Wie Sie Projektoren bei eBay finden

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Wie Sie Projektoren bei eBay finden

Worauf Sie beim Kauf eines neuen Projektors achten müssen

Mit einem Projektor kommt in Ihrem heimischen Wohnzimmer Kinoatmosphäre auf. Werfen Sie das Bild vom Fernseher oder vom DVD- beziehungsweise Blu-Ray-Player im Großformat an die Leinwand. Das ultimative Gaming-Gefühl erleben Sie, wenn der von Ihnen an der Konsole gesteuerte Akteur beinahe in Lebensgröße unterwegs ist. Mit dazu passendem Surround-Sound sind Sie bestens für multimedialen Hochgenuss ausgestattet.

Hinweise zum Kauf: Das sollten Sie bei Projektoren beachten

Bei eBay finden Sie eine Vielzahl an unterschiedlichen Beamern. Die optimalen Bildergebnisse erzielen Sie allerdings nur, wenn Sie den Projektor entsprechend Ihres Anwendungsgebietes auswählen. Der nachfolgende Einkaufsratgeber unterstützt Sie bei der Suche nach dem für Sie idealen Projektor. Sie erhalten Informationen  worauf Sie beim Kauf achten müssen und können schon bald Multimedia in einer neuen Dimension genießen.

Die optimale Kaufentscheidung ist abhängig vom Einsatzort des Projektors

Nicht jeder Projektor eignet sich für jeden Zweck. Aus diesem Grund sollten Sie in einem ersten Schritt überlegen, wofür – und an welchem Ort – Sie den Beamer einsetzen. Daraus leiten Sie anschließend die Leistungsmerkmale ab, die Ihr Gerät erfüllen sollte. Planen Sie Präsentationen in hellen Konferenzräumen, so benötigen Sie einen für den Büroeinsatz tauglichen Projektor. Zu Hause für Multimediananwendungen reicht allerdings auch ein weniger leistungsstarkes Gerät aus. Schließlich ist das Wohnzimmer kleiner als ein Konferenzraum – und es lässt sich abdunkeln. Letzteres ist im Saal nicht möglich, wenn sich Ihre Zuhörer Notizen machen wollen. Die Folge: Sie benötigen ein extrem lichtstarkes Gerät.

Außerdem unterscheiden sich Büro- und Multimedia-Beamer in den Hardware-Anforderungen. Während Sie auf einem Büro-Beamer lediglich Präsentationen abspielen, soll Ihr Projektor im Heimkino Spielfilme oder Games wiedergeben. Im Consumer-Bereich (Heimkino und Multimedia) ist deshalb weniger die Lichtstärke als vielmehr die Auflösung entscheidend.

Entscheidend ist der Abstand zur Projektionsfläche

Beachten Sie dabei auch, in welchem Abstand zur Wand Sie den Projektor platzieren. In einem kleinen Raum ist ein Short-Throw-Projektor empfehlenswert. Mit diesem erzielen Sie selbst dann eine zufriedenstellende Bilddiagonale, wenn Sie den Beamer einen Meter von der Wand entfernt aufstellen. Derartige Geräte sind auf enge Raumsituationen ausgelegt, kommen dafür aber bei weiten Abständen an ihre Grenzen. In einem großen Raum erzielen Sie mit einem Short-Throw-Projektor kein zufriedenstellendes Bild. Deshalb ist es so wichtig, dass Sie sich vor dem Beamer-Kauf über dessen Verwendung im Klaren sind.

Wechseln Sie häufig zwischen kleinen und großen Räumen, sollten Sie sich nach einem Projektor mit wechselbarem Objektiv umsehen: Mit dem Teleobjektiv erreichen Sie bei großer Distanz zur Wand eine gute Bildqualität, in kleinen Räumen weichen Sie auf ein Weitwinkelobjektiv aus.

Leuchtstärke – helle Räume verlangen einen lichtstarken Projektor

Projektoren kämpfen im Betrieb gegen das Tageslicht an. Je mehr Licht den Einsatzort erreicht, desto leuchtstärker muss das Gerät sein. Das erste Kriterium bei Ihrem Projektorkauf ist deshalb die Lichtstärke. Ausschlaggebend für Ihre Anforderungen an den Beamer ist dessen angedachter Verwendungszweck. Das Maß für die Leuchtkraft ist die Einheit "ANSI-Lumen". Bei eBay entdecken Sie Projektoren ab 30 bis 50 ANSI-Lumen. Diese vergleichsweise schwachen Werte zeichnen hauptsächlich mobile Versionen aus, die nicht größer als ein Smartphone sind. Für Ihr Heimkino sollte der Projektor mindestens einen Wert von 1.000 ANSI-Lumen vorweisen. Am Tag müssen Sie bei dieser Lichtstärke dennoch das Zimmer abdunkeln. Das ist in Büroräumen allerdings eher selten möglich. Aus diesem Grund eignen sich erst Geräte ab einer Leuchtstärke von 2.000 ANSI-Lumen für den Office-Einsatz.

