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Welche Unterschiede gibt es bei Ersatzakkus von LG?

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Welche Unterschiede gibt es bei Ersatzakkus von LG?

Akkus sind komplexe Verschleißteile, die in jedem mobilen elektronischen Gerät zu finden sind. Damit Akkus lange halten, müssen bereits beim Kauf viele Dinge beachtet werden. Hinzu kommen Hinweise für das Laden, Entladen und die Pflege von Akkus, die die Lebensdauer der Batterie deutlich verlängern können. Dieser Ratgeber informiert Sie über alles Wissenswerte in Bezug auf Akkus. Zudem erfahren Sie hier, welche Ersatzakkus von LG empfehlenswert sind und wie Sie sie pflegen. Los geht es mit einer Einführung in die Funktionsweise von Akkus im Allgemeinen.

Wie ein Akku funktioniert

Um sich für den richtigen Akku zu entscheiden, müssen Sie wissen, wie wiederaufladbare Batterien funktionieren. Dies gibt außerdem Aufschluss über die richtige Pflege sowie das richtige Auf- und Entladen der verschiedenen Akkutypen.

Alle Akkus basieren auf der galvanischen Zelle. Das Prinzip dahinter existiert bereits seit dem 19. Jahrhundert und steckt nicht nur in jedem Akku, sondern auch in jeder Batterie. Sowohl Batterien als auch Akkus bestehen im Inneren aus zwei Elektroden, also einem negativen und einem positiven Pol. Beide Elektroden bestehen aus einem anderen chemischen Element, das wiederum in einem sogenannten Elektrolyt liegt. Ein Elektrolyt ist eine Flüssigkeit, die in der Lage ist, Atome aus den Elektroden zu lösen. Daher ist das Elektrolyt immer dem chemischen Element angepasst, aus dem die Elektrode besteht.

Genau gesagt löst das Elektrolyt Ionen aus den Elektroden. Dies sind negativ oder positiv geladene Atome; das heißt, dass diese Atome entweder einen Überschuss oder ein Defizit an Elektronen haben. Haben Sie ein Überschuss, so handelt es sich um negativ geladene Ionen; haben sie hingegen weniger Elektronen, so sind die Ionen positiv geladen. Da sich gegensätzliche Spannungen anziehen, wandern negativ geladene Ionen zur positiven Elektrode des Akkus, während positiv geladene Ionen den Weg zurück zur negativen Elektrode nehmen. Auf diese Weise entsteht der Stromfluss. Eine Batterie ist leer, sobald alle Ionen von einer Elektrode zur anderen gewandert sind.

Bei einem Akku wird das Prinzip umgekehrt. Dies geschieht, indem an den Akku eine Spannung angelegt wird, die in umgekehrter Richtung wirkt: Die Ionen wandern nun wieder zurück und lagern sich in ihrer ursprünglichen Elektrode ein. Sobald sich alle Ionen wieder an ihrer ursprünglichen Position befinden, ist der Akku aufgeladen und kann nun wieder Strom an einen Verbraucher abgeben.

Unterschiedliche Akkutypen mit unterschiedlichen Eigenschaften

Es gibt ganz unterschiedliche Akkutypen, die alle ihre eigenen Eigenschaften haben. Der Unterschied kommt zustande durch die Verwendungen unterschiedlicher chemischer Elemente für die Elektroden und das Elektrolyt. Akkus sind aufgrund ihrer Zusammensetzung einer hohen Reaktionsfähigkeit ausgesetzt, sodass sie bei falscher Handhabung schnell an Kapazität einbüßen. Verantwortlich für den falschen Umgang mit Akkus ist vor allem der Memory-Effekt – allerdings nicht wegen des Effekts selbst:

