Wie Sie praktische All-in-One-PCs auf eBay leicht finden können

eBay
Von Veröffentlicht von

Wie Sie praktische All-in-One-PCs auf eBay leicht finden können

Schicke Komplettlösung: Ratgeber zum Kauf eines All-in-one-PCs

Auf den ersten Blick sehen All-in-one-PCs einem herkömmlichen Flachbildschirm zum Verwechseln ähnlich. Doch im Gehäuse ist nicht nur das Display, sondern der gesamte PC verbaut. Rechner, Bildschirm, Internetzugang, DVD-Player – diese innovative Multimediazentrale bietet Ihnen alle notwendigen Funktionen in nur einem Gerät. Mit besagter Komplettlösung sparen Sie sich einen zusätzlichen Rechner. Sie reduzieren den Platzbedarf für Ihren Computer auf ein Minimum. Dasselbe gilt, dank Funkverbindung von Maus und Tastatur, für die notwendigen Kabel. Moderne All-in-one-PCs sind mit einem Touchscreen zur komfortablen Bedienung ausgestattet. Dazu verfügen die Geräte über leistungsstarke Komponenten und können mit einem herkömmlichen Desktop-PC durchaus mithalten.

In den letzten Jahren präsentierten immer mehr Hersteller neue All-in-one-PCs. Die Nachfrage nach den praktischen Komplettlösungen ist enorm groß. Dabei sind die im Monitor verbauten Rechner keine unbekannte Idee. Bereits 1998 präsentierte Apple einen PC im All-in-one-Gehäuse. Es blieb zunächst bei einem Nischenprodukt. Rund zehn Jahre später erkannten auch andere Unternehmen das Potenzial und folgten Apples Beispiel. Schickes Design in Verbindung mit starker Rechenleistung und innovativem Touchscreen machen die Geräte zu einer seriösen Alternative für herkömmliche PCs.

Mittlerweile finden Sie die verschiedensten Modelle in der Kategorie der All-in-one-PCs. Die einzelnen Geräte unterscheiden sich teilweise deutlich in ihrer Rechenleistung. Aufgrund des begrenzten Platzes hinter dem Bildschirm verbauen die Hersteller mitunter von Net- und Notebooks bekannte Bauteile. Das bedeutet: Nicht jede Komplettlösung eignet sich für jeden Verwendungszweck. Gerade bei All-in-one-PCs ist eine gründlich durchdachte, fundierte Auswahl von großer Bedeutung. Sie können die in einem Rechner verbaute Ausstattung nur minimal ändern. Wenn überhaupt, ist lediglich ein Austausch von Festplatte oder Arbeitsspeicher möglich. Das von herkömmlichen PCs bekannte nachträgliche Aufrüsten fällt beinahe aus. Dieser Ratgeber hilft Ihnen deshalb bei der Auswahl einer für Sie passenden Lösung. Überlegen Sie sich in einem ersten Schritt, für welche Aufgaben Sie den Computer einsetzen. Stellen Sie hohe Anforderungen an dessen Rechenleistung, sollten Sie sich für entsprechend leistungsstarke Komponenten entscheiden. Bei Office-Aufgaben oder dem Surfen im Internet ist dagegen auch eine kostengünstigere Lösung ausreichend.

Hinweise zum Kauf – worauf Sie bei der Auswahl Ihres All-in-one-PCs achten müssen

Sie haben beim Kauf eines All-in-one-PCs die Qual der Wahl. Innerhalb kürzester Zeit setzten die unterschiedlichsten Hersteller auf diese Gerätekategorie. Daraus resultiert eine breite Angebotsspanne – von Einstiegsmodellen bis hin zur ultimativen Gaming-Lösung. Die einzelnen Kriterien zur Bewertung des All-in-one-PCs dürften Ihnen vom Kauf eines Notebooks oder eines herkömmlichen Rechners bekannt vorkommen. Schlagworte wie Prozessor, Displaygröße, Festplatte oder Grafikkarte spielen hier ebenfalls eine wichtige Rolle.

Wichtiges Kriterium beim All-in-one-PC: die Displaygröße

Die Größe des Bildschirms ist von zentraler Bedeutung beim All-in-one-PC-Kauf. Die Displaydiagonale des Rechners ist ausschlaggebend dafür, wie viel Platz Ihr PC auf dem heimischen Schreibtisch benötigt. Zugleich entscheidet die Monitorgröße, wie gut Sie Texte, Fotos, Filme oder Spiele erkennen. Auf eBay finden Sie Modelle mit bis zu 27 Zoll Bildschirmdiagonale. Grundsätzlich gilt: Das Display sollte mindestens über 21 Zoll verfügen. Kleinere Bildschirme würden die Arbeitsabläufe am Rechner unnötig erschweren. Insbesondere für Filme oder Spiele ist ein noch größerer Bildschirm empfehlenswert. Sind Sie sich unsicher über die von Ihnen benötigte Monitordiagonale, entscheiden Sie sich besser für eine etwas größere Variante. Schließlich sind Sie für die nächsten Jahre an Ihre Wahl gebunden. Ein Austauschen des Bildschirms – wie beim herkömmlichen PC – ist nicht möglich.

