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Wie Sie schnell und einfach Monitore bei eBay finden

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Wie Sie schnell und einfach Monitore bei eBay finden

Von der Röhre zum Monitor: ein kleiner Rückblick

Der Grundstein für das Fernsehzeitalter wurde genau genommen zum Ende des 19. Jahrhunderts gelegt. Damals entwickelte der Physiker Ferdinand Braun erstmals die sogenannte Kathodenstrahlröhre, die vor allem als Braunsche Röhre zu großer Bekanntheit gelangte. Es dauerte jedoch noch drei Jahrzehnte, bis es zur ersten vollelektronischen Fernsehübertragung durch Manfred von Ardenne kam: Der Röhrenfernseher trat seinen Siegeszug an und war auch durch sinkende Anschaffungspreise bald aus keinem Haushalt mehr wegzudenken.

Inzwischen werden die alten Bildschirme mehr und mehr durch moderne Monitore ersetzt und abgelöst. Unabhängig davon, ob als Fernsehmonitor oder als Ergänzung zum heimischen oder geschäftlich genutzten Computer. Neben der flachen Bauweise, dem deutlich niedrigeren Gewicht und der Darstellungsqualität sind es vor allem die Preise, die den Erwerb eines modernen Monitors längst so reizvoll machen. Mit dem nachfolgenden Ratgeber sollen Ihnen einige Tipps und Informationen mit auf den Weg gegeben werden, damit Sie den passenden Monitor möglichst schnell und einfach finden. Ein Anspruch auf Vollständigkeit bei den angesprochenen Themen besteht nicht, da diese im Detail weit komplexer sind und den Rahmen sprengen würden. Wer sich noch tiefer einarbeiten möchte, findet im Internet durch die Eingabe passender Suchbegriffe viele weitere Informationsquellen.

Was bedeuten eigentlich die verschiedenen Abkürzungen und Begriffe?

Zunächst einmal erscheint es sinnvoll, die einzelnen Abkürzungen abzugrenzen, die man immer wieder zu lesen bekommt – ob bei Produktbeschreibungen oder auch in einschlägigen Foren, in denen über die Vor- und Nachteile der Produkte verschiedener Hersteller diskutiert wird.

Wofür stehen TFT und LCD?

In Zusammenhang mit Monitoren steht die Abkürzung TFT für Thin Film Transistor und wird im Deutschen als Dünnschichttransistor bezeichnet. Technisch betrachtet werden dabei pro Bildschirmpunkt drei Transistoren zur Darstellung benötigt. Das Kürzel steht jedoch nicht für sich alleine, da es nur die eine Seite der Technik beschreibt. Genau genommen spricht man daher von einem sogenannten TFT-LCD Monitor.

Das Kürzel LCD steht für Liquid Crystal Display und in der Übersetzung für die Flüssigkristallanzeige. Der gesamte Monitor besteht dabei aus einzelnen Bildpunkten, auch Pixel genannt, die sich aus den Farben Rot, Grün und Blau zusammensetzen. Im Gegensatz zum Röhrenfernseher wird das Bild nicht Zeile für Zeile, sondern alle Bildpunkte gleichzeitig erzeugt – das vormals bekannte Flackern ist damit im Normalfall Geschichte.

Was sich hinter den Bezeichnungen LED und PDP verbirgt

Für einen weiteren Qualitätssprung sorgen sogenannte LED Monitore: diese basieren ebenfalls auf der vorab beschriebenen LCD-Technik. LED steht dabei für Light Emitting Diode bzw. für die Leuchtdiode. Bei entsprechenden LCD-Monitoren befinden sich dabei hinter den Flüssigkristallen zusätzliche Leuchtdioden und werden daher auch als Backlight- oder Hintergrundbeleuchtung bezeichnet. Ziel ist es dabei, den Kontrast und die Farbintensität bei der Bilddarstellung deutlich zu verbessern. Unterschieden wird dabei zwischen zwei Methoden:

Spricht man von Edge-LED, wird das Display vom Rand her mitbeleuchtet. Bei Full-LED wird praktisch der gesamte Monitor mit einer Hintergrundbeleuchtung versehen, die in einzelne Flächen aufgeteilt ist, um den Energieverbrauch so niedrig wie möglich zu halten. Die nächste Entwicklungsstufe stellen sogenannte OLED-Displays dar, wobei das O für Organic steht. Diese Art des Displays wird häufig in Smartphones aus dem oberen Preissegment verwendet. Die Vorteile liegen in der kontrastreichen Darstellung, in satten Schwarztönen und in der immensen Schnelligkeit beim Bildaufbau. Ob und wann sich diese Technik aufgrund des hohen Kostenfaktors bei größeren Monitoren durchsetzen wird, steht noch in den Sternen.