Beim Memory-Effekt handelt es sich um Kapazitätseinbußen bei Nickel-Cadmium-Akkus und bei Nickel-Metall-Hydrid-Akkus. Diese beiden Akkutypen zeichnen sich durch einen besonders niedrigen Preis sowie durch ein geringes Gewicht aus. Aus diesem Grund stellten sie lange Zeit den Standard bei Handys und anderer mobiler Elektronik wie MP3-Playern dar. Heute sind sie allerdings weitgehend vom Markt verschwunden und wurden durch Lithium-Ionen-Akkus ersetzt. Das Problem: Bei vielen Verbrauchern hat sich ein spezieller Umgang mit Akkus zur Verhinderung des Memory-Effekts eingebürgert. So sollten Akkus auf Basis von Nickel vor dem Aufladen zunächst vollständig entladen werden; andernfalls verringert sich ihre Kapazität um den Teil der Akkuladung, der bis zur vollständigen Entladung fehlte. Daher auch der Name Memory-Effekt: Der Akku merkt sich praktisch die benötigte Kapazität und passt sie dem vermeintlichen Bedarf an. Seit der Einführung der neuen Lithium-Ionen-Akkus ist dieses Problem jedoch Vergangenheit; den Memory-Effekt gibt es bei Lithium-Ionen-Akkus schlicht nicht. Ganz im Gegenteil: Moderne Akkus sollten nicht gänzlich entladen und dann wieder voll aufgeladen werden. Hier empfehlen Hersteller und Experten eher flache Ladevorgänge. Dennoch achten viele Kunden auch heute noch auf die vollständige Entladung der Akkus und schaden ihnen damit unbeabsichtigt.

Wie sollte ein Lithium-Ionen-Akku am besten aufgeladen werden?

Tatsächlich am besten ist es, LG-Akkus des Typs Lithium-Ionen nicht über 90 % aufzuladen und nicht unter 10 % zu entladen. Alles andere kann eine Tiefentladung beziehungsweise eine Überladung bewirken, die die Kapazität des Akkus verringern oder ihn sogar gänzlich zerstören können. Damit Verbraucher ihre Akkus nicht unabsichtlich beschädigen, sind die meisten Ladegeräte mit einer Elektronik ausgestattet, die genau dies verhindert. Wenn Ihr LG-Smartphone also einen Ladestand von 100 % anzeigt, dann ist der Akku gar nicht wirklich vollständig geladen. Dasselbe geschieht beim Entladen: Wenn sich das Handy ausschaltet, weil der Akku zu schwach ist, dann heißt dies lediglich, dass sich die Ladung der 5-%-Marke nähert. Auf diese Weise wird eine Tiefentladung verhindert. Allerdings – und das ist besonders wichtig – funktioniert dieser Schutz oft nur mit originalen Akkus von LG, die speziell für das jeweilige Smartphone konzipiert sind. Wenn Sie hingegen günstige Imitate nutzen, dann erkennt die Elektronik zur Verhinderung von Überladung und Tiefentladung den tatsächlichen Akkustand möglicherweise nicht mehr. Die Folge ist, dass das Smartphone den Akku beispielsweise soweit aufzehrt, dass eine Tiefentladung eintritt und er sich nicht mehr benutzen lässt.

Originalakku von LG oder günstiger Ersatzakku?

Hiermit beantwortet sich die zweite Frage fast von selbst: Sollte man lieber zu einem originalen Akku von LG greifen oder reicht auch ein günstiger Ersatzakku? Die angesprochene Tiefentladung durch Verwendung eines nicht auf das jeweilige Mobiltelefon abgestimmten Akkus ist eher ein Einzelfall. Was deutlich häufiger passiert, ist ein langsamer Kapazitätsverlust, der bei einem originalen Akku von LG nicht vorkommen würde – eben weil die Elektronik eine Überladung und eine Tiefentladung verhindert. So nagt der Kontrollverlust über den tatsächlichen Akkustand langsam an der Kapazität. In manchen Fällen sind alternative Akkus, die Sie zum Beispiel bei eBay bestellen können, aber so günstig, dass sich dieser Qualitätsunterschied schon wieder rechnet. Oft ist es auch einfach Glück, ob Sie einen guten Ersatzakku eines No-Name-Herstellers erwischen oder nicht. Hier helfen Kundenrezensionen, die auf die Praxiserfahrungen des jeweiligen Akkus mit Ihrem Smartphone eingehen. Doch auch eine weitere Sache gibt es beim Kauf günstiger, alternativer Akkus zu beachten.