Neben der Größe sollten Sie bezüglich des Displays noch weitere Aspekte beachten. Dazu zählen die Auflösung, die Helligkeit sowie der Kontrast. Mit hoher Auflösung sowie einer kontrastreichen und leuchtstarken Anzeige erscheinen die Farben detailliert und naturgetreu. Beabsichtigen Sie die Wiedergabe von HDTV-Signalen, muss Ihr Rechner Full-HD unterstützen. Achten Sie in diesem Fall auf eine Auflösung von mindestens 1.920x1.080 Pixeln. All-in-one-PCs mit integriertem TV-Tuner und Fernbedienung könnten sogar den Fernseher ersetzen.

Tipp: Informieren Sie sich in Testberichten oder mittels Kundenfeedback über die Anzeigequalität eines All-in-one-PCs. So vermeiden Sie eine böse Überraschung nach dem Kauf. Zwar lassen sich Displaygröße und Auflösung rein von den Werten her miteinander vergleichen, dennoch unterscheiden sich die Modelle teilweise deutlich.

All-in-one-PC mit oder ohne Touchdisplay

Nicht nur Smartphones oder Tablet-PCs sind mit Touchscreens ausgestattet. Bei All-in-one-PCs sind die berührempfindlichen Bildschirme ebenfalls stark im Kommen. Grund hierfür ist unter anderem das für Touchscreens optimierte Windows 8. Sie erhalten dennoch auch weiterhin Modelle mit herkömmlichem Monitor. Folgerichtig müssen Sie sich beim Kauf für oder gegen die zusätzlich mögliche Steuerung des PCs per Touch entscheiden. Diese Bedienung erfordert zwar zunächst eine Eingewöhnungsphase, danach stehen Ihnen dafür bisher unbekannte Möglichkeiten der Navigation offen. Maus und Tastatur sind theoretisch nicht mehr notwendig. Stattdessen unterstützen die Geräte teilweise bis zu zehn gleichzeitige Fingerberührungen. Das macht All-in-one-PCs zur unterhaltsamen Spielekonsole für Sie und Ihre Freunde.

Achten Sie bei einem All-in-one-PC mit Touchdisplay auf hochwertige Verarbeitung und Stabilität. Insbesondere der letztgenannte Punkt ist wichtig. Ein Monitor, der bei jeder Berührung wackelt, trübt die Freude an der innovativen Bedienung mit den Fingern. Besonders komfortabel arbeiten Sie mit verstellbaren All-in-one-PCs: Sie können das Display um 90 Grad nach hinten neigen. Diese Funktion ist beispielsweise beim Schreiben von Texten ohne Tastatur von Bedeutung. Sie fühlen sich bei der Texteingabe an ein überdimensionales Tablet erinnert.

All-in-one-PCs gehen mit dem Trend: Modelle mit 3-D-Display erhältlich

Ein sehr bedeutendes Thema ist die Darstellung der Inhalte in 3-D. Das gilt nicht nur für Fernseher, sondern in gleichem Maße für All-in-one-PCs. Legen Sie Wert auf dreidimensionalen Filmgenuss, ist ein All-in-one-PC mit 3-D-Unterstützung durchaus eine Überlegung wert. Dafür müssen Sie mit einem höheren Preis des Gerätes rechnen. Sie haben die Wahl zwischen 3-D mit und ohne Brille. Die meisten 3-D-fähigen Geräte setzten eine spezielle Shutterbrille voraus. Doch bereits Anfang 2011 präsentierte Fujitsu den ersten All-in-one-Rechner mit einem autostereoskopischen Display. Das bedeutet: Der PC präsentiert Inhalte auch ohne lästige Brille in drei Dimensionen.

Deutliche Unterschiede der All-in-one-PCs beim Prozessor

Deutliche Leistungsunterschiede erwarten Sie bei den in den PCs verbauten Prozessoren. In hochwertigen All-in-one-PCs sorgen moderne Intel-i7-Prozessoren für jede Menge Power. Einsteigermodelle arbeiten dagegen mit vergleichsweise schwachen Netbook-CPUs. Studieren Sie deshalb gründlich die technischen Daten. Prinzipiell ist im Hinblick auf die Rechenleistung zu empfehlen: Mehr ist besser. Ein leistungsstarker Prozessor kommt auch mit anspruchsvolleren Anwendungen zurecht. Das ist bei Games, aber auch bei der Bildbearbeitung von zentraler Bedeutung. Außerdem sind Sie mit einer schnellen CPU zukunftssicher ausgerüstet. Ein nachträgliches Aufrüsten des Prozessors ist bekanntlich nicht realisierbar. Empfehlenswert ist deshalb mindestens ein Intel-Core-i5-Prozessor. Für maximale Leistung bedarf es eines i7 mit vier Kernen.