Weiterhin gibt es sogenannte Plasma-Monitore oder Plasmabildschirme, die als PDP bezeichnet werden (Plasma Display Panel). Bei dieser Technik entsteht das Bild mithilfe von ionisierten Edelgasen, sprich dem Plasma, das sich zwischen zwei Glasplatten befindet. Bevorzugt wird die Methode vor allem, wenn es um Monitore mit einer extrem großen Diagonale geht. In Verbindung mit einem anspruchsvollen Heimkino-Soundsystem wird das Herz eines jeden Cineasten deutlich schneller schlagen.

Was es beim Kauf eines Monitors zu beachten gilt

Neben den vorab beschriebenen Techniken für die Bilddarstellung gibt es zahlreiche weitere Kriterien, die beim Kauf eines Monitors mitberücksichtigt werden sollten. Wer seinen Monitor vor allem beruflich in Verbindung mit einem Computer täglich über mehrere Stunden nutzen möchte, sollte hier besonders hohe Ansprüche stellen – die Augen werden es auf die Dauer danken.

Die Bilddiagonale

Manchmal kommt es auch auf die Größe an; stellvertretend für diese steht die sogenannte Bilddiagonale, die so gut wie immer in Zoll angegeben wird. Ein Zoll entspricht umgerechnet 2,54 Zentimetern, um die Größe etwas vorstellbarer werden zu lassen. Es liegt auf der Hand, dass es keinen Sinn macht, etwa einen Monitor mit 40 Zoll auf den Schreibtisch zu stellen, wenn sich dieser direkt vor der eigenen Nase befindet. Wichtig ist es daher, im eigenen Interesse eine möglichst optimale Kombination aus Bildschirmdiagonale und Sitzabstand zu finden. Zudem ist es beim beruflichen Einsatz wichtig, ob man eher grafische Arbeiten durchführt, wie viele Anwendungsfenster man nebeneinander öffnen möchte oder, ob es sich primär um normale Büroarbeiten handelt. Welche Bilddiagonale dagegen für einen Spielmonitor gewählt wird, hängt maßgeblich auch von der vorhandenen Grafikkarte im Rechner ab.

Auflösung und Bildformat

Der nächste wichtige Punkt präsentiert sich in der Auflösung. Damit ist zunächst gemeint, aus wie vielen Bildpunkten sich das gesamte Bild auf dem Monitor zusammensetzt. Angegeben wird die Auflösung in der Maßeinheit Pixel und muss immer in Zusammenhang mit der Bildschirmdiagonale betrachtet werden. Diese ergibt sich dann aus der Anzahl der Zeilenpixel und der Spaltenpixel. Bei diesem Thema begegnet einem zudem der Begriff HD oder Full HD. Das Kürzel steht für High Definition. Monitore mit dem HD-Ready Label verfügen derzeit über eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln.
Ebenfalls eine Rolle für eine optimale Auflösung spielt das Seitenverhältnis des Monitors, sprich das Bildformat. Gängig sind Modelle mit den Formaten 1:1, 4:3 sowie den Breitbildformaten 16:10 und vor allem 16:9. In Verbindung mit einem Rechner lässt sich die Auflösung des dazu gehörenden Displays bzw. Monitors über das vorhandene Betriebssystem verändern und anpassen.

