Welcher SONY DAT Recorder soll es denn nun sein???

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Hallo allerseits,
nachdem sich mein erster Ratgeber sich mehr mit den Sony DAT Laufwerken beschäftigt hat, möchte ich mit diesem Ratgeber die verschiedenen Ausstattungsmerkmale der Sony DAT Recorder Ihnen näherbringen, so dass Sie Ihr Traumgerät, auch nach langer Stilllegung der Fertigung,  finden können.
Die DAT Ära begann, als man nach einem Medium suchte, welches den Klang einer CD bieten sollte und dennoch jederzeit eigene Aufnahmen anfertigen können sollte. Auch sollte sich, wie bei einer CD die Titelfolgen programmieren lassen können, und eben in Ausstattung einer CD in nichts nachstehen. Eine beschreibbare CD gab es zu diesem Zeitpunkt noch nicht.
Die Compact Kassette hatte zwar bereits in dem Bedienkomfort und Ausstattung zugelegt, jedoch waren auch mit Einmeßcomputer (Denon DR-44HX) und unmengen von Goodies (z.B. Akai F-91) die Nachteile einer andauernden Verschlechterung des Tones auf der Compactkassette nicht entgegenzukommen, -und es lag meistens nicht an den Geräten, dass die so sehr geliebten Höhen des Tones schwanden.
Hier wurde nun 1987 die Lücke der fantastischen CD (Schallplattenfans mögen mir verzeihen) und der Compact Kassette mit der DAT Technik geschlossen.
Leider wurde nach dem Einzug von DAT und dem gleichzeitigen anbieten von ausleihbaren CDs der Videotheken schnell der Musikindustrie bewusst, dass die DAT Technik zu gut war, und unbedingt das Kopieren und Herstellen weiterer Originale unterbunden werden musste. Eine Einigung auf einen einheitlichen Standard hatte es zu diesem Zeitpunkt noch nicht gegeben. 
Es kam also ein Kompromiss zwischen Gerätehersteller und Musikindustrie zustande, die einem Kopierschutz(SCMS) mit sich brachte. Zukünftig war es technisch nur möglich, EINE (1) bitgenaue Kopie über eine Generation herzustellen. Es konnte also von einer CD ein weiteres Original auf DAT Kassette angefertigt werden, jedoch von DIESER Kassette über die Digitalausgänge bzw. Digitaleingänge des zweiten DAT Recorders keine weitere Originalkopie angefertigt werden. Dieses hatte sich zu damaliger Zeit sehr negativ ausgewirkt, obwohl es keine Alternative zur Compakt Kassette gab. Selbst eine weitere analoge Kopie eines erstellten Masters war noch hundert Mal besser, als eine Aufnahme eines normalen Sony TC-K990es auf längere Sicht gesehen. So war es nun dann in den Köpfen der Interessenten drin und hat leider beträchtlichen Schaden angerichtet. Wie oft musste man sich anhören "WAS, MAN KANN NUR EINE (ORIGINAL)KOPIE ANFERTIGEN???"... Aber auch hier gab es wie bei jeder Technik auch Umgehungen, die auch in Bastelzeitschriften als Bauanleitung, oder sogar als fertige Geräte zu damaliger Zeit angeboten wurden.

DAT DIGITAL AUDIO TAPE s sind im Gegensatz zu Minidisk oder MP3 nicht beschnitten/komprimiert und weisen im Normalmodus keine Datenkomprimierungen auf. Dieses war wohl der ausschlaggebenste Punkt weswegen dagegen damals ein enormer Druck auf die Gerätehersteller entstand, da man eben weitere Master herstellen hätte können.

Aber jetzt zu den Ausstattungen der Geräte, ich gehe auch bewusst nicht auf die technischen Daten oder Laufwerkausstattungen ein! Sehen Sie sich dafür bitte meinen anderen Ratgeber an.

Leider nahm die Ausstattungs- und Bedienungsqualität je neuer die Geräte wurden, immer weiter ab.      

Der DTC-1000es, der erste Sony DAT:

Bei diesem Gerät handelt es sich um den allerersten Sony DAT Recorder, bereits mit dem 4DD Aufdruck an der Front und eben mit direktangetriebenen Wickeldornen. Leider hat dieses Gerät noch einen Rotary Encoder, der auch aus einem Zahnrad besteht, welches gerne bricht.

