Widerrufsrecht bei Dienstleistungsverträgen

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Manchmal treibt die sprichwörtliche deutsche Gründlichkeit ungeahnte Blüten. Folgenden Passus gilt es bei dem Anbieten und dem gewünschten Verkauf von Dienstleistungsverträgen in der Widerrufsbelehrung und ggf. den AGB einzufügen: "Ihr Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn der Vertrag von beiden Seiten auf Ihren ausdrücklichen Wunsch vollständig erfüllt ist, bevor Sie Ihr Widerrufsrecht ausgeübt haben." Als wenn das nicht logisch wäre, oder? Zynische Kommentare verkneift man sich jetzt lieber und setzt, wenn man z.B. Mobilfunkverträge, Downloads oder den Zugang zu kostenpflichtigen Internetseiten anbietet, diesen kurzen aber knappen Satz bitte unter die zwingend notwendigen Widerrufsbelehrungen und die ggf. die eigenen AGB.
Für gewerbliche Händler, welche nur Waren im klassischen Sinn anbieten, ändert sich hingegen nichts. Nur sollte man diese Erweiterung des Widerrufsrechts für mögliche zukünftige Serviceangebote im Hinterkopf behalten. Denn schon ein fehlender oder gar falscher Satz kann unter Umständen zu teuren Abmahnungen führen.
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