Gamer benötigen einen All-in-one-PC mit zusätzlicher Grafikkarte

Was für den Prozessor gilt, lässt sich eins zu eins auf die Grafikkarten der All-in-one-PCs übertragen. Die günstigsten Rechner kommen über einen integrierten Grafikchipsatz nur selten hinaus. Im Gegensatz dazu besitzen die teuren Lösungen aus dem Notebooksegment bekannte High-End-Grafikkarten. Sofern Sie planen, Ihren All-in-one-PC auch für Spiele zu verwenden, ist eine zusätzliche Grafikkarte mit dezidiertem Speicher (empfohlen sind mindestens zwei Gigabyte) zwingend notwendig. Sehen Sie sich sogar als echten Gaming-Enthusiasten, ist eine speziell auf anspruchsvolle 3-D-Spiele ausgelegte Lösung empfehlenswert. Achten Sie in der Produktbeschreibung darauf, ob der Rechner als ultimative Gaming-Lösung ausgewiesen wird. Andernfalls ist Spielvergnügen auf höchstem Niveau bei aktuellen Actionkrachern nicht gewährleistet.

Arbeitsspeicher: Mindestens vier GB RAM beim All-in-one-PC empfohlen

Im Hinblick auf die technischen Daten dürfen Sie den Arbeitsspeicher (RAM) nicht vergessen. Ihr Rechner arbeitet nur dann mit entsprechend schneller Geschwindigkeit, wenn er über ausreichend Speicher verfügt. Der von Ihnen erworbene All-in-one-PC muss mindestens über vier Gigabyte RAM verfügen. Ein Arbeitsspeicher mit weniger Kapazität wäre nicht ausreichend. Dessen sind sich auch die Hersteller bewusst: Selbst günstige Einstiegsmodelle sind bereits mit vier Gigabyte ausgestattet. Legen Sie Wert auf einen schnellen Computer, sollten Sie sich nach einem Gerät mit sechs oder sogar acht Gigabyte RAM umsehen.

Festplatte: SSDs spielen bei All-in-one-Rechnern lediglich eine untergeordnete Rolle

Entscheidend für den verfügbaren Speicherplatz Ihrer All-in-one-Lösung ist die darin verbaute Festplatte. Eine HDD-Festplatte mit 500 Gigabyte gilt als Standard. Nur selten besitzt ein All-in-one-Rechner eine Platte mit geringerer Speicherkapazität. Nach oben ist der Platz für Ihre Daten scheinbar (fast) unbegrenzt: Sie finden auf eBay Modelle mit bis zu zwei Terabyte-Festplatten. Die deutlich schnelleren und geräuschlosen SSD-Festplatten kommen bei All-in-one-PCs dagegen nur begrenzt zum Einsatz. Die meisten Rechner können überhaupt keine SSD-Platte vorweisen. Einige Produkte aus der Spitzenklasse besitzen neben einer großen HDD-Platte eine zusätzliche SSD zur Beschleunigung von Systemprozessen. Eine durchaus nützliche Ergänzung, die für Sie sinnvoll ist, wenn Sie einen möglichst schnellen PC wünschen.

Zusatzausstattung und Anschlüsse – hierauf sollten Sie beim All-in-one-PC-Kauf ebenfalls achten

Weitere Unterschiede erwarten Sie beim Kauf eines All-in-one-PCs im Hinblick auf die zusätzliche Ausstattung der Modelle. Bei allen All-in-one-PCs dürfen Sie – im Unterschied zu Ultrabooks – mit einem integrierten DVD-Laufwerk rechnen. Mit Blu-Ray-Laufwerken sind dagegen nicht alle Modelle ausgerüstet. Letzteres ist empfehlenswert, wenn Sie sich für eine Lösung mit Full-HD-Auflösung entscheiden. Die Blu-Ray-Disc liefert entsprechend hochauflösendes Bildmaterial, sodass Sie das technische Potenzial Ihrer Neuerwerbung voll ausnutzen können. Nützlich ist zudem ein HDMI-Anschluss. Dadurch setzen Sie Ihren PC unkompliziert als Bildschirm für Ihre Spielkonsole ein.

USB-Anschlüsse gehören zur Standardausstattung jeder Komplettlösung. Abweichungen existieren lediglich in der Anzahl und dem Standard. Achten Sie darauf, dass gleich mehrere USB-Anschlüsse vorhanden sind. Im Idealfall unterstützen diese den neueren Standard USB 3.0. Damit übertragen Sie im Vergleich zu USB 2.0 größere Datenmengen deutlich schneller. Einige All-in-one-PCs besitzen einen integrierten TV-Tuner zum Empfang des Fernsehprogramms – eine sinnvolle Ergänzung, wenn Sie Ihre Komplettlösung auch als Fernseher einsetzen. Besagte Zusatzausstattung ist allerdings nicht zwingend notwendig. Sie können alternativ auf einen USB-Stick mit DVB-T-Empfänger ausweichen.

Weitere erkunden
Wählen Sie eine Vorlage aus

Zusätzliches Navigationsmenü