Wenig Zeit für Gartenarbeit? 9 Pflanzen für Last-Minute-Gärtner und Gartenfans ohne grünen Daumen

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Turboblüher und Hard-to-kill-Gewächse: Diese Pflanzen sprießen ohne viel Tamtam. (Thinkstock/ über The Digitale)
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Turboblüher und Hard-to-kill-Gewächse: Diese Pflanzen sprießen ohne viel Tamtam. (Thinkstock/ über The Digitale)
Keine Zeit für ständiges Gießen, Düngen, Umtopfen und Aussäen? Dann zieh' Dir ein paar superrobuste, nahezu unkillbare Pflanzen, die wenig fordern, aber schnell was hermachen. Wir stellen Dir 6 anspruchslose Gewächse und 3 genügsame Ruckzuck-Blüher vor, die Dein Zuhause blitzschnell in eine bunte Oase verwandeln.
Der Wüstenkohl kommt gut mit Dürreperioden klar. (Copyright: Thinkstock/ über The Digitale)
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Der Wüstenkohl kommt gut mit Dürreperioden klar. (Copyright: Thinkstock/ über The Digitale)

Kalanchoe thyrsiflora

Der Wüstenkohl stammt aus Südafrika und ist periodische Durststrecken entsprechend gewöhnt. Wichtiger als die regelmäßige Wasserzufuhr ist, dass die Kalanchoe hell und sonnig steht. Erhält sie viel Licht, färben sich die Blattränder wundervoll rot. Um lange Freude an ihr zu haben, sollten Hobbygärtner die Erde immer gießen, sobald die oberste Schicht ausgetrocknet ist. Bei Zimmertemperatur gedeiht die Kalanchoe thyrsiflora besonders gut.

Die Aloe Vera gilt als echtes Beauty-Wunder. (Copyright: Thinkstock/ über The Digitale)
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Die Aloe Vera gilt als echtes Beauty-Wunder. (Copyright: Thinkstock/ über The Digitale)

Aloe Vera

Bei dieser Pflanze gibt’s die Kosmetikanwendung gleich mit dazu. Die Aloe Vera mag es zimmerwarm und trocken. Alle ein bis zwei Wochen will sie mit Wasser versorgt werden. Im Winter kann die immergrüne Pflanze sogar nahezu komplett auf Wasser verzichten (dann begibt sie sich in den Ruhemodus). Zur Belohnung gibt’s ganzjährig Gel aus den äußeren Blättern abzuzapfen, das sowohl kosmetisch als auch heilend wirken soll. (Tipps und Anwendungsmöglichkeiten gibt's in cleveren Ratgebern nachzulesen.
Zinnien sind erstaunlich genügsam. (Copyright: Thinkstock/ über The Digitale)
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Zinnien sind erstaunlich genügsam. (Copyright: Thinkstock/ über The Digitale)

Zinnie

Zinnien sind echte Sonnenanbeter, abgesehen von den richtigen Lichtverhältnissen aber erstaunlich anspruchslos. Dünger ist völlig überflüssig, dafür sollte die Erde aber möglichst locker und durchlässig sein. Die hübschen bunten Blumen brauchen nicht viel Wasser, lediglich an heißen Sommertagen solltest Du abends kräftig gießen. Die optimale Zeit für die Aussaat ist im Mai – Zinnien sind also auch noch für Last-Minute-Gärtner geeignet.
Echeverien sind die Kamele unter den Pflanzen. (Copyright: Thinkstock/ über The Digitale)
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Echeverien sind die Kamele unter den Pflanzen. (Copyright: Thinkstock/ über The Digitale)

Echeverien

Praktisch veranlagt: In ihren dicken Blättern können Echeverien jede Menge Wasser speichern. So kommen sie über längere Zeit ohne jegliche Flüssigkeitszufuhr aus. Generell sollte die Erde nur angefeuchtet werden, zu häufiges Gießen wird mit faulen Wurzeln bestraft. Zwischen Oktober und Februar kannst Du die Gießkanne sogar komplett wegpacken. Dafür sollten Echeverien möglichst viel Licht erhalten, im Sommer stehen sie gerne auch draußen.
Nahezu unsterblich: die Kentia-Palme. (Copyright: Thinkstock/ über The Digitale)
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Nahezu unsterblich: die Kentia-Palme. (Copyright: Thinkstock/ über The Digitale)

Kentia-Palme

Kentia-Palmen sind äußerst genügsame Pflanzen, denen eine wöchentlichen Bewässerung in der Regel genügt. Auch was die Lichtzufuhr angeht, ist die Palme nicht besonders anspruchsvoll, sie bevorzugt aber eher ein halbschattiges Plätzchen. Unter diesen Voraussetzungen kann die Kentia-Palme sogar den eigenen Gärtner überleben – ihre Lebensdauer gilt als nahezu unbegrenzt.
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Peperomia

Auch die Peperomia ist wenig nachtragend und verzeiht den ein oder anderen Pflegefehler. An einem halbschattigen Plätzchen ist sie besonders gut aufgehoben. Am liebsten hat sie leicht angefeuchteten Substrat und eine erhöhte Luftfeuchtigkeit. Sie macht sich daher besonders gut in einer hübschen Vitrine oder einem Blumenfenster.
Kresse wächst blitzschnell und ist besonders lecker auf Ei und Brot. (Copyright: Thinkstock/ über The Digitale)
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Kresse wächst blitzschnell und ist besonders lecker auf Ei und Brot. (Copyright: Thinkstock/ über The Digitale)

Kresse

Wer sein Zuhause schnell begrünen möchte oder Pflanzen gerne beim Wachsen zusieht, sollte auf Turbo-Gewächse setzen. Dazu zählen vor allem Kräuter wie Petersilie und Schnittlauch, die bereits nach wenigen Tagen sprießen. Ungeschlagener Rekordhalter im Blitzwachstum ist aber die Kresse, die zudem nicht mal einen Blumentopf oder Erde benötigt. Samen einfach in ein Glas oder Schälchen mit Watte streuen und zwei Tage später die ersten Keime bewundern. Ein Tag später ist bereits Erntezeit.
Nicht nur schön, sondern auch essbar: die Kapuzinerkresse. (Copyright: Thinkstock/ über The Digitale)
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Nicht nur schön, sondern auch essbar: die Kapuzinerkresse. (Copyright: Thinkstock/ über The Digitale)

Kapuzinerkresse

Ebenfalls schmackhaft und noch hübscher anzusehen ist der Vetter der Brunnenkresse, die Kapuzinerkresse. Auf nährstoffreichem Boden sprießen die ersten Keimblätter bereits zwei Wochen nach der Aussaat. Wenige Tage später schlängelt sich die imposante Rankepflanze bereits durch den Garten. Die hübschen bunten Blüten sind eine tolle Beigabe im Blattsalat, aber auch im Blumentopf hübsch anzusehen.
Die Cosmea heißt aus gutem Grund auch Schmuckkästchen. (Copyright: Thinkstock/ über The Digitale)
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Die Cosmea heißt aus gutem Grund auch Schmuckkästchen. (Copyright: Thinkstock/ über The Digitale)

Cosmea

Ein echter Turboblüher ist auch das sogenannte Schmuckkästchen, das zwei Wochen nach der Aussaat zu keimen beginnt und dann schnell in voller Pracht in die Höhe schießt. Von Mai bis zum Winteranfang blühen die hübschen Pflanzen in den schönsten Farben und lassen sich auch von längeren Trockenperioden oder nährstoffarmer Erde nicht unterkriegen. Die perfekte Pflanze für alle Gärtner, die wenig Lust oder Zeit zu Gärtnern haben!
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