Wie Sie die besten Windows-Phones bei eBay entdecken

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 b Die wichtigsten 10 Punkte beim Kauf eines PDAs /b

Die Abkürzung PDA wird für einen persönlichen digitalen Assistenten benutzt. Der Personal Digital Assistant ist ein tragbarer, kompakter Computer, der vor allem unterwegs sehr praktisch ist. Er kann zahlreiche Programme wie beispielsweise Textverarbeitung ausführen, ist aber vor allem für die Persönliche Aufgabenverwaltung geeignet. Zudem verfügt er über Adress- und Kalenderfunktionen. Bedient wird ein PDA über das LC-Display mittels Eingabestift. Selbst Handschriftenerkennung beherrschen viele PDAs.

Apple war das erste Unternehmen, das die Bezeichnung PDA einführte. Anfang der 1990er Jahre kam das Newton MessagePad auf den Markt, das als PDA bezeichnet wurde. Schon kurze Zeit später wurde PDA als Synonym für tragbare Kleincomputer benutzt. Die klassischen PDAs sind heute nicht mehr so gefragt, da sie durch die neu entwickelten Smartphones und Tablet-PCs abgelöst wurden. Smartphones haben zusätzlich noch die Funktionen eines Mobiltelefons, während die Tablet-PCs durch größere Bildschirme und eine höhere Rechenleistung punkten. Zudem haben diese in der Regel Zugang zum Internet.

Je nachdem, welche Funktionen benötigt werden, haben die PDAs heute noch ihre Berechtigung. Nicht jeder braucht einen Internetzugang und wer seine Aufgaben, Kontakte und Adressen verwalten möchte, hat mit einem PDA einen soliden, verlässlichen Partner an seiner Seite. Da immer wieder neue PDAs entwickelt und auf den Markt gebracht werden, sollten Sie sich vor einem Kauf fragen, welche Funktionen Sie wirklich benötigen.

1. Betriebssystem

Die ersten PDAs basierten meist auf dem Betriebssystem DOS, wobei noch zusätzliche Software integriert war. Heute gibt es viele unterschiedliche Betriebssysteme, die in den Geräten eingesetzt werden. Bei Newton wird das Betriebssystem Newton OS eingesetzt, das sich vor allem durch seinen geringen Prozessor- und Speicherverbrauch auszeichnet. Grundlage für den Palm ist Palm OS. Auch Linux wird als Betriebssystem eingesetzt. Die unter der Bezeichnung Pocket PC vertriebenen PDAs laufen unter einer speziellen Version von Windows. Die neuen PDA-Modelle verfügen zudem über Java-Unterstützung, die entweder eingebaut oder optional möglich ist.

2. Speicherkapazität

Um die passende Speicherkapazität auszuwählen, sollten Sie sich vorher Gedanken darüber machen, wie Sie Ihren PDA hauptsächlich nutzen wollen. Möchten Sie ihn vorwiegend als Organizer verwenden, reichen Ihnen im Allgemeinen 64 MB Systemspeicher und 64 MB Flashspeicher aus. Wollen Sie hingegen auch Filme abspielen, Fotos und Musik speichern, sollten Sie eine zusätzliche Speicherkarte wählen, um ausreichend Kapazität zu haben. In der Regel wird der Speicher beim PALM OS effizienter genutzt, als das beim Pocket-PC-Windows der Fall ist. Jedoch ist es immer so: Je intensiver Sie Ihren PDA nutzen, desto mehr Speicher werden Sie brauchen.

16 MB Speicher

Dieser Speicher ist ausreichend, wenn Sie Ihren PDA hauptsächlich für Kontakte, Aufgaben und Kalenderfunktionen nutzen.

32 MB Speicher

Möchten Sie auch zusätzliche Programme laufen lassen, sollten Sie auf jeden Fall über mindestens diese Speichermenge verfügen.

64 MB Speicher

Nutzen Sie Ihr PDA als Organizer und wollen Sie zudem Audio- und Videodateien abspielen sowie Fotos speichern, dann sollten Sie den Speicher auf 64 MB erweitern.

Wenn Sie mehr Speicherkapazität brauchen, sollten Sie beim Kauf eines PDA unbedingt auf einen externen Speichersteckplatz achten. So können Sie Ihr PDA ganz einfach mit Speicher aufrüsten. Mit den entsprechenden Speicherkarten können Sie dann auch größere Datenmengen abspeichern.

3. Akkulaufzeit

Je intensiver Sie Ihr PDA nutzen, desto mehr Akkuleistung brauchen Sie. Brauchen Sie längere Betriebszeiten, achten Sie bei Ihrem Gerät darauf, dass Sie den Akku problemlos tauschen können. In der Regel schaffen gute Akkus ungefähr zehn Stunden bei Dauerbetrieb. Reicht Ihnen diese Kapazität nicht aus, wechseln Sie einfach den Akku aus. Manche PDAs können auch das Leistungsvermögen beim Prozessor senken, wenn die Anwendungen weniger anspruchsvoll sind. So können Sie auf ganz einfache Weise Strom sparen.

