Welcher Hersteller soll es sein

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Da es ja hier jetzt nur so von Herstellern für Kettensägen wimmelt, möchte ich mich doch noch einmal dazu äußern.
Es gibt einige grundlegende Dinge die man vor dem Kauf beachten sollte.

Wer Wert auf eine wirklich gute Kettensäge legt sollte die Marke Stihl oder Husqvarna  wählen. Die beiden sind führend  in der Herstellung von Kettensägen was man in der Verarbeitung und Lebensdauer auch merkt. Allerdings auch im Preis.

Dolmar und Solo Sägen haben auch keinen schlechten Ruf, aber mit ihnen habe ich kaum praktische Erfahrungen. McCulloch ist in der Mittelklasse auch nicht schlecht.

So und jetzt kommt der große Dschungel der anderen Hersteller. Dieser ist mittlerweile etwas unübersichtlich geworden.

Wie ich in einem anderen Ratgeber schon geschrieben habe besitze ich auch eine Güde KS 400 B und bin sehr zufrieden mit ihr. Güde hat sich in den letzten Jahren auch einen guten Namen gemacht bei Werkzeugen und ist recht preiswert. Teilweise sind es Lizenzbauten von Markenfirmen.

Ähnliche Nachbauten gibt es aber jetzt auch unter vielen anderen Namen. Wie Taurus, CSM oder Secura um nur einige zu nennen. Optisch sehen sie alle gleich aus. Beim Kauf einer solchen Säge sollte man aber immer die Verfügbarkeit des Service beachten.
Der Haken bei diesen Sägen liegt allerdings auch bei den technischen Daten. Ich finde es zum Beispiel blödsinnig eine leistungsschwache Säge mit weniger als 2 PS mit einem 45er oder gar 50er Schwert auszurüsten. Zum einem kann ein langes Schwert bei vielen Arbeiten hinderlich sein. Aber was noch wichtig ist. Beim Arbeiten mit diesen Sägen unter Ausnutzung der vollen Schwertlänge werden diese vollkommen überlastet und was nützt es wenn beim Sägen die Kette ständig hängenbleibt.
Die Unfallgefahr ist bei Laien mit diesen Schwertern auch entschieden höher.

Als Faustregel würd ich sagen bis 2,5 PS ein 35er Schwert und bei mehr Leistung darf es auch etwas länger sein.
Mit einem 35er oder 40er Schwert kann man bei der richtigen Technik auch wunderbar dicke Stämme umlegen. Aber wir sind doch schließlich nicht im Urwald.

Es gibt auch noch andere Arbeiten wo ein langes Schwert unmöglich zu handhaben ist. So zum Beispiel  wenn man in das Holz einstechen will. Das ist allerdings nur etwas für erfahrene Benutzer, da hier die Gefahr  des Rückschlagens der Säge für den  Ungeübten sehr hoch ist.

so ich hoffe diese Tips helfen einigen weiter

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