Wenn Sie aufsitzen, machen Sie dies als erstes

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Kurzfassung: Sitzen Sie auf, und bleiben Sie dort 30 Sekunden erst einmal sitzen.
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Schritte zur Pferdeausbildung


Im folgenden ein Ausschnitt aus meinem Buch  „ Was stimmt nicht mit meinem Pferd? Lösen Sie Probleme, Schritt für Schritt.“

Hier ist eine kleine Sache, die Sie tun können, um die Einstellung Ihres Pferdes zu kontrollieren – damit mögliche Probleme erst gar nicht Wurzel fassen.

Jedesmal wenn Sie aufsitzen, gewöhnen Sie sich an, erst einmal ungefähr eine halbe Minute lang nur so auf dem Pferd zu sitzen. Legen Sie die Zügel locker um den Hals des Pferdes, eine Hand sollte die Zügel dort gegen seine Mähne/seinen Widerrist halten. Setzen Sie sich entspannt hin, und genießen Sie die Aussicht. Atmen Sie tief ein, und lauschen Sie den Vögeln, halten Sie Ausschau nach dem Sonnenuntergang, oder planen Sie die Renovierung Ihres Hauses. Wenn 30 Sekunden vergangen sind, nehmen Sie die Zügel wieder auf und bitten Ihr Pferd loszugehen. Das ist besonders wichtig, wenn es schon spät wird oder Sie schlecht gelaunt sind.

Wozu eine solche Pause? Wenn Sie sich zwingen sich zu entspannen, sind Sie auch gezwungen, neutral zu werden und wegzukommen von Ihrer schnell, schnell, schnell-Haltung, in der Sie erst einmal stecken, wenn Sie gerade zum Stall gerast sind und Ihr Pferd gezäumt haben. Anstatt in die Dinge hineinzustürzen (und vielleicht auch Dinge an Ihrem Pferd auszulassen), entwickeln Sie einen ruhigen, rationalen und durchdachten Rhythmus und Schritt, um an Ihr Reiten heranzugehen. Sie versuchen das hier ja nicht einfach, um es „hinter sich zu haben.“

Und machen Sie das auch, weil Sie nicht wollen, dass Ihr Pferd sich angewöhnt, einfach alleine loszumarschieren. Und überhaupt, welchen Sinn hätte es, rauszugehen und am Bremsen und an der Geschwindigkeitskontrolle zu arbeiten wenn Ihr Pferd die Lektion gleich damit beginnt, schon diese einfache Sache zu ignorieren?

Wenn Ihr Pferd sich angewöhnt hat, bereits loszulaufen, wenn Sie gerade erst aufsitzen, dann hat es entweder Angst (höchstwahrscheinlich vor Ihren Händen und der Art wie Sie die Zügel benutzen) – oder es hat einfach keinen Respekt vor Ihnen (oder auch beides). Erlauben Sie Ihrem Pferd auf diese Art Befehle entgegenzunehmen, vernichtet das jedes kleine bisschen Respekt, den Sie sich zuvor erarbeitet haben, und meist kommen Sie vom Regen in die Traufe.

Beim ersten Mal wenn Ihr Pferd das probiert können Sie es einfach ein paar Schritte rückwärts gehen lassen, und dann darf es noch einmal probieren ruhig zu stehen. Möchte es sich erneut bewegen, dann erlauben Sie ihm wegzugehen – und arbeiten Sie zwanzig Minuten lang intensiv mit ihm (Schlangenlinien, Diagonalen, Geschwindigkeitskontrolle – irgendetwas), und dann geben Sie ihm noch einmal die Möglichkeit stillzustehen. Es soll verstehen, dass stillzustehen die angenehmere Option ist. Werden Sie auch mit Ihren Händen geschickter. Es kann sehr gut sein, dass Sie Druck auf sein Maul ausüben, ohne dass Sie es merken (zu viel und zur falschen Zeit). Beobachten Sie sich (oder lassen Sie einen Freund/Trainer Sie beobachten). Achten Sie darauf, wie Sie die Zügel aufnehmen und lockern, und schauen Sie, ob Sie diesen ganzen Druck nicht reduzieren können.

Kurzfassung: Sitzen Sie auf, und bleiben Sie dort 30 Sekunden erst einmal sitzen. So geben Sie das heutige Tempo vor, und das beweist Ihnen, dass Ihr Pferd auf Ihren Befehl wartet und nicht „übernimmt.“ Wenn es losläuft, arbeiten Sie zwanzig Minuten lang intensiv, und geben Sie ihm eine weitere Chance stehenzubleiben. Geben Sie sich Mühe, mit den Händen lockerer zu werden, früher loszulassen.

Viel Erfolg bei Ihrem Training! 


Dieser Artikel ist ein Ausschnitt aus meinem Buch „ Was stimmt nicht mit meinem Pferd? Lösen Sie Probleme, Schritt für Schritt.“  Erhältlich für alle eReader und als Taschenbuch. Bestellen Sie Ihr Taschenbuch hier auf eBay, und  ich, der Buchautor, werde es direkt zu Ihnen nach Hause senden! 

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John Lyons (L) und Keith Hosman, Parachute, Colorado
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Lernen Sie den Autor kennen: Keith Hosman

Utopia, TX USA 

Keith Hosman, von John Lyons zertifizierter Pferdetrainer, lebt in der Nähe von San Antonio, Texas. 

Er verfasst Trainings-Leitfäden und bietet in weiten Teilen der USA, in Deutschland und in Tschechien Beratungsstunden rund um das Thema Training an. 

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Von Keith Hosman, durch John Lyons zertifizierter Pferdetrainer 

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