Welcher CD-Player & -Recorder passt zu mir?

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Welcher CD-Player & -Recorder passt zu mir?

Wir leben im Zeitalter der Digitalen Revolution. Tonträger haben sich in den letzten Jahrzehnten gegenseitig in schneller Folge abgelöst. Heute sind MP3s und Streaming-Dienste besonders populär. Was wird es morgen sein?

Auf diese Frage kann der Ratgeber sicher keine zufriedenstellende Antwort geben. Eins ist jedoch klar: Die CD und der CD-Player sind trotz neuer digitaler Audioformate immer noch da. Das hängt auch damit zusammen, dass man mit ihm nicht nur Audio wiedergeben, sondern auch aufnehmen kann.

Mal ehrlich: Ist es nicht auch irgendwie befriedigender, eine CD mit einem einzigen Musikalbum in den CD-Spieler zu schieben? Und dann die CD vom ersten Titel bis zum Letzten durchzuhören?

Ein Vorteil gegenüber der MP3 liegt allerdings auf der Hand: CDs bieten den weitaus besseren Klang. Moderne CD-Player und –Recorder besitzen daneben aber auch die Fähigkeit, die neuen digitalen Audioformate zu lesen und abzuspielen. Sie sind damit sozusagen „Wanderer in beiden Welten“.

Dieser Ratgeber möchte Ihnen einen kurzen Überblick über das Thema CD-Player und –Recorder geben. Zu diesem Zweck wird er auf die verschiedenen Arten genauso zu sprechen kommen, wie auf die mittlerweile sehr ausgereifte Technik.

Wenn Sie noch nicht vertraut mit den Möglichkeiten von CD-Spielern und CD-Rekordern sind, kann Ihnen dieser Ratgeber einige Hinweise und Tipps für den Kauf eines neuen oder gebrauchten Gerätes liefern.

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Dass die Technik ausgereift ist, hat natürlich damit zu tun, dass das Medium schon relativ alt ist und damit Zeit hatte, sich zu entwickeln. Die Entwicklung an der CD begann bereits in den siebziger Jahren und wurde von verschiedenen Firmen vorangetrieben.

Dabei wurde naturgemäß viel herumexperimentiert. Eine wesentliche Frage war beispielsweise diejenige nach der Größe und der Spieldauer einer CD. Eine erste Variante ähnelte der bis dahin sehr verbreiteten Vinyl-Schallplatte und besaß einen Durchmesser von 30 Zentimetern: Die Laserdisc.

Die Legende sagt, dass der damalige Vorsitzende von Sony, Norio Oga, für die letztendliche Spieldauer und Größe der CD verantwortlich war. Er forderte von seinen Technikern, dass eine CD mindestens die Neunte Sinfonie von Beethoven enthalten müsste. Kurzerhand nahm man sich die bis dahin längste Aufnahme der Sinfonie zur Hand. Diese war genau 74 Minuten lang. 74 Minuten bedeuteten dann einen Durchmesser von 12 Zentimetern.

Die CD eroberte im Verlaufe der achtziger und besonders der neunziger Jahre die Wohnzimmer und löste die Audiokassette als Nummer-1-Medium am Markt ab. Zwar wurde sie in den neunziger Jahren auch zum Datenträger für Computerdaten. Hier wurde sie allerdings schnell von der DVD verdrängt. Nur im Musik- bzw. Audiobereich konnte sie sich behaupten.

Dass die „Compact Disc“ einen so großen Erfolg gehabt hat, sieht man alleine daran, dass der CD-Player unterschiedlichste Formen angenommen hat.

Die klassische Ausführung des CD-Spielers ist als Gerät für die Hi-Fi-Anlage. Als Komponente wird der CD-Player hier an den Verstärker angeschlossen. Diesen Formfaktor haben Sie wahrscheinlich im Auge, wenn Sie diesen Ratgeber lesen.