Weiterhin hat das Gerät nur linksseitig einen Hebelamboß, der die Kassettenklappe aufhebt. Hier kommt es gerne bei 1 von 200 Ladevorgängen auch mal vor, dass die Kassettenklappe nicht geöffnet wird, da die Kassette etwas vorbei lief und die Hebelarme zur Einfädelung die Kassettenklappe anbrechen lassen, wenn man nicht sehr genau aufpasst.

Das Gerät unterstützt kein Longplay und nur die Aufnahmemodi 48KHz, oder seinerzeit 32KHz des digitalen Rundfunk (DSR) welches bei uns jedoch abgeschaltet wurde.

Dieses Gerät hat noch keinen Kopierschutz "SCMS", wohl aber setzt er ein Flag, so dass er eine zweite Kopiergeneration nicht erlaubt. Standardmäßig hat es nur einen Counter als Zählwerk eingeschaltet, welches "normal" ungenau arbeitet. Auf Absolutzeit oder Programmtitelzeit kann umgeschaltet werden, jedoch beim (Play)Spulvergang kann die Titelzeit nicht angezeigt werden.

Ein kultiges Teil, was eher zum Sammeln, als zum Dauerbetrieb geeignet ist, wenn man die oben genannten Einschränkungen nicht akzeptieren möchte.  

Der DTC-55es:

Ein sehr aufwendig konstruiertes Gerät, fast wie ein Videorecorder in klein...

Sehr stark an die Videotechnik mit Bremsbändern und vielen Bremsen und Bremsfilzen orientiert, leider ein Rückschritt mach den direktangetriebenen Wickeltellern des DTC1000.

Dieses Gerät ist der Vorgänger der "günstigen drei- Motoren Laufwerke".

  1. programmierbare Titelfolge wie Z.B. 2-5-3-7 nur über die Fernbedienung RM-D55A
  2. dimmbares Display in mehreren Stufen (3) am Gerät sowie der Fernbedienung
  3. digitale Faderfunktion am Gerät sowie der Fernbedienung
  4. Start-End-Skip ID Markensetzung am Gerät sowie der Fernbedienung
  5. Absolut, Titel, Restzeit, Normalzeit seit Einlegen der Kassette
  6. Rehersalfunktion zum nachträglichen Ändern der Titelanfänge am Gerät sowie der Fernbedienung
  7. Datum/Uhrzeit, sowie Datum/Uhrzeit der Kassettenaufnahme abrufbar am Gerät sowie der Fernbedienung
  8. grün beleuchtetes Kassettenfach
  9. Eine Übernahme der CD Startmarken findet leider nicht statt
  10. einstellbare Samplingfrequenz nur nach Eingangswahlschalter, bzw. Long-Play-Modus

Der Sony DTC-57es:

Eines der schönsten und bedienerfreundlichsten Geräte, die es von Sony gab...

Ausser der Programmiermöglichkeit RMS (Check+Enter) sind alle Tasten der Fernbedienung DIREKT am Gerät zu finden!!!! 

  1. programmierbare Titelfolge wie z.B. 2-5-3-7 am Gerät sowie der Fernbedienung
  2. dimmbares Display in mehreren Stufen (3) am Gerät sowie der Fernbedienung
  3. digitale Faderfunktion am Gerät sowie der Fernbedienung
  4. Start-End-Skip ID Markensetzung am Gerät sowie der Fernbedienung
  5. Absolut, Titel, Restzeit, Normalzeit seit Einlegen der Kassette
  6. Rehersalfunktion zum nachträglichen Ändern der Titelanfänge am Gerät sowie der Fernbedienung
  7. Datum/Uhrzeit, sowie Datum/Uhrzeit der Kassettenaufnahme abrufbar am Gerät sowie der Fernbedienung
  8. grün beleuchtetes Kassettenfach
  9. Eine Übernahme der CD Startmarken findet leider nicht statt
  10. einstellbare Samplingfrequenz nur nach Eingangswahlschalter, bzw. Long-Play-Modus

Der Sony DTC-670:

Er war Ausstattungsmäßig der kleine Bruder des DTC57es, der ohne 10er Tastatur an der Alufront kam. Hier wurde bereits die Datum und Fader Funktion komplett eingespart. Die Programmiermöglichkeit der Titelfolge ist nur an der Fernbedienung möglich. Eine Kassettenfachbeleuchtung, wie beim 57er gibt es nicht mehr. Laufwerksmässig sind bereits wenige Verbesserungen eingeflossen.

