Wie Sie schnell und einfach einen Etikettendrucker bei eBay finden

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Wie Sie schnell und einfach einen Etikettendrucker bei eBay finden

Mehr Pep für Etiketten und Label mit dem Einkaufratgeber für Etikettendrucker

Vom Marmeladenglas über Ordnerrücken bis hin zu Türschildern: Etiketten sind nützlich, schaffen Ordnung und lassen sich mit einem speziellen Etikettendrucker perfekt selbst herstellen. Natürlich gibt es herkömmliche Drucker, auf denen sich Etiketten und Label gestalten lassen. Aber hier muss meist ein kompletter DIN-A4-Bogen eingelegt werden, auch wenn nur ein einziges Etikett benötigt wird.

Mit dem Etikettendrucker können Sie kreativ sein und auch kleine Mengen an Aufklebern ausdrucken. Dieser Ratgeber erläutert, worauf Sie beim Kauf von Spezialdruckern für Etiketten und Label achten sollten. So finden Sie mit Sicherheit schnell und einfach das für Sie passende Gerät.

Der richtige Gerätetyp richtet sich nach dem Einsatzzweck

Die wichtigste Frage, die vor dem Kauf eines Etikettendruckers sorgfältig geprüft werden muss, ist, zu was das Gerät in der Lage sein sollte. Türschilder, Briefkästen oder Ähnliches beschriftet man eher mit einem Beschriftungsgerät für Kunststoffstreifen. Mithilfe eines Klebestreifens auf dem Rücken lassen sich die Schilder gut befestigen. Sie sind außerdem mit einem Kunststofffilm überzogen, der sie gegen Feuchtigkeit schützt. Diese Beschriftungsgeräte sind aber keine echten Etikettendrucker im eigentlichen Sinne.

Wer häufig Klebeetiketten für Briefe, Pakete oder Inhaltsdeklarationen druckt, ist mit einem Etikettendrucker gut beraten. Ein wichtiger Punkt präsentiert sich auch in der Frage, wie viele Etiketten mit diesem Drucker erstellt werden. Während im privaten Bereich pro Woche eher wenige Etiketten anfallen, sind es im Büro oder Gewerbetrieb häufig größere Stückzahlen am Tag. Professionelle Etikettendrucker sollten also von vornherein wesentlich leistungsfähiger sein.

Etikettendrucker mit Endlospapier sparen nicht nur Zeit

Es kann ein großer Vorteil sein, wenn der Etikettendrucker mit Endlospapier arbeitet. Die Etiketten sind auf Rollen gut platzsparend unterzubringen. Außerdem sind auf solchen Rollen in der Regel mehr bedruckbare Etiketten vorhanden als ein Papierschacht bei einem herkömmlichen Drucker an Bögen fassen kann. So lassen sich bequem größere Etikettenmengen auf einmal drucken.

Prüfen Sie die Angaben zu den Verarbeitungszeiten und wie viel Papier dieser Drucker aufnehmen kann. Es gibt leistungsfähige Spezialdrucker, die über zwei Schächte und zwei Druckeinheiten verfügen, sodass gleichzeitig zwei Etiketten auf einmal gedruckt werden können. Hier besteht auch die Möglichkeit, eine Kombination zwischen Etikettendrucker und Beschriftungsgerät zu wählen, sodass sowohl Kunststoffstreifen als auch Etiketten bedruckt werden können.

Etikettendrucker, die CD- und DVD-Label drucken können

CD- und DVD-Rohlinge mit einem Stift zu beschreiben, ist einerseits manchmal recht mühsam, andererseits sieht es optisch auch nicht sehr professionell aus. Insbesondere dann, wenn zum Beispiel CDs und DVDs als Präsentationsmaterial an Kunden herausgegeben werden, erzielt ein gedrucktes Label eine größere Wirkung.

CD- und DVD-Labelprinter sind ausschließlich dafür gedacht, runde Etiketten für die Rohlinge zu bedrucken. Der Drucker ist darüber hinaus in der Lage, das fertige Label sofort auf den Rohling aufzukleben. Das hat den großen Vorteil, dass die Label immer passgenau sitzen. Bei Labeln, die von Hand geklebt werden, ist das nicht immer der Fall. Aber ein schief geklebtes Label ist nicht nur ein optischer Nachteil. Es kann auch den CD- oder DVD-Player beschädigen, in dem der Rohling später abgespielt wird.