Darüber hinaus wurde der CD-Spieler mit der Zeit in andere Geräte integriert. Hier sind vor allen Dingen die Kompaktanlagen zu nennen, die platzsparend in jedes Regalfach passen, aber oft denselben Funktionsumfang wie ein „Hi-Fi-Turm“ bieten. Weiterhin finden sich CD-Player natürlich auch in Audio-Systeme für das Auto integriert.

Sehr populär sind auch tragbare CD-Spieler. Der CD-Walkman oder „Discman“ fällt einem hier natürlich als Erstes ein. Weiterhin sind Audio-CD-Spieler allerdings auch in tragbaren Radiorecordern, Ghettoblastern usw. zu finden.

Im Grunde orientiert sich die CD-Technik an der des Plattenspielers früherer Tage: Eine rotierende Scheibe mit einer Datenspur, die von einem „Tonabnehmer“ abgetastet wird. Die CD-Scheibe besteht dabei aus dem Kunststoff Makrolon, einem Polycarbonat.

Des weiteren enthält die CD eine dünne Metallschicht mit Schutzlack. Die Informationen sind auf der CD auf einer spiralförmig verlaufenden Spur enthalten. Die Spur wird – anders als beim Plattenspieler – von innen nach außen gelesen.

Würde man sich die CD unter einem Raster-Elektronenmikroskop betrachten, sähe man in der Datenspur eine Abfolge kleiner Vertiefungen und Erhebungen. Diese werden auch „Pits“ und „Lands“ genannt.

Diese Spur mit Ihren Vertiefungen und Erhebungen wird mit einem Laser abgetastet. Die rotierende CD wird dabei von unten gelesen. Der Laser fährt über die Pits und Lands und sein Licht wird dabei reflektiert. Die Schwankungen in der Helligkeit, die dabei entstehen, werden von Fotodioden registriert. Diese Schwankungen bzw. die Wechsel von Pits und Lands ergeben eine Abfolge des digitalen Codes von Nullen und Einsen.

Diese (optische) Audioinformation wird dann in ein elektrisches Signal umgewandelt, an einen Verstärker weitergeleitet und schließlich über die Lautsprecherboxen als Schall ausgegeben.

Was die „Compact Disc“ angeht, so haben sich mit der Zeit natürlich auch verschiedene Formate herausgebildet. Moderne CD-Spieler und Recorder unterstützen in den meisten Fällen alle üblichen CD-Formate. Sollten Sie jedoch mit einem älteren Modell liebäugeln, lohnt es sich genauer hinzuschauen.

Audio-CD

Eigentlich fast banal, sie soll der Vollständigkeit halber aber als erstes genannt sein, die Audio-CD. Damit ist eine kommerzielle CD gemeint, die im Handel erhältlich ist. Diese CDs können nicht durch einen Rekorder gelöscht oder neu bespielt werden. Sie werden im Vergleich zu einem CD-Rohling auch auf andere Weise produziert. Wo der CD-Rohling „gebrannt“ wird, werden kommerzielle Audio-CDs in Presswerken „gespritzt“.

CD-R

Die CD-R bezeichnet eine bestimmte Form des CD-Rohlings. Die Kennzeichnung R bedeutet „recordable“. Einen CD-Rohling mit der Bezeichnung CD-R können Sie nur ein einziges Mal beschreiben. Eine nachträgliche Löschung der das Daten und ein Wiederbespielen des Datenträgers ist nicht möglich.

CD-RW

CDs mit der Kennzeichnung RW sind in der Regel etwas teurer als die CD-Rs. RW bedeutet „rewritable“. Mit dieser Art lässt sich die CD auch wieder löschen und anschließend neu beschreiben. Die Hersteller geben zwar unterschiedliche Informationen heraus. Man kann jedoch davon ausgehen, das eine CD-RW mehrere tausend Male wiederbeschreibbar ist.

