Wenn Stress krank macht.

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Besonders im Berufsleben tritt schnell zuviel Stress auf.
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Besonders im Berufsleben tritt schnell zuviel Stress auf.

Leistung um jeden Preis?

Das nervöse Magenflattern vor einer Präsentation vor Publikum kennt jeder. Die kalten oder verschwitzten Hände, wenn man beim ersten Date erscheint. Und der schnelle Herzschlag, wenn man verschläft und der Autoschlüssel nicht aufzufinden ist. Stress gehört zu unserem Alltag. Zunächst einmal nichts negatives, denn Stress sagt zunächst nur aus, dass man unter Spannung steht. Besonders oft rührt diese Anspannung aus Erwartungsdruck. Manche Menschen brauchen diesen Stress mehr als andere. Wo andere ihre Aufgaben geordnet in kleinen Etappen angehen, macht jemand, der Stress als Motivator nutzt, gerne mal eine Nacht vor der Deadline alles auf einmal. Jeder Mensch funktioniert anders, gerade unter Stress. Doch letztlich gilt für Stress dasselbe wie für so ziemlich alles: Zuviel ist ungesund.

Wenn das Magenflattern Ewigkeiten nach der Präsentation noch da ist. Die verschwitzten Hände schon auftreten bei dem Gedanken daran, das Haus zu verlassen. Nachts gar nicht mehr an Ruhe zu denken ist. Die Symptome sind verschiedener Art, doch eins haben sie alle gemeinsam: Sie sind letzte Warnsignale einer erschöpften Psyche. Der Körper zeigt an, dass die letzten Reserven zur Neige gehen. Und spätestens jetzt muss gehandelt werden!
Burn-Out wird oft unterschätzt. Machen Sie nicht diesen Fehler!
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Jeder Mensch ist verschieden

Ebenso wie das Stressempfinden ist auch die Lösung dieses Problems sehr individuell. Ist die Erschöpfung durch die andauernde Belastung chronisch geworden, das Burn-Out-Syndrom, kann nur noch der Besuch beim Arzt helfen. Ziehen Sie auf jeden Fall professionelle Beratung in Betracht, wenn Ihnen der Stress über den Kopf wächst. Hören Sie dabei auf Familie und Freunde! Diese können oft gut einschätzen, wie sehr Sie sich durch den Stress verändert (beispielsweise zurückgezogen) haben.

Warnsignale können beispielsweise folgende Symptome sein:

Schauen Sie genau hin!

1. Schlaflosigkeit

Es ist normal, gelegentlich keinen Schlaf zu finden, zu wenig zu schlafen, oder nicht erholt und ausgeruht aufzustehen. Wird das jedoch zur Regel, dann ist das ein handfestes Problem. Wer mehr Nächte grübelnd im Bett sitzt, als dem Körper die dringend benötigte Ruhe zu verschaffen, wird schnell die Konsequenzen spüren: Extreme Erschöpfung, Rastlosigkeit, gestörte Konzentration, starke Stimmungsschwankungen, geringe Belastbarkeit. Hält Ihre Arbeit Sie nachts wach, wird es Zeit, auf die Bremse zu treten.

2. Verdauungsprobleme

Magen und Darm sind sehr empfindlich gegenüber Stress. Der Magen äußert sich dabei oft spürbarer als der Darm, mit Sodbrennen, Appetitlosigkeit und Magenschmerzen bis hin zu Übelkeit. Mit seinem Magen sollte man sich in solchen Momenten aussöhnen, mit leicht verdaulichem Essen, Tee und Wärme. Doch wer nicht grundlegend etwas an der Stressbelastung ändert, wird diese Symptome bald als dauerhafte Begleiter begrüßen können. Der Darm ist weniger offensichtlich in seiner Reizung, doch mindestens genauso ernst zu nehmen. Denn der Darm ist nicht nur entscheidend bei der Verdauung, auch ein Großteil des Immunsystem wird von hier aus organisiert. Wer unter Verstopfungen, Durchfall und/oder einem geschwächten Immunsystem leidet, sollte verstärkt auf seinen Darm achten.

3. Emotionale Probleme

Das wohl sicherste Anzeichen für zu großen Stress ist vielleicht das am schwersten zu erkennende. Schließlich ist jeder Mensch mal gereizt, schlecht gelaunt, müde. Doch spätestens wenn gute Freunde erstaunt mit ˶So kenn ich dich gar nicht" reagieren, müssen alle Alarmglocken läuten. Besonders wichtig ist es, diese Anzeichen nicht zu betäuben. In solchen Situationen sollte nie zu Alkohol, Zigaretten oder anderen Suchtmitteln gegriffen werden. Sie verschlimmern den psychischen Druck nur.
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Respektieren Sie Ihre Grenzen

Achten Sie auf Ihr inneres Gleichgewicht. Sorgen Sie für Ruhepausen. Sorgen Sie für neue Stimulationen wie eine neue Herausforderung und Spaß. Eintönigkeit und Langeweile beeinflussen Ihr Stressempfinden negativ. Doch das Wichtigste ist und bleibt: Hören Sie auf sich selbst und tun Sie, was Ihnen gut tut!
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