Welche Sauger, Babysauger, Flaschensauger sind die richtigen für Ihr Baby?

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Welche Sauger, Babysauger, Flaschensauger auf eBay sind die richtigen für Ihr Baby?

Zur Grundausstattung für den Nachwuchs gehören neben Fläschchen, KostwärmerLätzchen und später Geschirr, zwangsläufig zunächst Babyflaschen, und zwar auch dann, wenn das Baby gestillt wird. Neben der Muttermilch als Nahrung muss zusätzlich noch Flüssigkeit zum Trinken vorhanden sein, beispielsweise ungesüßte Tees oder Wasser. Hierfür werden Babyflaschen erforderlich, welche mit dem richtigen Sauger ausgestattet sein müssen. Da die Auswahl an Flaschensaugern sehr groß ist, kann es beim Kauf durchaus zu Verwirrungen bei jungen Eltern kommen.

Wie viele Babyflaschen und Sauger sind erforderlich?

Prinzipiell gibt es für die erforderliche Anzahl von Babyflaschen und passenden Saugern keine Richtlinie. Allerdings empfehlen Experten, dass mindestens sechs große Flaschen vorhanden sein sollten, welche für die Milchnahrung gedacht sind. Auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass für jede Mahlzeit eine saubere Flasche zur Verfügung steht, denn die Flaschenreinigung nimmt einige Zeit in Anspruch. Gleiches gilt selbstverständlich auch für die entsprechenden Sauger, denn diese müssen ebenfalls sauber und steril sein und sollten nur einmal verwendet werden, bevor sie dann ausreichend gereinigt und abgekocht werden. Für Tee oder Wasser brauchen Sie i. d. R. weitere zwei Flaschen, da Flaschen für Milchnahrung auch ausschließlich für Milch benutzt werden sollten.

Material von Babyflaschen und Saugern

Babyflaschen werden aus zwei verschiedenen Materialien gefertigt und zwar entweder aus Glas oder aus Kunststoff. Für welche Variante sich die Eltern entscheiden, hängt in erster Linie von den persönlichen Anforderungen und Bedürfnissen ab, denn Vor- und Nachteile besitzen beide Materialien. Während Glasflaschen wesentlich schwerer und vor allem zerbrechlich sind, besitzen sie jedoch den Vorteil, dass sie komplett frei von so genannten Weichmachern sind. Obendrein können diese Flaschen problemlos ausgekocht werden, so dass sie anschließend wieder frei von Keimen und Bakterien sind. Kunststoffflaschen sind in jedem Fall leichter und in der Regel auch frei von Weichmachern, wobei es hier erheblich auf den jeweiligen Hersteller ankommt. Nachteilig ist hingegen, dass die Flaschen deutlich schneller zerkratzen und dann auch umgehend ausgetauscht werden müssen, da sich in diesen Kratzern schnell Bakterien und Keime ansiedeln, die die Gesundheit des Kindes gefährden.

Einen entscheidenden Unterschied weisen die Flaschen in ihrer Form auf, denn es gibt Standardmodelle und so genannte Weithalsflaschen, was selbstverständlich auch beim Kauf der Sauger berücksichtigt werden muss, damit diese anschließend perfekt auf die Flasche passen. Weithalsflaschen sind in ihrer Form und Öffnung deutlich breiter als Standardflaschen. Dies hat den Vorteil, dass auch der verwendete Sauger eine breitere Lippenauflage besitzt, so dass der Flaschensauger der mütterlichen Brust sehr ähnelt.

Auch die Reinigung und das Befüllen solcher Flaschen sind unkomplizierter, da sie über eine ausreichend große Öffnung verfügen. Positiv ist weiterhin, dass die Flaschen von Kindern besser gehalten werden können. Für die Standardflaschen spricht hingegen, dass Getränke wesentlich länger warm bleiben, was vor allem dann wichtig ist, wenn das Baby nur sehr gemächlich trinkt. Zum Warmhalten können auch spezielle Isoliertaschen verwendet werden.

