Werden Sie WLAN-Weitfunker

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Noch immer ist Deutschland in grossen Teilen DSL-unterversorgt.

Wir zeigen Ihnen, wie man mit professionellen WLAN-Produkten und Rcihtfunk günstig über größere Strecken Landstriche oder Gebäude mit DSL versorgt.


Zwei Szenarien - eine Lösung
Erstens: Sie möchten ein Gebiet, in dem Sie wohnen, welches nicht mit DSL verbunden ist, mit einem DSL-Anschluss versor¬gen. Sie können das per Satellitenver¬bindung versuchen. Das ist teuer. Die günstigere Methode bietet WLAN-Richtfunk, denn damit bauen Sie in vielen Fällen eine günstige Verbindung etwa zum Nachbarort auf.
Zweites Szenario: Sie möchten Lager, Nebengebäude oder andere Außenstellen Ihres Kunden miteinander vernetzen. Auch hier erweisen Sie sich mit uns an Ihrer Seite als kompe¬tenter Problemlöser.
Der Trick:
So erhöhen Sie die Reichweite
Als notwendige Hardware brauchen Sie lediglich zwei WLAN-Access-Points. Anschließend berechnen und bewerten Sie die Entfernungen: WLAN-Geräte sind normalerweise zum Versorgen kleiner Gebiete ausgelegt; die meisten Hersteller nennen typische Reichweiten von 300 Metern im Freien.
Doch es gibt einen Trick: Bei mittleren Outdoor-Entfernungen können Sie alternativ die so genannte 5-GHz-Technik (Band 2, 5470 bis 5725 MHz) einsetzen. Denn „Draußen" ist eine höhere äquivalente, isotrope Strah¬lungsleistung von 1000 Milliwatt ge¬stattet, während im 2,4-GHz-Band nur 100 Milliwatt erlaubt sind.
Wegen der kürzeren Wellenlänge bei 5 GHz (etwa 55 Millimeter verglichen mit 123 Millimeter bei 2,4 GHz) ist die sog. Fresnel-Zone (siehe Grafik) kleiner. Das senkt die Wahrscheinlichkeit von Störungen durch Gebäude oder Bäume.
Empfohlene Hardware
Der Dual-Band-Access-Point L-54ag von Lancom oder der W1002 von Funkwerk bieten zahlreiche nütz¬liche Funktionen für diesen Zweck. So können sie als Breitband-Router agieren und man braucht für den DSL-Anschluss dann nur noch das vom Provider gestellte Modem.
Kombiniert mit den jeweiligen Panelantennen und notwendigem Zubehör ist die Lösung perfekt! Laut Angaben von Lancom schafft der L-54ag mit solch einem Eingangssignal eine Bruttorate von 9 MBit/s und überbrückt maximal rund acht Kilometer Entfer¬nung. Der Access-Point von Funkwerk kommt bei gleicher Entfernung sogar auf 12 MBit/s.

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