Bei den CD- und DVD-Labelprintern werden zwei unterschiedliche Versionen vertrieben. Bei der einfachen Ausführung werden jeweils immer nur ein Etikett und ein Rohling in den Drucker gelegt. Komfortablere Drucker verfügen über einen Schacht, in den gleich mehrere Rohlinge eingelegt und mit bedruckten Etiketten versehen werden können. Dies ist besonders dann von Vorteil, wenn mehrere Rohlinge mit ein und demselben Label ausgestattet werden sollen.

Die professionellste Lösung: Drucker mit integriertem Brenner

Die fortschrittlichste Lösung stellt ein CD- und DVD-Labeldrucker dar, der über einen integrierten Brenner verfügt. So kann der Rohling in einem Gerät beschrieben und mit einem Label versehen werden. Besitzt das ausgewählte Gerät dann auch noch einen Schacht für mehrere Rohlinge, kann man es auch als Kopierstation verwenden. Da Drucker mit integriertem CD- oder DVD-Brenner aber deutlich teurer sind als die einfachen Labelprinter, eignen sie sich meist nur für den professionellen Einsatz. Ein privater Haushalt findet wesentlich preiswertere Lösungen bei den einfachen Labelprintern für CDs und DVDs.

Ein Etikettendrucker druckt nicht nur Etiketten

Es gibt Druckermodelle, die rein äußerlich den Etikettendruckern ähneln, die nicht mit Endlospapier, sondern mit Klebeetiketten auf DIN-A4-Bögen arbeiten. Allerdings sind sie in der Lage, auch dickeres Papier zu bedrucken. Bezeichnet werden diese Spezialdrucker auch nicht als Etiketten-, sondern als Visitenkartendrucker. Das macht unabhängig von einer Druckerei, weil man bei Bedarf seine Visitenkarten rasch selbst drucken kann.

Auch Änderungen von Adressen, Webseiten oder Telefonnummern führen nun nicht mehr dazu, dass der Großbestand, den man normalerweise in einer Druckerei bestellt, im Müll landet. Mit einem Visitenkartendrucker ändert man alles selbst und druckt wieder nur eine übersichtliche Menge an neuen Karten aus. Das kann langfristig wesentlich kosteneffizienter sein, als wenn jedes Mal neue Karten bestellt werden müssten. Es gibt auch schon Etikettendrucker, die mit einer speziellen Erweiterung der Hardware auf vollwertige Visitenkartendrucker umgestellt werden können. Schauen Sie einfach in die Produktbeschreibung oder informieren Sie sich auf der Webseite des Herstellers, ob dies bei dem Modell, das Sie als Etikettendrucker bevorzugen würden, möglich ist.

Der Karton, auf dem die Visitenkarten gedruckt werden, wird normalerweise in ein Magazin eingelegt. Endlospapier wird hier eher selten verwendet. Meist sind die Kartonbögen schon vorgestanzt, sodass sich die einzelnen bedruckten Karten leicht herausnehmen lassen. Es werden allerdings auch Visitenkartendrucker mit einer eingebauten Schneidevorrichtung angeboten, wobei die fertig gedruckten Karten auf das passende Format zurechtgeschnitten werden.

Identitätskarten, Chipkarten und Co

Wenn Sie häufiger Identitätskarten, Ausweise oder Chipkarten herstellen, achten Sie darauf, dass der Visitenkartendrucker auch Plastikkarten bedruckt. Außerdem sollte er fähig sein, Grafiken wie Firmenlogos oder Fotos zum Beispiel für Mitglieds- oder Mitarbeiterausweise zu drucken. Hilfreich ist es auch, wenn der Drucker den beidseitigen Druck unterstützt.

Der Standort ist ein Entscheidungskriterium beim Kauf von Etikettendruckern

Normalerweise geht man davon aus, dass ein Drucker in der Nähe des Computers steht und sich auch über diesen steuern lässt. Stationäre Etikettendrucker unterstützen dies natürlich. Es stehen allerdings auch mobile Ausführungen zur Auswahl, die vollständig autark arbeiten. Manche Geräte können beides: Autark und mobil arbeiten und sich über einen Computer steuern lassen.

Einsteigermodelle bei den mobilen Handdruckern gestatten in der Regel keine Verbindung zum Computer. Die Etikettendrucker in den fortgeschrittenen Versionen lassen sich jedoch problemlos von einem Computer aus steuern. In der Regel werden die Texte für die Etiketten bei mobilen Etikettendruckern direkt am Drucker über eine Tastatur angegeben. Achten Sie darauf, dass die Tastatur der Buchstabenanordnung auf Ihrer Computertastatur entspricht. Bei manchen Geräten ist die Buchstabenfolge alphabetisch. Dies verlangsamt den Eingabevorgang gegebenenfalls ungemein. Wichtig ist ebenfalls, dass die Tastatur Ziffern und Sonderzeichen anbietet, damit die Etiketten so professionell gedruckt werden, wie man es erwartet.

