Welche technischen Daten sind wichtig beim Kauf von Lautsprechern für Surround Systeme?

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Welche technischen Daten sind wichtig beim Kauf von Lautsprechern für Surround Systeme?

Surround-Systeme runden Ihr Heimkino ab. Die Lösungen ergänzen mit beeindruckendem Klang den Beamer oder den großen Fernseher. Ein Surround-System besteht aus einem Subwoofer für die Bässe und mindestens einem Lautsprecher. Der Ratgeber informiert Sie, anhand welcher technischen Daten Sie die Lautsprecher aussuchen.

 

Von 1.1. bis 7.1. – auf die Umgebung kommt es an

Im ersten Schritt entscheiden Sie sich für die Art des Soundsystems. Das hängt von dem angedachten Einsatzort ab. Bei kleinen Zimmern empfehlen sich 1.1- oder 2.1-Systeme. Hierbei benötigen Sie jeweils einen Subwoofer und einen oder zwei Lautsprecher. In größeren Räumen bevorzugen Sie 5.1- oder 7.1-Surround-Systeme. Ein 5.1-System besteht aus fünf verschiedenen, die 7.1-Lösung aus sieben Lautsprechern. Surround-Systeme mit fünf Lautsprechern sorgen für echtes Kinofeeling. Mit zwei weiteren Lautsprechern verbessern Sie das räumliche Klangbild und erhalten einen perfekten Sound.

 

Technische Daten: Achten Sie auf kompatible Produkte

Neben der Anzahl der Lautsprecher entscheiden deren technische Daten über die Qualität des im Raum entstehenden Klangs. Da sich die jeweiligen Modelle unterscheiden, besitzen Sie im Idealfall ausschließlich zusammengehörige Lautsprecher eines Herstellers in Ihrem Surround-System. Das optimiert den entstehenden räumlichen Klang. Anderenfalls setzen Sie beim Kauf auf Lautsprecher, die sich im Hinblick auf die technischen Daten ähneln.

 

Frequenzbereich gibt Aufschluss über die übertragenen Schwingungen

Informieren Sie sich über den Frequenzgang des Lautsprechers. Der Wert gibt an, welche Schwingungen der Lautsprecher überträgt. Die für den Menschen wahrnehmbaren Frequenzen bewegen sich zwischen 20 und 20.000 Hertz. Ein einzelner Lautsprecher deckt aus technischen Gründen nicht den gesamten Bereich ab. Die tiefen Töne übernimmt der Subwoofer. Eine gute Soundanlage zeichnet sich durch den aus der Gesamtheit aller Lautsprecher resultierenden Frequenzbereich aus. Zu jedem Lautsprecher geben die Hersteller einen Frequenzbereich an. Bei den Subwoofern gilt: je niedriger der Anfangswert des Bereiches, desto besser. Die Frequenzbereiche der Subwoofer beginnen bei 15 Hertz und erreichen bis zu 200 Hertz.

Die höheren Töne realisieren die restlichen Lautsprecher des Soundsystems. Als empfehlenswert gelten Lautsprecher mit mindestens 20.000 Hertz. Häufig erreichen die Geräte Werte von bis zu 25.000 Hertz. Berücksichtigen Sie bei der Installation der Lautsprecher die Trennfrequenz. Letztere gibt an, bis zu welcher Frequenz der Subwoofer die tiefen Töne wiedergibt. Ab der Trennfrequenz übernehmen die anderen Lautsprecher. Vermeiden Sie Überlappungen zwischen den Zuständigkeitsbereichen – andernfalls löschen sich die Schwingungen gegenseitig aus.

 

Weitere technische Daten: Schalldruck und Impedanz

Eine weitere Angabe in den technischen Daten stellt der in Dezibel angegebene Schalldruck dar. Er gibt Aufschluss über die maximal erreichbare Lautstärke des Lautsprechers. Die Impedanz beschreibt den Stromwiderstand und dadurch die im Betrieb auf den Verstärker zukommende Last. Ein Lautsprecher mit einer Impedanz von vier bis acht Ohm arbeitet problemlos mit den gängigen Verstärkern und Receivern.

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