Die Bildquelle entscheidet über die benötigte Auflösung des Beamers

Die Leuchtstärke ist ausschlaggebend für die Helligkeit des erzeugten Bildes auf der Leinwand. Die Schärfe wird hingegen von der Auflösung des Gerätes bestimmt. Präsentationen im Büro setzen eine andere Auflösung als das HD-Fernsehen voraus. Sie sehen: Auch hier ist erneut Ihr Einsatzort entscheidend. Die Projektoren erzeugen in der Regel nur bei einer bestimmten Auflösung ein scharfes Bild. Das am besten für den Beamer geeignete Pixelverhältnis ist die native Auflösung. Andere Auflösungen setzen ein Interpolieren voraus, wodurch die Bildqualität sinkt. Deshalb sollten Sie beim Kauf darauf achten, dass Ihr Gerät die von Ihnen benötigte Auflösung optimal (nativ) darstellt.

Beamer mit SVGA-Auflösung (800x600 Pixel) gelten als Einstiegsmodelle. Im Heimkino-Bereich ist das aber ausreichend, da diese Auflösung der Fernsehnorm PAL (768x576 Pixel) nahekommt. Legen Sie Wert auf gute Bildqualität im 16:9-Format, sind 1.024x575 Pixel allerdings Voraussetzung. Setzen Sie Ihren Beamer häufig für die Wiedergabe des Fernsehprogramms ein, ist ein Gerät mit nativer Auflösung von 1.024x768Pixeln empfehlenswert. Der häufige Wechsel zwischen Normal- und Breitbild ist damit kein Problem. Dasselbe Bildverhältnis sollte auch Ihr Beamer für Präsentationen im Officebereich nativ darstellen können.
Die sogenannte XGA-Auflösung ist bei PC- und Notebook-Monitoren weitverbreitet. Folglich projizieren Sie Ihr Monitorbild komplikationslos und ohne Verzerrungen an die Leinwand. Vorherige Änderungen an der Bildschirm-Auflösung sind nicht notwendig. Mit der XGA-Auflösung scheitern Sie allerdings bei der Wiedergabe von Inhalten in HD-Qualität. Mindestvoraussetzung ist diesbezüglich ein Projektor mit 1.280x720 Bildpunkten.

Full-HD-Beamer -. das Maß aller Dinge

Wollen Sie jedes noch so kleine Detail Ihres Filmes sehen, benötigen Sie einen Full-HD-Beamer: Die beste Bilddarstellung liefern Geräte mit einer Auflösung von 1.920x1.080 Punkten. Sie erhalten gestochen scharfe Bilder – sogar auf einer größeren Leinwand. Als Bildquellen mit entsprechend hochauflösendem Material eignen sich neben HDTV-Signalen auch Blu-Ray-Player oder Spielekonsolen.
Im Heimbereich sind Full-HD-Beamer das Maß der Dinge. Doch die Entwicklung geht weiter. Im Profibereich finden bereits die sogenannten 4K-Beamer Verwendung. Die Geräte erzielen eine Auflösung von 4.096x2.160 Pixeln. Derzeit ist aufgrund der hohen Preise 4K für den alltäglichen Bedarf noch Zukunftsmusik. Des Weiteren ist noch kein Quellmaterial – mit bewegten Bildern – erhältlich, das die gestochene Schärfe von acht Megapixeln nutzt.

Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Techniken bei Projektoren

Die handelsüblichen Projektoren variieren in Lichtstärke und Auflösung. Diese Differenzen ergeben sich aus den verschiedenen Techniken, die bei der Bilderzeugung zum Einsatz kommen. Dabei lassen sich vier Geräteklassen unterscheiden:

  • LCD-Projektoren
  • DLP-Projektoren
  • LCoS-Projektoren
  • LED-Projektoren

Nachfolgend erhalten Sie weitere Erläuterungen zu den unterschiedlichen Techniken. Dieser Ratgeber geht dabei insbesondere auf die jeweiligen Vor- und Nachteile ein. Sie bekommen konkrete Vorschläge, welche Technik sich für den von Ihnen angedachten Einsatzzweck besonders gut eignet.

Erste Wahl in hellen Büroräumen: DLP-Projektoren

Die Abkürzung "DLP" steht für Digital Light Processing. Bei dieser Technik wird das Licht gezielt über vielzählige Mikrospiegel reflektiert. Pro Bildpunkt existiert ein Spiegel. Zur Erzeugung eines Farbbildes rotiert ein Farbrad, das nacheinander die drei Grundfarben Rot, Grün und Blau projiziert. Durch unterschiedliche Stellungen der kippbaren Spiegel ergeben sich Bildpunkte in verschiedenen Helligkeitsstufen auf der Leinwand. Neuere DLP-Projektoren erzielen durch mehr Farbsegmente noch bessere Ergebnisse bei der Mischung der Farben.