Material von Flaschensaugern

In der Regel müssen Flaschensauger häufiger ersetzt werden als Babyflaschen, denn gerade wenn die Babys die ersten Zähne bekommen, dann kauen sie sehr gerne auf dem Sauger herum. Ist dieser kaputt und zieht Luft, dann kann die Flüssigkeit nicht mehr herausgesaugt werden. Eltern können sich zwischen zwei Materialien entscheiden, denn es gibt Sauger aus besonders weichem und geschmacksneutralem Silikon und Sauger aus reinem Naturkautschuk.

Es darf festgestellt werden, dass sich Silikonsauger lediglich in den ersten Lebensmonaten eignen, und zwar dann, wenn die Kleinen noch keine Zähne besitzen. Sobald jedoch die ersten Zähne durchkommen, sollte auf Latexsauger umgestellt werden, denn diese sind wesentlich robuster und müssen selten ersetzt werden.

Die Größe des Flaschensaugers

Prinzipiell sind die verschiedenen Flaschensauger mit den Zahlen 1, 2 und 3 oder mit den Buchstaben S, M und L gekennzeichnet. Bei diesen Kennzeichnungen handelt es sich um die Größe der Sauger, wobei einige Hersteller zusätzlich eine Altersempfehlung für den jeweiligen Sauger vergeben. Da sich in diesem Punkt die Meinungen teils stark unterscheiden, sollten sich bewusste Eltern ausschließlich an der Größe orientieren. Es gibt allerdings auch so genannte Universalsauger zu erwerben, welche vom ersten Tag bis zum letzten Fläschchen genutzt werden können.

Beim Kauf sollte außerdem die Lochgröße des Babysaugers berücksichtigt werden, denn diese nimmt einen erheblichen Einfluss auf die Trinkmenge, die durch den Sauger fließt. Konkret bedeutet dies, wenn das Kind dickflüssige Nahrung zu sich nimmt, dann muss das Loch am Sauger auch entsprechend größer sein. Bei Wasser oder Tee darf das Loch jedoch nicht zu groß sein, da sich das Kind sonst verschlucken kann. Aus diesem Grund eignen sich Sauger mit einem Anti-Kolik-Ventil am besten, denn dieses sorgt für einen Druckausgleich in der Flasche. Somit wird nicht nur verhindert, dass das Kind Luft schluckt, sondern auch schmerzhaften Blähungen, also Koliken, werden verhindert. Inzwischen bietet der Markt auch Universalsauger mit einem variablen Trinkfluss, welcher dem Stillvorgang sehr nahe kommt.

Was ist vor dem ersten Gebrauch eines neuen Saugers zu beachten?

Bevor ein neuer Sauger zum ersten Mal benutzt wird, muss er zwingend ausgekocht oder sterilisiert werden, denn nur so kann sichergestellt werden, dass sich keine Keime daran befinden, welche dann mit der Nahrung oder dem Getränk aufgenommen werden. Hin und wieder kann es auch vorkommen, dass Kinder auf bestimmte Gerüche reagieren - in diesem Fall empfehlen sich geruchsneutrale Flaschen und Sauger. Auch wenn der Sauger nach zwei bis drei Monaten noch intakt ist, so sollte er unbedingt gegen einen neuen ausgetauscht werden.

Die richtige Reinigung von Saugern

Gerade Neugeborene sind in den ersten Lebensmonaten besonders anfällig für Viren, Keime, Bakterien und Parasiten, welche schnell zu einer schlimmen Magen- und Darminfektion führen können. Eine solche Infektion kann durchaus mit einer Lebensmittelvergiftung verglichen werden, denn die Symptome sind ähnlich. In der Vergangenheit, als Sauger noch nicht sterilisiert werden konnten, sind Babys nicht selten an derartigen Infektionen gestorben. Aus diesem Grund ist eine gründliche Reinigung der Flaschen und der dazugehörigen Sauger unerlässlich.

