Wie Sie schnell und einfach Bewegungssensoren & Kameras für Ihren PC finden

Mag ich anklicken, wenn dieser Ratgeber hilfreich war
Wie Sie schnell und einfach Bewegungssensoren & Kameras für Ihren PC finden

Der PC – Von der Rechenmaschine zum Multimedia-Center

Bereits im frühen 19. Jahrhundert entstanden erste Maschinen, die als Vorläufer des Computers gelten. 1941 erfand Konrad Zuse die erste programmierbare Rechenmaschine, den Z3. Dieser konnte ebenso wie nachfolgende Modelle auch anderer Erfinder zunächst nur Zahlen berechnen. Der Z3 war eine binäre Maschine, arbeitete allerdings noch mechanisch. Dennoch gilt er als erster Computer und als Grundlage für die weitere Entwicklung binärer Rechner.

Erste Heimcomputer wurden ab 1982 populär. Diese stammten von Intel, Sun und Commodore. 1984 war der erste Macintosh von Apple erhältlich. All diese Geräte zeichnete der Einsatz von Mikroprozessoren aus. Außerdem gab es bereits erste Spiele, mit denen Computernutzer sich die Zeit vertreiben konnten. Ab diesem Zeitpunkt waren PCs weiter verbreitet denn je. Durch die nachfolgende Entwicklung des Internets wandelte sich die einstige Rechen- und Heimmaschine zum leistungsfähigen Arbeitsgerät, das in vielen Büros und Forschungseinrichtungen zum Einsatz kam und viele Arbeitsabläufe deutlich beschleunigte und vereinfachte. Diese Entwicklung setzte sich in den folgenden Jahren und Jahrzehnten fort, bis aus der einstigen Maschine, die lediglich im Binärsystem rechnen konnte, moderne PCs für die Arbeit und die Privatnutzung entstanden.

Zusätzlich zum Desktop-PC wurden Notebooks populär, die sich aufgrund ihrer kompakten Bauweise und des geringeren Gewichts einfach transportieren lassen und somit überall zum Arbeiten oder in der Freizeit Verwendung finden. PCs müssen unterschiedliche Anforderungen erfüllen – abhängig davon, ob sie für das Büro, von Designern oder für das Spielen von Computerspielen genutzt werden. Arbeit und Privatvergnügungen wie Computerspiele, Internetanwendungen oder Multimedia lassen sich gleichermaßen mit einem gut ausgestatteten PC oder Notebook bewältigen.

Um mit einem Computer zu arbeiten, müssen Sie nicht unbedingt über tiefere IT-Kenntnisse verfügen. Verstehen Sie dennoch viel von der Materie, können Sie sich einen PC selbst zusammenstellen und durch den Kauf geeigneter Hardware die Leistung für bevorzugte Anwendungen optimieren.

Vom Notebook zum Tablet-PC

Kompakte Computer für unterwegs sind nicht nur praktisch, sondern auch beliebt. Lange Zeit galten Notebooks als weniger leistungsstark, da die Mikroprozessoren und weitere PC-Komponenten zunächst noch nicht ausreichend geschrumpft waren, um eine optimale Kühlung des kleinen Gehäuses zu ermöglichen. Im Laufe der Jahre hat sich die Technik jedoch so weiterentwickelt, dass Sie ebenso schnelle wie leistungsstarke Notebooks wie PCs erhalten.

Durch die parallele Entwicklung von Smartphones war der Schritt zum Tablet-PC letztlich konsequent. Dabei können Sie keinen Einfluss auf die Hardware der kompakten Rechner mit Touch-Display nehmen, doch Sie können die Benutzung durch umfangreiches Tablet-Zubehör deutlich komfortabler gestalten.