  1. programmierbare Titelfolge wie Z.B. 2-5-3-7 nur noch über die Fernbedienung RM-D670A
  2. dimmbares Display in mehreren Stufen (3) nur noch über die Fernbedienung möglich
  3. digitale Faderfunktion komplett entfallen
  4. Start-End-Skip ID Markensetzung am Gerät sowie der Fernbedienung
  5. Absolut, Titel, Restzeit, Normalzeit seit Einlegen der Kassette
  6. Rehersalfunktion zum nachträglichen ändern der Titelanfänge am Gerät sowie der Fernbedienung
  7. KEINE FUNKTION Datum/Uhrzeit, sowie Datum/Uhrzeit der Kassettenaufnahme abrufbar
  8. KEIN grün beleuchtetes Kassettenfach
  9. Eine Übernahme der CD Startmarken findet leider nicht statt
  10. einstellbare Samplingfrequenz nur nach Eingangswahlschalter, bzw. Long-Play-Modus

Der Sony DTC-77es:

Es war der grosse Bruder des DTC57 und hatte durch die 4 Kopftrommel sogar eine "Hinterbandkontrolle"und das grosse 4DD Laufwerk. Zusätzlich zu dem Funktionsumfang des 57es hat er auch an der Front die Repeat Taste. Preislich jedoch in einer anderen Liga, jedoch von Bedienkomfort genauso fantastisch wie der DTC57. Bei einer Anschaffung sollte man sich bewusst sein, dass die 4-Kopf-Trommeln besondere Kopftrommeln sind, die eben nicht wie "Sand am Meer" herumliegen und ein notwendiger Ersatz im Gegensatz zu den normalen 2-Kopftrommeln einen sehr teuer kommen kann.

  1. programmierbare Titelfolge wie Z.B. 2-5-3-7 am Gerät sowie der Fernbedienung
  2. dimmbares Display in mehreren Stufen (3) am Gerät sowie der Fernbedienung
  3. digitale Faderfunktion am Gerät sowie der Fernbedienung
  4. Start-End-Skip ID Markensetzung am Gerät sowie der Fernbedienung
  5. Absolut, Titel, Restzeit, Normalzeit seit Einlegen der Kassette
  6. Rehersalfunktion zum nachträglichen ändern der Titelanfänge am Gerät sowie der Fernbedienung
  7. Datum/Uhrzeit, sowie Datum/Uhrzeit der Kassettenaufnahme abrufbar am Gerät sowie der Fernbedienung
  8. grün beleuchtetes Kassettenfach
  9. Eine Übernahme der CD Startmarken findet nicht statt
  10. einstellbare Samplingfrequenz nur nach Eingangswahlschalter, bzw. Long-Play-Modus

Der DTC-60es:

Es war der kleiner Bruder des DTC2000es, welches aber das günstigere 3-Motorenlaufwerk spendiert bekam. Ausstattungsmäßig wurde nun aber, wie beim DTC59 die "versteckt hinter der Klappe" Version weitergeführt. Fast alle Funktionen der Fernbedienung waren nun auch wieder direkt am Gerät eingebebar (Die RMS- Titel-Programmiermöglichkeit direkt am Gerät fehlt, also nur über Fernbedienung möglich). Der DTC60es hat im Gegensatz zum 59es nun aber die SBM Technik dazubekommen, und man kann nun die Samplingfrequenz 32/44,1/48kHz frei wählen. Laufwerksmässig bereits die letzte Version mit Rutsckupplung, und einstellbarer Führung vor dem Capstan- also sehr gut.  

Der DTC-59es:

Die zwei Unterschiede zum DTC60 ist die fehlende Möglichkeit der frei wählbaren Samplingfrequenz - Sie richtet sich nach der Eingangswahl und diesem Gerät fehlt die SBM (Super-Bit-Mapping) Funktion, die die Rauschanteile bei der Analog-Aufnahme weiter reduzieren kann. Er kam natürlich vor dem DTC60 heraus. Innerhalb dieser Geräteserie wurde auch das Laufwerk von der Generation 2 auf die letzte Version mit Schraubführung und Rutschkupplung umgeschwenkt. Hier ist also vom Laufwerk her die Generation 2 oder 3 enthalten. Beides ist möglich. 