Wer auch Grafiken oder Fotos auf dem mobilen Etikettendrucker ausdrucken will, sollte unbedingt nur ein Gerät wählen, das sich per Computer steuern lässt. Nur so ist der vollständige Datentransfer sichergestellt.

Mobile Etikettendrucker erfüllen nur ihren Zweck, wenn sie leicht und handlich sind. Informieren Sie sich anhand der technischen Datenblätter auf der Webseite des Herstellers über die Abmessungen und über das Gewicht. Wenn die Geräte zu schwer sind, sollten sie zumindest über einen Umhängegurt verfügen.

Der stationäre Etikettendrucker – eine praktische Lösung

Stationäre und am PC betriebene Etikettendrucker verfügen über einen großen Vorteil. Sie können sämtliche Schriftarten und Sonderzeichen, die der PC beherrscht, grafisch darstellen und ausdrucken. Die Eingabe erfolgt dabei ganz bequem über die Computertastatur, ganz so, als wolle man normale Dokumente ausdrucken.

Die meisten Etikettendrucker verfügen über eine CD mit Bearbeitungssoftware, sodass sich die Etiketten leicht und abwechslungsreich gestalten lassen. Es gibt auch Etikettendrucker, die die Postsoftware Stampit unterstützen. Damit lassen sich Briefmarken und auch gleich die Empfängeradressen ausdrucken. Ähnliche Lösungen bieten auch andere Dienstleister und Paketdienste an.

Wie Sie den Etikettendrucker an den PC anschließen

Moderne Etikettendrucker werden über den USB-Port an den PC angeschlossen. Inzwischen werden aber auch Geräte vertrieben, die drahtlos über eine Infrarot- oder Bluetooth-Schnittstelle arbeiten. Soll der Etikettendrucker im Netzwerk eingesetzt werden, muss er auf jeden Fall über eine Ethernet-Schnittstelle verfügen. Falls Sie einen modernen Etikettendrucker an einem alten PC verwenden wollen, stellen Sie sicher, dass passende Adapter angeboten werden. Informationen dazu finden Sie in den entsprechenden Bedienungsanleitungen und in den technischen Datenblättern der Drucker.

Auflösung, Druckqualität und Display (nur für mobile Etikettendrucker)

Für den reinen Beschriftungsdruck ist die Auflösung nicht von entscheidender Bedeutung. Hier genügt es, wenn der Printer 100 dpi unterstützt. Normalerweise liefern sowohl mobile als auch stationäre Etikettendrucker aber standardmäßig eine Druckauflösung zwischen 200 und 300 dpi. Dies ist für einen normalen Schwarz-Weiß-Ausdruck vollkommen ausreichend. Wenn Sie häufig Grafiken, Firmenlogos oder auch Fotos mit dem Etikettendrucker ausdrucken, sollte die Auflösung höher als 1.000 dpi liegen. Es gibt im gehobenen Preissegment einige Etikettendrucker, für die diese Auflösung selbstverständlich ist.

Worauf Sie beim Display achten sollten

Bei Handgeräten ist das Display von entscheidender Bedeutung. Es sollte die Vorschau auf das fertige Etikett in einer guten Qualität zeigen. Dabei sollte der integrierte Monitor möglichst alle Zeilen des fertigen Etiketts anzeigen können. Wer den mobilen Etikettendrucker häufig in dunklen Räumen und bei schlechten Lichtverhältnissen verwendet, sollte darauf achten, dass das Display über eine zuschaltbare Hintergrundbeleuchtung verfügt. Wenn ausschließlich Texte auf die Etiketten gedruckt werden, genügt ein Monitor mit Schwarz-Weiß-Darstellungen. Sollen auch Grafiken oder Bilder erscheinen, ist ein Farbdisplay vorzuziehen.

Die Druckqualität selbst hängt auch vom Druckverfahren ab. Neben den herkömmlichen Tintenstrahldruckern, die durchweg eine optimale Druckqualität anbieten, werden Etikettendrucker auch mit Thermodirektdruck oder Thermotransferdruck angeboten. Diese Druckverfahren sind für Grafiken und Fotos nicht geeignet und benötigen Spezialpapier, das auf Wärme reagiert. Allerdings dunkeln die Etiketten bereits nach wenigen Monaten nach und die Schrift ist nicht mehr zu erkennen. Für langlebige Etiketten sind also Tintenstrahldrucker auf jeden Fall die beste Wahl.

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