Welche Sattelgurte eignen sich zum Westernreiten?

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 Welche Sattelgurte eignen sich zum Westernreiten?

Sattelgurte für Westernreiter dienen dem Befestigen des Westernsattels. Es sind verschiedene Ausführungen erhältlich. In der Regel besitzen sie das sogenannte Off Billet auf der rechten Seite und die sogenannten Tie Straps auf der linken Seite. Es gibt verschiedene Arten der Gurtung. Immer beliebter wird das Inskirt Rigging, bei dem das Tie Strap oder das Off Billet in die Skirts verschnallt werden. Unter Umständen ist auch ein Metallring in die Skirts eingearbeitet, sodass zwischen Pferd und Reiterbein nur wenig Metall und Leder liegen und die Hilfengebung dadurch erleichtert wird.

 

Westernsattelgurte aus Neopren – leicht zu reinigen

Auch bei Western-Sattelgurten werden verschiedene Ausführungen angeboten. Unter anderem gibt es Gurte aus Neopren, welches sehr leicht zu reinigen ist. Hinzu kommt, dass Neopren selbst bei starker Schweißbildung niemals hart wird und immer weich und flexibel bleibt. Dadurch sind Neopren-Gurte besonders gut für hautempfindliche Pferde geeignet. Eine beliebte Marke bei Gurten aus Neopren ist ProTect, denn sie sind sehr preiswert. Besonders atmungsaktiv sind die Neopren-Sattelgurte mit der Bezeichnung Aeropren.

 

Sattelgurte aus Filz, Lammfell und Kodel

Sattelgurte aus Filz nehmen den Schweiß des Pferdes gut auf und sind ein reines Naturprodukt. Der Vorteil ist, dass sie keine Allergien auslösen. Besonders weich sind Kordelgurte oder auch Sattelgurte aus Lammfell, wie beispielsweise vom Hersteller Professional's Choice. Dieser Hersteller bietet neben Neopren-Gurten auch Sattelgurte aus Mohair an.

 

Sattelgurte zum Westernreiten – die verschiedenen Verschnallarten

Mittlerweile finden an Westernsätteln auch oft Sattelgurte mit Löchern Verwendung, wie dies von den klassischen englischen Sätteln bekannt ist. Hierbei wird der Sattelgurt mit einer gewöhnlichen Schnalle geschlossen. Traditionell werden Westernsattelgurte jedoch mit einem speziellen Knoten auf beiden Sattelseiten an den dort befindlichen Ösen befestigt. Der Vorteil dieser Knotung ist, dass die Lage des Sattelgurtes stufenlos verändert werden kann. Sind die Gurtstrupfen allerdings zu kurz und bläst sich das Pferd hierbei auf, wird es schwierig und das Gurtstück droht aus der Hand zu rutschen. Auch zum Nachgurten ist die die geknotete Gurtvariante unpraktischer als Sattelgurte mit Schnalle.

 

Die richtige Knotentechnik – so funktioniert es

Die Knotenvariante nutzt das Prinzip eines Flaschenzuges aus. Hierfür werden die Gurtstrupfen zunächst von unten durch die Gurtöse geführt und danach durch den oben am Sattel befindlichen Ring gezogen und wie ein Krawattenknoten verknotet. Der Gurtstrupfen wird von hinten nach vorne um das von unten kommende Ende gelegt und von hinten noch einmal durch den Ring gezogen. Dann muss das Ende hinter dem quer verlaufenden Gurtteil durchgezogen werden. Durch Ziehen an beiden Enden wird der etwas lockere Knoten festgezurrt.

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