Der DTC-2000es:

Eine Testzeitschrift titelte "Der beste Dat Recorder der Welt". Mit fantastischem 4DD Laufwerk und laufwerksmäßig für die Ewigkeit gebaut. Leider ist ausstattungsmässig die Alu-Front bei diesem Gerät weiter aufgeräumt worden und hat nur noch die reinen Grundfunktionen am Gerät, zusätzlich nur noch Renumber,- die StartMarken Bearbeitung/-Setzung/-Löschung, sowie Mode/Reset/Memory und die SET- Taste für die Uhrzeit und des Datums. Es ist laufwerksmässig und klanglich auch meiner Meinung nach "die Referenz".

  1. programmierbare Titelfolge wie z.B. 2-5-3-7 nur noch per Fernbedienung
  2. dimmbares Display in mehreren Stufen (3) nur noch per Fernbedienung
  3. digitale Faderfunktion nur noch per Fernbedienung
  4. Start-End-Skip ID Markensetzung am Gerät sowie der Fernbedienung
  5. Absolut, Titel, Restzeit, Normalzeit seit Einlegen der Kassette
  6. Rehersalfunktion zum nachträglichen Ändern der Titelanfänge am Gerät sowie der Fernbedienung
  7. Renumberfunktion am Gerät sowie der Fernbedienung
  8. Datum/Uhrzeit, sowie Datum/Uhrzeit der Kassettenaufnahme abrufbar per Fernbedienung
  9. gelbliches beleuchtetes Kassettenfach
  10. Übernahme von Startmarken

Leider gibt es dieses Gerät nach 20 Jahren oft als Flackerdat, bei dem bei Tastendrückung der Laufwerksfunktionen am Gerät auf der linken Displayseite das Display verrückt spielen kann, dessen Reparatur leider aufwendig, aber durchaus machbar ist. Ein Schwergewicht mit über 12 Kg Gewicht.

Der DTC-ZA5es:

Mit gleichem Funktionsumfang an der Front, wie der DTC2000es, jedoch "unter der Haube" bestückungsmässig von den Platinen mittlerweile sehr aufgeräumt. Er besitzt das gleiche (fantastische) 4DD Laufwerk des DTC2000es. Kommt klanglich - meiner Meinung nach - aber nicht ganz an den DTC2000es heran. Die ersten Geräte sind mit der Fernbedienung RM-D9 ausgeliefert worden, bei dem im Gegensatz zur RM-D868 die RMS-Titel-Programmiermöglichkeit fehlte. 

  1. programmierbare Titelfolge wie Z.B. 2-5-3-7 nur noch per Fernbedienung und nur mit der RM-D868, nicht mit der RM-D9
  2. Mehrfach abschaltbares Display per Fernbedienung
  3. digitale Faderfunktion
  4. Start-End-Skip ID Markensetzung nur per Fernbedienung
  5. Start ID Markensetzung/Löschung an der Gerätefront
  6. Absolut, Titel, Restzeit, Normalzeit seit Einlegen der Kassette
  7. Rehersalfunktion zum nachträglichen Ändern der Titelanfänge am Gerät sowie der Fernbedienung
  8. Renumberfunktion am Gerät sowie der Fernbedienung
  9. Datum/Uhrzeit, sowie Datum/Uhrzeit der Kassettenaufnahme abrufbar per Fernbedienung
  10. gelbliches beleuchtetes Kassettenfach
  11. Übernahme von Startmarken

Der DTC-A8:

Gleiches 4DD Laufwerk wie beim ZA5es, jedoch deutlich bessere Bedienbarkeit an Gerät selbst, da die Front der des DTC77es weitestens entspricht.

Ein absoluter Geheimtipp, wenn man nicht unbedingt ein "Mittelllaufwerk" haben muss, und einen die billige Plastikkassettenklappe nicht stört. Das Gerät hat ein DOT Matrix Display und eben das sehr gute 4DD Laufwerk ohne Rotary Encoder. Eine Sehr gute Alternative zum DTC77es, DTC-ZA5es oder dem DTC2000es. Leider fehlt dem A8 und A9 die FADER-, sowie TIMER-Funktion.