4. Display-Auflösung

Welche Auflösung Sie bei Ihrem PDA wählen, kommt ganz darauf an, für was Sie es nutzen wollen. Kommt es Ihnen vor allem auf den Preis an und sind Sie in puncto Qualität weniger anspruchsvoll, kann eine Auflösung von 160x160 Pixel ausreichen. Möchten Sie hingegen Fotos in guter Qualität anschauen, dann sollten Sie ein Gerät mit mindestens 320x240 Pixel wählen. Spielen Sie Videos ab oder schauen Sie hauptsächlich Bilder auf Ihrem PDA an, sollte es ein größeres Display mit einer Auflösung von mindestens 640x480 Pixel oder mehr sein. Um das Display zu schonen, ist eine Display-Schutzfolie sinnvoll.

5. Internetfähigkeit

Mit Ihrem PDA können Sie auch im Internet surfen. Dank WLAN ist es möglich, E-Mails abzurufen und zu versenden oder auch per Voice günstig zu telefonieren. Dazu brauchen Sie nur einen Hotspot in der Nähe. Achten Sie beim Kauf Ihres Gerätes darauf, welcher Standard unterstützt wird, damit Sie wissen, wie schnell der Datentransfer möglich ist.

6. Prozessorleistung

Um sich für den richtigen Prozessor zu entscheiden, müssen Sie wissen, wozu Sie Ihren PDA hauptsächlich einsetzen möchten. Denken Sie auch daran, dass ein Prozessor, der nicht richtig ausgelastet wird, unnötig Platz und auch Strom verbraucht. Legen Sie keinen großen Wert auf das Abspielen von Videos und Musikdateien, reicht Ihnen in der Regel ein Prozessor mit 200 bis 400 MHz aus. Sind Multimediaanwendungen und Spiele hingegen sehr wichtig für Sie, sollten Sie mindestens 500 MHz oder noch besser eine höhere Prozessorleistung einplanen.

7. Tastatur

Auch bei diesem Punkt kommt es auf Ihre individuellen Vorlieben an. Sie können Ihren PDA mit oder ohne Tastatur erwerben. Wägen Sie daher vor dem Kauf ab, welche Anwendungen Ihnen bei Ihrem PDA wichtig sind und ob Sie mehr Komfort bei der Eingabe von Daten benötigen. Wenn Sie keine spezielle Tastatur bei Ihrem PDA brauchen, geben Sie die Daten mit einem Spezialstift ein. Das geschieht einfach durch Druck auf das Display.

8. Navigationssystem

Möchten Sie Ihren PDA als Navigationssystem nutzen, brauchen Sie entweder eine GPS-Antenne, die in Ihrem PDA integriert ist oder Ihr Gerät muss in der Lage sein, die Signale von einem externen Modul via Bluetooth zu erhalten. Um wirklich eine effektive Leistung zu erhalten, sollten Sie auf ausreichende Speicherkapazität achten. Nur dann können Sie das PDA als Navi auch richtig nutzen. Auch die Prozessorleistung sollte in diesem Fall nicht zu gering gewählt werden.

9. Kartensteckplatz

Möchten Sie Ihr PDA intensiv nutzen, sollten Sie auf eine ausreichend hohe Speicherkapazität achten. Einige PDAs verfügen über Speicherkartenplätze, bei denen Sie zusätzliche Speicherkarten einstecken können. Auf diese Weise lässt sich die Speicherkapazität ganz einfach erweitern. Möchten Sie Ihr PDA lediglich als Aufgaben und Adressverwaltungssystem nutzen, wird Ihnen der vorhandene Speicher meist ausreichen. Möchten Sie hingegen auch Fotos und Videos abspielen und eventuell sogar den PDA für Spiele nutzen, brauchen Sie eine hohe Speicherkapazität. Dann sollten Sie beim Kauf auf einen zusätzlichen Kartensteckplatz Wert legen.

10. Schnittstellen

Ihr PDA kann auf Wunsch mit Ihrem Handy oder PC kommunizieren. Dazu gibt es verschiedene Wege. Nutzen Sie die Verbindung über eine serielle Schnittstelle oder USB oder wickeln Sie den Datenaustausch via WLAN oder Infrarot ab.

Fazit

Viele PDAs verfügen über spezielle Funktionen, die Ihnen das Arbeiten mit dem Gerät erleichtern. Möchten Sie beispielsweise Ihr PDA mit einem Computer oder Handy verbinden, sollten Sie darauf achten, dass Bluetooth unterstützt wird. Brauchen Sie zusätzlich eine Kamera, achten Sie darauf, dass in Ihrem PDA eine Digitalkamera eingebaut ist. Für mehr Speicherkapazität können Sie Speicherkarten nutzen. Dazu brauchen Sie an Ihrem PDA einen Speicherkartensteckplatz. Um Audio- und Videodateien abzuspielen, brauchen Sie die entsprechende Prozessorleistung sowie die passende Software auf dem Gerät. Müssen Sie viele Daten eingeben, ist eine externe Tastatur recht praktisch. So brauchen Sie die Daten nicht mit dem Stift einzugeben, sondern können beispielsweise auch Ihre Computer-Tastatur nutzen. Diese schließen Sie einfach mit Hilfe eines Adapters an. Wenn Sie nicht extra ein Navi für Ihr Auto kaufen wollen, können Sie diese Funktion auch bei Ihrem PDA nutzen, denn GPS ist auch beim PDA möglich.

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