Obschon Betriebssysteme sowie Hardware bei Tablet-PCs und Notebooks sehr stark voneinander abweichen können, ist die Ausstattung in einigen Punkten ähnlich. So sind sowohl die rund 8 bis 10 Zoll großen Tablets als auch größere Notebooks mit verschiedenen Anschlüssen – darunter vor allem USB – sowie einer Kamera ausgestattet. So können Sie mit den Geräten Schnappschüsse aufnehmen oder sich im Video-Chat mit Freunden und Kollegen auf der ganzen Welt unterhalten. Bei allen Varianten befindet sich die Webcam am oberen Displayrand, sodass Sie bei der Nutzung des Geräts direkt in die Kamera schauen, ohne diese weiter ausrichten zu müssen. Es ist natürlich sehr praktisch, dass moderne tragbare Computer und auch Handys mit Kameras ausgestattet sind. Vor einigen Jahrzehnten war diese Entwicklung für viele Anwender unvorstellbar. Um Fotos oder erste kleine Videos aufzunehmen, kamen schließlich verschiedene Kameras zum Einsatz. Erst die konsequente Vernetzung der Funktionen verschiedener Gerätetypen führte dazu, dass sich viele PC-Komponenten überhaupt entwickeln konnten beziehungsweise dass diese solcherart Veränderungen erfuhren, die die umfangreiche Nutzbarkeit von Computern noch einmal deutlich steigerten.

Warum Webcams für Computer so beliebt sind

Die in zahlreichen Notebooks und Tablets bereits integrierte Webcam dient hauptsächlich der Kommunikation. Ebenso können Sie sie nutzen, um eine Momentaufnahme festzuhalten und einem Freund oder Verwandten zu schicken. Die kompakte Bauform von Notebooks empfahl sich schließlich für den direkten Einbau einer kleinen Webcam ab Werk. Lediglich ältere Modelle besitzen keine integrierte Kamera. Desktop-PCs können grundsätzlich keine fest installierte Webcam besitzen, da sie sich aus mehreren Computer-Komponenten zusammensetzen. Neben einzelner Hardware benötigen Sie beispielsweise einen separaten Monitor, den Sie an den Rechner anschließen. Möchten Sie demnach ein älteres Notebook oder einen Desktop-PC mit einer Kamera ausstatten, so müssen Sie diese als entsprechendes Computer-Zubehör kaufen.

Video-Chats als wichtiges Kommunikationsmittel

Ein wichtiger Grund für die Verbreitung von Computer-Kameras ist der Video-Chat. Dieser kommt nicht nur für Konferenzen in Unternehmen zum Einsatz, sondern ist auch unter Privatanwendern von PCs sehr beliebt. Wenn Sie von Ihrer Familie entfernt leben oder sich für längere Zeit im Ausland befinden, bietet der Video-Chat über geeignete Software eine gute Möglichkeit, um Ihre Familie oder Ihre Freunde trotz der großen Entfernung regelmäßig zu sehen. Außerdem nutzen immer mehr Anwender ihre Kamera, um eigene Videos zu erstellen und auf verschiedenen Portalen im Internet zu veröffentlichen. Ob Ratgeber, selbst gespielter Song oder Rezensionen: Sie haben viele Möglichkeiten, um eine PC-Kamera sinnvoll und vor allem aus Gründen der Unterhaltung einzusetzen. Besitzt Ihr PC noch keine Kamera, können Sie bei eBay nach geeigneten Kameras suchen, mit denen Sie durchaus auch hochauflösende Bilder und Videos in HD aufnehmen können.

Kameras für den PC mit Software erweitern

Verfügt Ihr Computer nicht über eine Kamera, können Sie günstige Webcams kaufen, die sich schnell und einfach installieren lassen. Sie haben die Wahl zwischen Standmodellen und Varianten, die Sie an Ihrem Monitor festklemmen. Eine dreh- und neigbare Kamera eignet sich sehr gut, um einen größeren Bereich vor Ihrem Computer aufnehmen zu können. Viele Modelle lassen sich bequem via USB anschließen. Mitgelieferte Software versorgt Ihren PC mit den erforderlichen Treibern zur Erkennung des Zubehörs und liefert je nach Modell und Funktionsumfang nützliche Programme. Mit diesen können Sie den Sensor Ihrer Kamera besonders vielseitig einsetzen.