Unterschiedliche Größen

CDs kommen in unterschiedlichen Größen und mit unterschiedlicher Spieldauer daher. Normalerweise besitzt die Standardgröße einer CD einen Durchmesser von 12 Zentimetern. Es gibt allerdings auch sogenannte Mini-CDs, die einen Durchmesser von 8 Zentimetern besitzen. Diese haben eine Spieldauer von ca. 23 Minuten.

Von CDs mit Standardgröße gibt es 5 weitere Typen. CDs mit der Typbezeichnung „540 MB“ besitzen 63 Minuten, mit „650 MB“ 74 Minuten (die „normale“ CD), mit „700 MB“ 80 Minuten, mit „800 MB“ 90 Minuten und schließlich mit „900 MB“ 99 Minuten an Audiokapazität.

Was der MP3 Player kann, kann der CD-Spieler auch: Das Lesen und Wiedergeben digitaler Audiodateien. Das wohl populärste Dateiformat ist hierbei die MP3. Sie benutzt ein sogenanntes psychoakustisches Verfahren, um die Datei möglichst klein zu halten.

Dabei werden Frequenzen, die für das menschliche Ohr nicht hörbar sind, kurzerhand gelöscht. Eine regelbare Kompression sorgt dafür, dass die Datei die gewünschte Größe bekommt. So haben auf einer CD also auch unterschiedlich viele MP3 Platz, je noch gewählter Kompressions- bzw. Datenrate.

Neben der MP3 können von CD-Spieler zu CD-Spieler auch weitere Dateiformate unterstützt werden. Genau dasselbe wie die MP3 leisten beispielsweise AAC-, OGG-, oder WMA-Dateien.

Wie bereits erwähnt arbeiten diese Formate mit einem sogenannten „verlustbehafteten“ Prinzip: Frequenzen werden gelöscht. Wenn Sie allerdings Musik in nicht verlustbehafteten Dateiformaten bevorzugen, sollten Sie sehen, ob der CD-Spieler beispielsweise die Wiedergabe von FLAC- oder WAV-Dateien unterstützt.   

Ein Spezialfall bei CD-Playern wie CD-Rekordern sind die sogenannten CD-Wechsler. Musste man früher beim Plattenspieler immer wieder die Schallplatte umdrehen, war die bei der CD nicht mehr notwendig.

Allerdings stiegen auch hier die Ansprüche. Das Wechseln einer CD sollte weitestgehend überflüssig gemacht werden. Daher gibt es CD-Wechsler, die einen ganzen Vorrat an CDs beherbergen und abspielen können. Dabei existieren unterschiedliche Aufnahmevolumina.

Handelsübliche CD-Wechsler besitzen in der Regel eine Speicherkapazität zwischen 5 und 25 CDs. Es existieren jedoch auch Modelle von bis zu 400 CDs Fassungsvermögen. Benutzen Sie einen CD-Wechsler in Kombination mit MP3-CDs können Sie natürlich eine sehr große Musik-Sammlung in einem Gerät vorhalten.

Die Standard-Audioschnittstelle ist bei CD-Spielern/Recordern natürlich der Stereo L/R Cinch-Ausgang. Darüber hinaus existieren jedoch auch Geräte mit weiteren Audioausgängen. So zum Beispiel Koaxial-, TOSLINK-, DIN-, Mini-DIN-, oder XLR-Ausgängen. Einige Modelle verfügen darüber hinaus auch über einen separaten Kopfhörerausgang.

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Achten Sie allerdings besonders darauf (das gilt vor allen dingen auch für gebrauchte Artikel), dass eine gute Dokumentation der Geräte und hochauflösende Fotos verfügbar sind. Wenn Sie Zweifel haben, zögern Sie nicht, dem Verkäufer direkt Fragen zu stellen.

Dieser Ratgeber konnte Ihnen einige Hinweise dafür liefern, auf was Sie beim Kauf Ihres eigenen CD-Spielers oder CD-Rekorders achten können. Die CD ist als Medium für Audiodaten noch längst nicht von der Bildfläche verschwunden, sondern erfreut sich nach wie vor bester Beliebtheit.

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