DLP-Projektoren zeichnen sich durch eine sehr hohe Geschwindigkeit aus, wodurch ein Nachleuchten des Bildes ausbleibt. Somit eignen sich DLP-Geräte für die 3-D-Projektion. Ferner kommt es bei DLP-Beamern nicht zu einem Einbrennen des Bildes: Sie sehen keine störenden Gitter oder Muster (im Unterschied zu LCD-Projektoren). Dazu überzeugen die Geräte in der Regel mit einer kompakten Größe des Gehäuses. Das erleichtert den Transport. Sie können DLP-Projektoren dank deren starker Leuchtkraft ohne Bedenken in hellen Büroräumen einsetzen.

Die DLP-Technik hat auch Ihre Nachteile. So erreichen Sie die beste Bildqualität nur bei einer bestimmten Auflösung des eingehenden Signals. Durch Laufrad und Lüfter ist der Projektor im Betrieb nicht gerade leise. Außerdem besteht bei Geräten mit nur einem Farbrad die Gefahr des Regenbogeneffektes. Hierbei kommt es bei harten Kontrasten durch den schnellen Wechsel der Farben zu Verfälschungen und einem kurzen Aufflackern des Bildes.

LED-Projektoren überzeugen mit langer Lebensdauer und geringem Strombedarf

Mit LEDs (Abkürzung für Light Emitting Diode) arbeitende Projektoren kommen ohne teure Lampe zur Bilderzeugung aus. Daraus resultiert eine Reihe von Vorteilen. Zunächst einmal besitzen LEDs eine höhere Lebensdauer. Im Vergleich zu Projektorlampen halten die Leuchtdioden mindestens viermal so lang, ehe Sie die Lichtquelle austauschen müssen. Der Unterschied zwischen Lampe und LEDs macht sich zudem beim Stromverbrauch bemerkbar. Letztere sind deutlich weniger anspruchsvoll im Energiebedarf. Das macht einen Akkubetrieb möglich, weshalb sich LED-Projektoren ideal für den mobilen, kabellosen Einsatz eignen. Sie finden bei eBay mitunter kleine, akkubetriebene LED-Projektoren im Hosentaschenformat. Ein weiterer Vorteil: Die LEDs benötigen keine Aufwärmphase, sondern sind sofort betriebsbereit. Im direkten Vergleich zu den DLP-Geräten punkten die LED-Beamer mit weniger Geräuschentwicklung und dem Ausbleiben des Regenbogeneffektes.

LED-Geräte vereinen viele Vorteile. Die Technik hat jedoch insbesondere bei der Leuchtstärke (noch) Defizite. In einem hellen Raum stößt ein LED-Projektor schnell an seine Grenzen. Nur wenige Geräte erreichen eine Leuchtstärke von 1.000 ANSI-Lumen. Solche Modelle sind teuer, zudem tricksen die Hersteller mit einer zusätzlichen Leuchtquelle.

LCD-Projektoren – beliebte Einstiegsklasse für den Heimkino-Bereich

Die Funktionsweise von LCD-Geräten ist mit einem Dia-Projektor vergleichbar. Die LCD-Projektoren verwenden anstatt der Dias kleine Flüssigkristall-Bildschirme. Für jede Grundfarbe existiert ein Bildschirm. Eine Lampe projiziert das Bild der Displays über verschiedene Filter an die Leinwand. Sie finden LCD-Projektoren zu vergleichsweise günstigen Konditionen auf eBay, weshalb die Geräte als Einstiegs-Modelle gelten. Mit hoher Bild- und Farbqualität eignen sich die Beamer mit LCD ideal für Filmabende im Großbild-Format – im abgedunkelten Wohnzimmer. Die begrenzte Lichtstärke der LCD-Technik schließt die Verwendung in hellen Räumen hingegen aus. Außerdem ist bei genauem Hinsehen eine Pixel-Gitter-Struktur erkennbar, und Sie hören den Lüfter während des Betriebs.

LCoS-Projektoren punkten mit gestochen scharfem Bild ohne negative Begleiterscheinungen

LCoS-Projektoren (Liquid-Crystal-on-Silicon) basieren auf einer relativ jungen Technik, bei der Siliziumfolien mit Flüssigkristallen zum Einsatz kommen. LCoS ist ähnlich wie die LCD-Technik. Unterschied: Der Flüssigkeitsbildschirm reflektiert das Licht, statt es durchzulassen. Bei Projektoren mit LCoS findet folglich eine Kombination aus LCD- und DLP-Technik Verwendung. Dadurch erreichen die LCoS-Geräte eine höhere Pixeldichte bei gleichzeitiger Abnahme der sichtbaren Gitterstruktur. Die Bildqualität ist der LCD- und DLP-Technik überlegen, weshalb sich diese Technologie insbesondere für Full-HD-Auflösungen eignet. Außerdem arbeiten die Projektoren leiser, und der Regenbogeneffekt bleibt aus. Im Heimkino-Bereich gibt es für Sie keine bessere Wahl als LCoS-Projektoren. Die Technik muss sich lediglich in der Leuchtstärke gegenüber DLP-Geräten geschlagen geben. Für den Büroeinsatz sind deshalb DLP-Projektoren weiterhin die erste Wahl.

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