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Welches Objektiv für DSLR + allgemeine Tipps

Von Veröffentlicht von
Bevor ich meine erste Digitalkamera gekauft habe, habe ich überlegt. Soll ich eine Kompaktkamera kaufen (so etwas wie
  • Canon Ixus (für 300€)
  • EVF (DSLR-like, Sony DSC-R1 für 600€)
  • DSLR ( Eos 350 (600€) + Objektiv 250-400€ = 850-1000 €)?
Auf die erste Möglichkeit habe ich mich verzichtet, weil ich wußte, dass meine Freundin schon ein Kompakt hat... und warum zwei? EVF wollte ich schließlich nicht, weil wenn Kamera älter wird, können Sie nichts mehr machen. Darum habe ich mich für DSLR entschieden und ich kann sagen, dass ich sehr zufrieden bin (jetzt würde ich statt Eos 350 vielleicht 20D kaufen, weil sie jetzt billiger ist). Wenn Eos 350 älter wird, kaufe ich in 6 Jahre neuen Body (vielleicht schon Vollformat).
 



Und jetzt zurück zu dem Bericht.

Ich habe den Kauf ein Objektives lange überlegt, weil ich ein Objektiv kaufen wollte, das einen großen Brennweitebereich bedecken könnte.
Problem mit den DSLR-Kameras ist, dass sie Cropfaktor 1,6 haben (d.h. 24*1,6 =ca. 38 mm bei Vollformat)-Weitwinkel bei Vollformatkameras ist eigentlich Standard zoom bei SLR :-(
 


Gutes Objektiv ist wichtiger als Kamera!
und
nicht jedes Objektiv von Canon ist ein gutes Objektiv !

Bei jedem Objektiv geht es um ein Kompromiss von Brennweiten, Bildqualität, Lichtstärke, Bearbeitung usw. Bei einem Zoom können sie nicht eine Qualität von einer Festbrennweite erwarten. :-)

Vignettierung (Schatten in den Ecken)- es wurde ein Objektiv für Digitalsensor benutzt
sferische aberation (am häufigsten bei 0mm-24mm)


Gutes Objektiv bleibt, aber die Elektronik der Kamera entwickelt sich viel schneller.

! Vor dem Kauf lesen Sie die Testberichte !
!Kaufen Sie nicht eine teuere Kamera und ein billiges Objektiv. Das macht keinen Sinn! Warten Sie doch ein bisschen. Wie ich gesagt habe Objektiv ist wichtiger als Kamera (natürlich sollten Sie nicht ein Objektiv für 1000€ und alte Kamera für 200€ kaufen, aber es ist immer besser als Kamera für 1000 und Objektiv für 200 :-)

Bei dem Kauf eines Objektivs haben Sie grundsätzlich 4 Möglichkeiten laut Brennweiten und dann müssen Sie noch über Hersteller nachdenken, die größten sind - Canon, Sigma, Tokina , Tamron

Eine häufige Frage bei einem Objektiv(Kamera) ist - Was für ein Zoom hat  die Kamera?

Zoom ist Verhältnis von der größten und der kürzesten Brennweite

z = f(max.) / f (min)


z.B. 135mm /24 mm = 5,6 x Zoom

oder 105 / 18 = 5,6 x Zoom

Beide haben 5,6x Zoom ist es das gleiche? Vervielfachung des Zooms ist gleich (Vergrößerung ist 5,6x, aber die Grösse von der Abbildung ist unterschiedlich) aber bei 135mm sehen sie das Objekt näher aber bei 18 mm sehen sie mehr.

Das was Sie sehen, bei 32mm, 50mm, 100mm, 200 mm

Objektiv-Klassen (vergessen Sie nicht Cropfactor beim Digital 50mm/1,6 = 30mm!)
  • Fisheye (8 mm) – Extremweitwinkel
  • Weitwinkel (10-30 mm) – Architektur, Landschaft
  • Mittelbrennweite (30-100 mm) – Normalobjektiv, Portrait
  • Normalobjektiv (50 mm) - Bild, was das menschliche Auge sieht
  • Tele (100-300 mm) – Portrait, Natur
  • Stark-Tele (>300 mm) – Natur, Sport
  • Makro – Maßstab 1:1
Sie haben ein Objektiv gefunden und sein Name sieht so aus:
Sigma AF 12-24mm f/4.5-5.6 DG EX IF ASP HSM
(andere Hersteller nutzen verschiedene Verkürzungen - z.B für DG = DC (Objektiv für Digitalkamera), aber es kann etwas ganz anderes sein)