Wie weiter oben beschrieben, existieren verschiedene Akkutypen, die sich in diversen Eigenschaften unterscheiden. Aufgrund der niedrigeren Produktionskosten sind günstige, alternative Akkus meist Nickel-Cadmium- oder Nickel-Metall-Hydrid-Akkus. Ihr Nachteil gegenüber Lithium-Ionen-Akkus besteht neben dem Memory-Effekt in einer niedrigeren Energiedichte. Das heißt, dass sie bei selbem Volumen und Gewicht weniger Energie speichern können. Das Smartphone läuft mit einem Nickel-Akku deswegen kürzer als mit einem originalen Lithium-Ionen-Akku von LG. In vielen Fällen rechnet sich also die Investition in einen teureren Ersatzakku des Herstellers. LG selbst bietet allerdings keine Nickel-Cadmium- oder Nickel-Metall-Hydrid-Akkus an. Um den Kunden die größtmögliche Leistung zu bieten, setzt der Hersteller ausschließlich auf Lithium-Ionen-Akkus – auch wenn diese ein wenig teurer sind.

Worin bestehen die Unterschiede zwischen Ersatzakkus von LG?

Die Akkus von LG unterscheiden sich also nicht hinsichtlich ihrer Bauart, denn es sind immer Lithium-Ionen-Akkus. Dafür gibt es diese in verschiedenen Ausführungen, die sich im Hinblick auf ihre Kapazität unterscheiden. Die Kapazität eines Akkus wird gemessen an der darin enthaltenen Ladung, die in Milliamperestunden (mAh) gemessen wird. Ein Smartphone-Akku hat zum Beispiel 1.700 Milliamperestunden. Dies heißt, dass er in einer Stunde bei gleichbleibender Spannung 1.700 Milliampere abgeben kann. Einfluss auf die Lebensdauer eines Akkus haben also die darin enthaltene Ladung sowie die Spannung, die der Verbraucher benötigt. Bei einem Smartphone beträgt die Spannung praktisch immer zwischen drei und vier Volt. Dies ist auch abhängig vom Ladestand des Akkus: Ist der Akku voll aufgeladen, ist die Spannung höher, und mit nachlassendem Ladestand sinkt auch die Spannung.

Der kleinste von LG angebotene Handyakku verfügt über 900 mAh und hält dementsprechend nur eine kurze Zeit durch. Es gilt: Je höher die Angabe in mAh, desto länger kann der Akku auch ein High-End-Smartphone wie das LG G2 mit Energie versorgen, das aufgrund seines hochauflösenden Displays und des großen Prozessors besonders viel Strom benötigt. Eine zweite Regel für den Kauf eines Ersatzakkus für ein Smartphone von LG lautet daher: Je leistungsstärker das Mobiltelefon, desto größer sollte der Akku sein. Die größten Akkus von LG verfügen mit 2.200 mAh über mehr als doppelt soviel Ladung wie das kleinste Modell. Der einzige Nachteil eines größeren Akkus ist das höhere Gewicht, das sich gerade bei handlichen Geräten wie Mobiltelefonen stark bemerkbar macht.

Fazit: Für welchen Akku von LG sollte man sich am besten entscheiden?

Eine klare Antwort auf die Frage nach dem besten Akku von LG gibt es nicht. Alles ist abhängig vom Preisrahmen und den Anforderungen. Wer ein teures Smartphone mit einem leistungsstarken Prozessor besitzt, der sollte ganz klar zu einem dementsprechend leistungsstarken Akku greifen. Andernfalls muss das Smartphone jeden Tag an das Netz angeschlossen werden. Von besonders günstigen Ersatzakkus anderer Hersteller ist eher abzuraten, da nicht nur die Ladung in aller Regel niedriger ist, sondern es sich meist auch um ältere Nickel-Akkus handelt. Doch wie ist es dann mit gebrauchten Originalakkus von LG? Auch darauf sollten Sie am besten verzichten, da ein Akku auch bei der Lagerung ständig an Kapazität verliert. Das heißt, dass ein Akku, sobald er die Fabrik verlässt, verschleißt. Ein alter und ganz besonders ein gebrauchter Akku halten meist nur wenige Stunden.

 
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