Ein einfaches Auswaschen der Sauger mit Seifenlauge ist keinesfalls ausreichend, denn sie müssen sterilisiert werden. Dennoch sollten die Milchrückstände im Vorfeld gründlich ausgespült werden, wobei zu beachten ist, dass das Loch vom Sauger nicht verstopft ist. Handelt es sich bei dem verwendeten Flaschensauger um einen Latexsauger, dann sollte für die Reinigung Salz benutzt werden, welches einfach in den Sauger gestreut und zwischen den Fingern gerieben wird. Im Anschluss muss das Salz gut unter klarem Wasser ausgespült werden. Bei Silikonsaugern ist diese Vorgehensweise nicht erforderlich. Einige Eltern benutzen für die Reinigung auch ihren Geschirrspüler, was grundsätzlich auch völlig in Ordnung ist. In jedem Fall muss dann jedoch ein besonders heißes Programm gewählt werden, welches mindestens über 70°C aufheizt, denn erst so werden schädliche Keime auch tatsächlich abgetötet.

Welche Methoden zur Sterilisation gibt es?

Am besten eignen sich Mikrowellen oder so genannte Vaporisatoren, also Sterilisatoren, denn sie sind einfach zu bedienen. Sollte jedoch keine Mikrowelle oder elektrischer Anschluss vorhanden sein, kann man auch auf einige andere Optionen zurückgreifen. Hierzu gehören beispielsweise das Auskochen der Sauger oder die Kaltwasser-Sterilisation.

Dampfsterilisation

Geräte für die Dampfsterilisation erfreuen sich einer großen Beliebtheit, denn sie eignen sich auch perfekt für unterwegs. Die Dampfsterilisation wird unter anderem auch im Krankenhaus angewandt, denn hierbei handelt es sich um eine schnelle und sichere Methode, welche nur zwischen acht und zwölf Minuten dauert. Wichtig ist jedoch, dass alle zu reinigenden Gegenstände hitzebeständig sind, denn hin und wieder vertragen einige Teile keine allzu hohen Temperaturen. Für die Reinigung werden die Sauger mit der Öffnung nach unten positioniert, damit sie auch von innen ausreichend sterilisiert werden. Nach dem Vorgang müssen die Sauger einige Minuten abkühlen, bevor sie erneut verwendet werden können. Vaporisatoren gibt es mittlerweile auch für die Mikrowelle.

Auskochen

Für das Auskochen von Saugern benötigen Eltern nicht viel Equipment, denn es ist lediglich ein Topf erforderlich. Dieser Vorgang dauert maximal zehn Minuten. Zu bedenken ist jedoch, dass die Sauger im Anschluss durchaus unansehnlich und auch klebrig werden können.

Kaltwasser-Sterilisation

Für diese Methode wird eine Kaltwasserlösung benötigt, welche für den Menschen absolut harmlos ist und von verschiedenen Herstellern in Form von Tabletten angeboten wird. Die Lösung wirkt hervorragend zur Bekämpfung von Bakterien und Keimen und ist einfach in der Anwendung, denn sie wird täglich mit abgekochtem Wasser angesetzt. Für die Benutzung bietet der Handel spezielle Behälter, es kann aber auch ein anderes Gefäß verwendet werden, dieses sollte allerdings ausreichend groß sein und einen Deckel besitzen. Die zu reinigenden Sauger müssen komplett mit Wasser bedeckt sein und es dürfen sich keine Luftblasen bilden, da so die Sterilisation beeinflusst werden kann. Es dauert ungefähr eine halbe Stunde, bis Sauger komplett keimfrei sind.

Was sollte noch beachtet werden?

Sterile Sauger sollten niemals offen stehen bleiben, denn ansonsten muss der Sterilisationsvorgang wiederholt werden. Dies liegt daran, dass die Luft in unserer Umgebung nicht keimfrei ist und die Sauger somit wieder verunreinigt werden. Viele Eltern entscheiden sich aus diesem Grund für spezielle Aufbewahrungsbehälter.

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