Möchten Sie als erfahrener Anwender einige Experimente mit der neuen Kamera wagen, so können Sie zusätzliche Software kaufen, um auf alle Funktionen zugreifen zu können. Ohnehin ist eine Kamera ohne geeignete Software kaum nutzbar. Auch für Video-Chats benötigen Sie entsprechende Tools, die Ihnen die Kommunikation via bewegter Bilder ermöglicht. Dazu benötigen Sie zusätzlich ein Mikrofon, denn sonst können Sie höchstens gestikulieren. Notebooks und Tablets, die bereits über eine Kamera verfügen, besitzen daher bereits eingebaute Mikrofone. Kaufen Sie eine Webcam für Ihren PC, so können Sie diese durch ein Headset ergänzen. Einige Händler bieten diese Produkte daher als Set an, sodass Sie nach der Installation der Geräte gleich starten können. Vergleichen Sie den Funktionsumfang der Geräte und behalten Sie auch die Preise im Auge. Bewährte Hersteller wie Logitech bieten gut ausgestattete Modelle zu günstigen Konditionen an, mit denen Sie viel Freude haben werden und gute Ergebnisse erwarten können.

Mit Bewegungssensoren und speziellen Kameras die Sicherheit erhöhen

Webcams dienen nicht allein der Unterhaltung und dem multimedialen Einsatz. Stattdessen können Sie die Geräte als moderne Bewegungssensoren nutzen, um Ihr Haus, Ihr Grundstück oder andere Räumlichkeiten zu überwachen. Hier spielen vor allem Sicherheitsfaktoren eine entscheidende Rolle. Ebenso ist es aber auch möglich, durch den Einsatz von PC-Kameras Veranstaltungen über das Internet zu übertragen oder Informationen in bewegten Bildern zu übermitteln.

Bei den Geräten handelt es sich um reguläre Webcams, allerdings weisen sie in puncto Objektiv, Auflösung in Megapixeln und Verarbeitung einige Unterschiede auf. Zum einen müssen die Kameras, sofern sie für die Überwachung von Außenbereichen zum Einsatz kommen sollen, über einen entsprechenden Schutz verfügen, sodass Regen und Staub ihr nicht schaden können. Die Auflösung muss keine HD-Qualität erfüllen, allerdings sollten die Bilder scharf genug sein, um wichtige Details sichtbar zu machen. Die Objektive sollten sich je nach Verwendung für Einsätze bei Tag wie auch bei Nacht eignen. So können Sie mithilfe spezieller Software oder durch das konsequente Prüfen und Beobachten der übermittelten Bilder auf den Monitor die Kameras als effektive Bewegungssensoren nutzen. Falls es nicht möglich ist, die Kamera direkt mit einem PC zu verbinden, können Sie auch verschiedene PPPoE-Varianten verwenden. Diese übertragen via Adapter und Switch alle Daten über das Netzwerk, sodass Sie die Bilder überall abrufen können.

Die Zukunft bleibt bewegt

Überwachung, Unterhaltung und Kommunikation sind zentrale Beweggründe für den Einsatz von PC-Kameras. Bei PC- und Videospielen sind die Hersteller noch einen Schritt weiter gegangen: Hier können Sie je nach System Charaktere und Objekte durch Bewegungen steuern. Das Erfassen der Bewegungen erfolgt durch spezielle Bewegungssensoren oder Kameras, die Ihre Bewegungen aufzeichnen und in Steuerungsbefehle umwandeln. Das Prinzip ähnelt der PC-Überwachung durch Webcams, funktioniert allerdings auch nur, weil entsprechende Software zum Einsatz kommt. Dass dieses System auch für PC-Spieler interessant sein kann, steht außer Frage. Aus diesem Grund können Sie zum Teil die vorhandenen Konsolen-Kameras am PC verwenden und zudem auch spezielle Kameras für den PC verwenden.

Unabhängig von Videospielen ergeben sich zahlreiche neue Möglichkeiten zur Steuerung Ihres PCs. Da es bereits eine Sprachsteuerung für Computer gibt, liegt der Gedanke nahe, langfristig auch die Steuerung durch Gesten auszubauen. Denn bedenken Sie: Einige Smartphones unterstützen die Steuerung durch bloße Gesten bereits. Bei diesen Geräten ist es nicht erforderlich, dass Sie das Display überhaupt noch berühren, denn die Sensoren nehmen die Bewegungen Ihrer Finger auch ohne Kontakt wahr. Dass auch PC-Hersteller in Zukunft vermehrt auf den Einsatz von Bewegungssensoren setzen werden, ist daher nicht nur wünschenswert, sondern durchaus realistisch.

Möchten Sie Ihr Wissen weitergeben? Erstellen Sie Ihren eigenen Ratgeber… Verfassen Sie einen Ratgeber
Weitere Ratgeber erkunden