Eine weitere Frage, die sich aufwirft, ist, ob sich der neue Monitor auch als Touchscreen eignen soll. Wie es der englische Begriff touch bereits andeutet, können hier über die Berührung der Bildschirmoberfläche verschiedenste Aktionen durchgeführt oder alle Aktivitäten komplett gesteuert werden. Eine Technik, die bei vielen Handys und bei allen Tablets gang und gäbe ist und mit zum Bedienungskomfort beiträgt. Ob ein Touchscreen letztlich notwendig ist, hängt von Ihren persönlichen Bedürfnissen ab.

Der Monitor und seine Schnittstellen

Verfügt ein Monitor über eine entsprechende Schnittstelle, kann er natürlich auch als Ausgabegerät für das Fernsehen verwendet werden, da die meisten Computermonitore durch die verwendete LCD- und LED-Technik in der Lage sind, Video- und Audio exzellent darzustellen und wiederzugeben. Eine einfache Methode zeigt sich in der Vorgehensweise, einen vorhandenen Laptop mit einem DVB-T Receiver zu ergänzen – und im Handumdrehen hat man die wichtigsten Programme auf dem Bildschirm, sofern man sich in einer empfangsbereiten Region befindet.

In der Regel besitzen externe Monitore bereits seit längerer Zeit eine DVI-Schnittstelle (Digital Visual Interface), durch die diese über einen Steckplatz mit der Grafikkarte im Rechner verbunden werden. Im Jahr 2003 folgte eine weitere Schnittstelle mit der Bezeichnung HDMI, was für das High Definition Multimedia Interface steht. Für diese Steckplätze werden eigene Kabel benötigt ebenso wie für das Digital Visual Interface, dazu besteht jedoch auch die Möglichkeit, Video- und Tonsignale drahtlos zu übertragen. Für HDMI gilt anzumerken, dass dieses Interface vor allem für technische Geräte der Unterhaltungselektronik entwickelt wurde, zu denen natürlich auch alle gängigen Spielkonsolen zählen. Die Schnittstelle beinhalten einen entsprechenden Kopierschutz, um zum Beispiel eine unberechtigte Weitergabe von Dateien oder Spielen zu verhindern.

Zudem verfügen fast alle Monitore derzeit noch über eine VGA-Schnittstelle (Video Graphics Array), die sich seit der Marktpräsentation im Jahr 1987 sehr lange als Standard für die analoge Bildübertragung gehalten hat. Bedeutende Hersteller haben jedoch angekündigt, dass Computer die Schnittstelle nach 2015 nicht mehr unterstützen werden.

Einen weiteren genormten Verbindungsstandard bietet der Display-Port. Diesem wird die aktuelle höchste Bandbreite bei der Übertragung nachgesagt. Mit entsprechenden Adaptern lassen sich sogar VGA-Schnittstelle und Display Port miteinander verbinden.

Bildschirmpflege: So wird es gemacht

Natürlich könnte man hier einwerfen, dass die technische Halbwertszeit eines Monitors gering ist und regelmäßig ein neues Modell her muss, um auf dem neuesten Stand zu bleiben. Dennoch: Damit man möglichst lange den richtigen Durchblick behält, empfiehlt es sich, den Monitor regelmäßig zu pflegen. Staub und selbst Fingerabdrücke lassen sich nicht immer vermeiden. Man kann hier zu verschiedenen Reinigungssets greifen oder nach bekannten Hausmittelchen. Was Reinigungstücher anbetrifft, sollten diese möglichst weich sein und antistatisch wirken. Reinigungsspray sollte – egal ob gekauft oder selbst gemixt – niemals direkt auf der Oberfläche versprüht werden, denn bei Laptops kann dabei Feuchtigkeit über die Tastatur und beim Monitor über die Lüftungsschlitze in das Innere dringen. Beides ist nicht sonderlich vorteilhaft. Daher: Die Flüssigkeit erst auf das Tuch geben und mit diesem dann die Oberflächen vorsichtig reinigen.

Da sich in modernen Monitoren extrem lang angezeigte Standbilder nun nicht mehr einbrennen können, gibt es Bildschirmschoner hauptsächlich nur noch, um einen Unterhaltungswert zu schaffen oder die eigentliche Arbeit bei Abwesenheit vor neugierigen Blicken zu schützen. Dabei werden dann vornehmlich die Nerven und nicht die Technik geschont – und das ist ja auch schon etwas.

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