Sigma - Hersteller
AF - Autofokus
12-24 - Brennweitenbereich
f/4.5-5.6 - kleinste Blende bei den Brennweiten (auch Lichtstärke) 4,5 bei 12mm und 5,6 bei 24 mm
DG EX IF ASP HSM - Objektiv für Digitalkamera, EX- Quality class(Profi), IF- internal Focussing (interne Fokussierung), ASP - Aspherical (Qualität von dem Glass), andere z.B. (Ultra) Low Disperion, HSM - Ultraschallmotor

Bei einem Objektiv ist es auch wichtig, dass der erste Glied nicht rotiert (falls Sie einen Pol-Filter nutzen wollen).

Und jezt was für Möglichkeiten haben Sie bei einem Kauf ?


1.  2-3 billige Objektive kaufen

17-35+28-70+ 70-200
18-55(Kit objektiv)+ 55-200 - ich denke, dass es die schlechste Möglichkeit ist

+

jedes für 100-120€, Vorteil ist, sie können sie dann ersetzen, wenn sie mehr Geld haben. Aber warum kaufen ein Objektiv zweimal?

2.  18-200 - ein billiger Ultrazoom für ca. 250€, 18-200 (die haben aber viele Fehler, aber viele können damit völlig zufrieden sein, weil sie keine Objektive tauschen müssen. Es hat auch Vorteil, dass kein Staub in die Kamera kommt.). Das ist der größte Vorteil - Sie haben einen "Ultrazoom (Solche können Sie für -+ 600€ kaufen)" bei dem Sie immer ein weiteres Objektiv zukaufen können, wenn Sie ein bisschen mehr anspruchsvoll werden.
In diesem Bereich ist ziemlich gut Sigma 18-125mm, leider hat sie ein bisschen Probleme mit Kompatibilität mit Eos 350 (aber vielleicht haben sie das schon gelöst).


3. teures Ultrazoomobjektiv - die Möglichkeit ein teures Ultrazoomobjektiv für 400-600€ kaufen.

4. (letzte Möglichkeit Canon 24-105 für 900€, so viel habe ich nicht gehabt)


Es gibt eigentlich zwei Varianten von den Objektiven

- für Vollformat (Sie können sie natürlich auch für SLR nutzen- Vorteil - die Fehler auf den Rändern sehen Sie nicht, weil sie für ein größeren Chip entwickelt wurden, Nachteil - sind ein bisschen größer
- für Digi-SLR - wurden für den kleineren Chip entwickelt, deswegen können kleiner sein, schlechtere optische Leistung können Sie wahrscheinlich nicht merken, Sie sollten sie nicht bei Vollformat nutzen wegen der Vignettierung (Schatten in den Ecken).

USM, HSM
Ich möchte noch erwähnen den Autofokus. Die billigeren (aber auch manche teurere) Objektive haben klassische Motoren, die ziemlich laut und langsam sind.  Dann gibt's bei Canon USM (Ultraschallmotor) - Objektive. Sie müssen nicht auf Manual umschalten, wenn Sie mit der Hand fokussieren wollen (sehr angenehm). Diese Objektive sind sehr schnell und leise. Aber es ist ein bisschen Marketingtrick - es gibt USM I, USM II, USM III, USM. Die I-III können das nicht, aber sind immer noch schnell. Bei Sigma gibt's ähnliche Technologie - HSM. Tamron hat das bis jetzt noch nicht geschafft.

IS
Trend von heute ist eigentlich IS (Image stabillizer, Bildstabilisator) - sie können in der Hand eine Kamera länger halten (fast 3x ), ohne dass das Bild unscharf wird. Also ist es gut für Fotografieren in der Nacht ("brauchen sie keinen Stativ). Aber es gibt ein Problem, viele Leute denken, dass der Stabilisator ein Objekt (zum Beispiel ein Auto in Bewegung) stabilisiert, das ist falsch, es hilft nur gegen die Handverwacklungen. Aber für alles muss man bezahlen, dann sollten Sie sich überlegen, ob Sie ein Stabilisator brauchen. Vielleicht können Sie ein lichtstarkes Objektiv kaufen (über Lichtstärke später).