Der DTC-A9:

Wie der DTC-A8, jedoch zusätzlich mit XLR Aus und Eingängen.

Der DTC-690:

Der kleine Bruder des DTC790 mit 3-Motorenlaufwerk, das einzige Gerät, bei dem die Titel-Einzelzeit-Anzeigemöglichkeit fehlt und der Kopftrommelstundenzähler dem Service nur 3-stellig Auskunft geben kann. Laufwerkstechnisch die 3. letzte Version mit Rutschkupplung. Ohne SBM für den kleinen Geldbeutel gedacht.

Der DTC-790:

Solides 3-Motorengerät- mit Startmarkenübernahme von CD, jedoch einige Funktionen nur über eine Fernbedienung möglich. Auf die SuperBitMappig Technik wurde bei diesem Gerät leider verzichtet, hat aber auch wieder die Einzeltitelanzeigemöglichkeit im gegensatz zum DTC-690. Dieses Gerät ist bei Ebay meist preislich deutlich unterbewertet. Es hat aber durch die originale zugehörige Fernbedienung RM-D757 nicht die RMS-Programiermöglichkeit. Ansonsten letzte Laufwerksgeneration, die erst noch mit Rutschkupplung und dann während der Produktion ohne Rutschkupplungen gefertigt wurde. Im Service sind Fehlerraten direkt darstellbar.   

Der DTC-A6:

Es ist eine Mischung aus Studio und Consumergerät, die sich äußerlich sehr stark an den DTC790 anlehnt. Der A6 hat wieder die SBM Funktion erhalten. Laufwerksmäßig auch das 3-Motorenlaufwerk der letzten Revision mit Rutschkupplung.

  1. programmierbare Titelfolge nicht möglich, da Fernbedienung RM-D9
  2. Dot Matrix Display- nicht dimmbar, aber abschaltbar
  3. keine Skip Markensetzung möglich
  4. Start-ID Markensetzung/Löschung nur an der Gerätefront
  5. Absolut, Titel, Restzeit, Normalzeit seit Einlegen der Kassette
  6. Rehersalfunktion zum nachträglichen Ändern der Titelanfänge am Gerät 
  7. Renumberfunktion am Gerät 
  8. Übernahme von Startmarken von z.B CD
  9. digitale Aus- und Eingänge (Coax+ LWL) 

Der DTC-Ze700:

Im Gegensatz zu den Vorgängermodellen der 3-Motorenlaufwerke wie dem 790er oder dem 690er gab es bei diesem letztem DAT Recorder aus dem Hause Sony ein paar besondere Serienbereiche, oder nachträglich nachgerüstete Geräte, die die "Thin Tape" Erkennung enthielten. Hierbei wurde nur die Zeitanzeige anders berücksichtigt, und das Gerät erkennt die Bandlänge. Eine andere "Behandlung" dieser "Thin Tapes" findet nicht statt. Es war das einzige Drei-Motorenlaufwerk von Sony, das die Erkennung längerer Bänder bei Consumer-Geräten vorsah. (Auch wenn der Hersteller gleichzeitig die Nachteile dieser Bänder ausdrücklich aufzählte und ausdrücklich hiervon abriet) Auch kommt diese letzte Revision des Laufwerkes nun auch, wie teilweise einige 790er Modelle, ohne Rutschkupplung der Wickelteller aus. Dieses Gerät ist auch meist unterbewertet, da leider die Front gebogen ist, und nicht zu jeder Hifi-Umbebung passen will. Generell aber technisch und optisch ein sehr schönes gelungenes Abschlussgerät der drei Motoren Consumer DAT-Serie von Sony. Im Service sind Fehlerraten direkt darstellbar. 

Sehr geehrter Leser,

dieser Ratgeber befindet sich noch im Aufbau, ich werde ihn in Kürze weiterführen, bitte bewerten Sie diesen Ratgeber positiv, auch wenn er noch nicht ganz fertig ist.

Bargteheide, den 14.02.2011 Copyright bei MCS-MIK, Michael Mickeleit.

 

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