Acht-Augen-Gesicht.

Im Jahr 2008 fand für das Modell noch einmal eine Modellpflege mit Gewichtsverringerung und Detailveränderungen statt. Zum Beispiel ist ab diesem Baujahr das Öffnen des Kofferraums per Druck auf das Logo an der Heckklappe möglich.

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