Lichtstärke = f / D

 f.....Brennweite
 D...Durchmesser

Was darf ich nicht vergessen ist die Lichtstärke (das ist die Nummer nach dem Brennweitenbereich)- zum Beispiel
3,5-5,6 (die meisten Zooms),
2,8 haben die professionelle Zooms
1,8 haben die Festbrennweiten.

Was ist für Sie wichtig? Lichtstärke heißt, "wie viel Licht in das Objektiv kommt, um ein gutes Foto zu machen".

Lichtstärke = Genau gesagt ist es Verhältnis von Brennweite und Durchmesser. Deswegen ist es ziemlich kompliziert eine niedrige Nummer von der Lichtstärke bei langen Brennweiten zu halten. Wenn Sie eine gute Lichtstärke wollen, haben Sie dann die riesigen Objektive mit großem Durchmesser).
Wenn Sie ein lichtstarkes Objektiv haben, können Sie mit kürzerer Zeit fotografieren - Vorteil in der Nacht oder bei Sport.
ein Beispiel ich habe Lichtstärke 3,5 dazu brauche ich 1/50s, mit Lichtstärke 5,6 brauche ich 1/20s. (hier rechnen wir mit der Fläche und nicht mit dem Durchmesser, also ist es nicht linear)
Noch etwas, es heißt natürlich nicht, dass Objektiv mit niedriger Lichtstärke besser sein muss.

Wenn Sie sich schon für ein Objektiv entschieden haben, kaufen Sie gleich auch schon ein UV-Filter. Es macht zwar nicht die Fotos besser(ein UV-Filter ist schon in den meisten Objektiven drin), aber es schützt die Frontlinse Ihres Objektives. (Wenn Sie den Filter verkratzen, können Sie einen neuen für 20€ kaufen, bei dem Objektiv wäre es teurer). Durchmesser- je größer, desto teurer. 77mm kosten mehr als 50€ ( Hoya, B&W..., Hama ist ein bisschen billiger).

Zu dem Objektiv , das ich gekauft habe: Tamron 24-135  3,5-5,6- Dieses Objektiv ist aus der professionelle Reihe und liefert wunderschöne Farben und ist echt scharf, leider hat ein bisschen langsamer Autofokus, aber wenn Sie darüber wissen, können Sie damit leben, Sie müssen dabei nur ein bisschen vorher nachdenken und damit rechnen, aber bei einigen Situationen kann es wirklich problematisch sein.

Ich habe dieses Objektiv für 6 Monate und bin völlig zufrieden. Ich habe für dieses Objektiv unter diesen Kandidaten entschieden Canon 17-85, Sigma 24-135, Canon 28-135(gutes Objektiv, aber mir fehlt 24 Brennweite), 24-85(habe ich lange nachgedacht).
Ich werde dieses Objektiv als Standardobjektiv nutzen und später möchte ich mir noch Canon 17-40 (ebay - 550€) und 70-200 (ebay 950 €) schenken.

Noch etwas. Letzte Woche habe ich Testbericht über Tamron SP F 2.8 / 17-50 mm XR Di II LD ASL [IF]  gelesen und dieses Objektiv könnte sehr gut sein. Tolle Lichtstärke und interessanter Zoombereich (28-80). Preis 350€. Sigma 18-50 2,8 ist auch toll.

hier sind ein paar Bemerkungen am Ende

•    - lieber 2 kleinere Speicherkarten als eine große (wenn sie beschädigt ist, können Sie nicht mehr fotografieren)
•    - einen genug Speicherplatz auf der Karte (dann müssen Sie nicht nachdenken, ob es noch genug Platzt gibt. Aber vernünftig)
•    - fotografieren Sie mit größter Auflösung ihrer Kamera (warum haben Sie sonst 7 Megapixel-Kamera gekauft, wenn sie nur mit 5 fotografieren? ...Aha, weil es Ihnen reicht :-).
•    - Für normale Bilder reichen 3-4 Megapixel-Kameras.
    ein bisschen Mathematik :-)

    300 dpi /Zoll (Auflösung beim Fotoblab) und Foto 10x15
    15 cm /2,5 = 6
    10/2,5 = 4
    6*300 = 1800 und 4*300=1200
    1200*1800 = 2,1 Megapixel

•    - 2 Batterien - für längere Reise
                           - sie müssen nicht jedes Mal aufladen oder denken, ob es noch reicht.
 
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