Welche Neuerungen bieten die iPods der neuen iPod-Generation?

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Welche Neuerungen bieten die iPods der neuen iPod-Generation

Für viele ist Apple weit mehr als ein IT-Unternehmen und der iPod weit mehr als ein MP3-Player. Durch Innovation und Design begeistert Apple seine wachsende Fangemeinde immer wieder aufs Neue. Die Apple Inc. vertreibt neben ihren Produkten aus dem klassischen Computer-Bereich wie das MacBook und den MacPro seit Beginn des 21. Jahrhunderts auch Produktkategorien, die nicht in das klassische Computer-Geschäft fallen. Hierzu gehören unter anderem die iPods und das iPhone.

Dem ersten iPod aus dem Jahre 2001 folgen im Laufe der Zeit mehrere weitere Modelle. So gibt es neben dem iPod classic den iPod shuffle, den iPod nano sowie den iPod touch. Dies sind tragbare digitale Medienabspielgeräte. Um iPods mit Dateien zu speisen und diese zu verwalten, stellt Apple die kostenlose Software iTunes zur Verfügung. In einem gewissen Rahmen ist dies auch mit Software anderer Hersteller möglich, ausgeschlossen ist hingegen das Befüllen durch einen betriebseigenen Dateimanager. Die Idee für den iPod stammt von Jon Rubinstein, der diese gerade einmal 1,8 Zoll große Festplatte im Februar 2001 Steve Jobs präsentiert. Der Name "Pod" bedeutet im Englischen "Kapsel" und referiert auf die geringe Größe. Der iPod hat sich dabei in den letzten Jahren über mehrere Generationen weiter entwickelt. Welche Neuerungen die iPods der neuen Generation bieten, zeigt Ihnen dieser Ratgeber.

Die erste Generation des iPod

Der allererste iPod, den Apple am 23. Oktober 2001 vorstellt, ist nur mit Mac-Computern kompatibel. Dabei verfügt die erste Generation über eine 5-GB-Festplatte. Am 21. März 2002 kommt eine Variante mit 10 GB Speicherplatz hinzu. Für die Navigation und Lautstärkeregelung besitzt die erste Generation ein bewegliches Scrollrad. Eine FireWire-Buchse dient als Schnittstelle, wobei das passende Kabel im Lieferumfang enthalten ist.

Die zweite Generation des iPod

Die zweite Generation des iPod wird am 17. Juli 2002 vorgestellt. Optisch unterscheidet sich diese vom Vorgänger durch ihr flacheres Gehäuse. Zudem gibt es diese Version mit 10-GB- oder 20-GB-Festplatte. Erhältlich ist sie nicht mehr nur für Mac, sondern auch für Windows. Dieser Version liegt zum Synchronisieren die MusicMatch Jukebox bei, da es iTunes bis dahin nur für den Mac gibt. Anstelle des Scrollrads tritt ein berührungsempfindliches Touch Wheel. Die Daten werden weiterhin über einen FireWire-Anschluss übertragen, bei der Windows-Version über einen USB-Anschluss.

Die dritte Generation des iPod

Am 28. April 2003 kommt die dritte Generation des iPod zunächst mit einer 15- und einer 30-GB-Festplatte auf den Markt. Diese Kapazitäten erhöhen sich jedoch auf 20 bzw. 40 GB bei der Variante, die am 4. September 2003 präsentiert wird. Bei der dritten Generation sind die Tasten neu angeordnet. So befinden sich diese in einer Reihe unterhalb des Displays über dem Scrollrad, nicht mehr um das Rad herum. In dieser Generation kann das gleiche Gerät für Mac sowie für Windows Betriebssysteme verwendet werden. Eine weitere Änderung erfährt der Anschluss. So gibt es statt FireWire- oder USB-Anschluss künftig unten am Gerät einen sogenannten "Dock Connector". Hierzu gehört ein passendes Dock, in dem der iPod beim Laden und Synchronisieren aufrecht steht.

Die vierte Generation des iPod

Am 19. Juli 2004 kommt die vierte Generation des iPod auf den Markt. Diese ist mit 20 oder 40 GB Speicherkapazität erhältlich. Die Navigation erfolgt nun über das ClickWheel, in dem sowohl das vorherige Scrollrad als auch die Tasten integriert sind. Auch die Menüführung wird überarbeitet. So ist es möglich, die Abspielgeschwindigkeit von Hörbüchern zu regeln, ebenso wie die Verwaltung mehrerer On-The-Go-Playlists. Das USB-2.0-Kabel dient nicht mehr nur der Datenübertragung, sondern darüber erfolgt nun auch die Stromversorgung beim Aufladen. Dabei hält der Akku der vierten Generation bis zu zwölf Stunden.

Die fünfte Generation des iPod

Am 12. Oktober 2005 wird die fünfte Generation des iPod präsentiert. Diese ist zunächst mit einer Festplatte von 30 oder 60 GB ausgestattet. War der iPod bis dahin ausschließlich in der Farbe weiß erhältlich, so gibt es die fünfte Generation auch in schwarz. Mit 2,5 Zoll und 320 x 240 Pixeln ist der Bildschirm größer als der des Vorgängers. Insgesamt ist das Gerät mit 11 bzw. 14 mm jedoch flacher. Eine bedeutende Neuerung ist, dass der iPod der fünften Generation der erste ist, der Videos abspielen kann. Dabei unterstützt er die Formate MPEG-4 sowie H.264. Weitere Funktionen sind Screenlock, Weltzeituhr sowie die Stoppuhr. Die Modelle der Generation 5.5, die am 12. September 2006 auf den Markt kommen, zeichnen sich durch einen helleren Bildschirm mit weniger Blaustich aus. Die 60-GB-Version wird auf 80 GB aufgestockt. Zudem bekommt der iPod neue Kopfhörer und eine neue Suchfunktion. Dank der neuen Software 1.2 kann bei bisherigen Modellen der fünften Generation die Helligkeit des Bildschirms reguliert werden. Zudem lassen sich dadurch Spiele aus dem iTunes Store installieren. Des Weiteren ermöglicht sie eine lückenlose Wiedergabe. Die aktuelle Softwareversion der fünften Generation des iPod trägt die Bezeichnung 1.3.

Die sechste Generation des iPod: der iPod classic

Als der iPod G6 am 5. September 2007 vorgestellt wird, geschieht dies unter dem Namen iPod classic. Die Speicherkapazität beträgt 80 oder 160 GB, dabei hat er eine Akkulaufzeit von 30 bzw. 40 Stunden bei reinem Musikbetrieb. Erhältlich ist er in den Farben silber und schwarz. Optisch überzeugt die Schale aus Metall zudem durch ihre leicht abgeflachte Seiten. Eine Innovation ist das sogenannte "Cover Flow": ein dreidimensionales Blättern durch Cover der Alben, die auf dem Gerät gespeichert sind. Die Anzeige im Hauptmenü ist dabei geteilt: Links werden Menüpunkte angezeigt, recht verschiedene Einblendungen, darunter Musik und Extras. Die Generation 6.1 hat eine Speicherkapazität von 120 GB und ist mit der sogenannten Genius-Funktion ausgestattet. In dieser können Wiedergabelisten erstellt werden, deren Titel zueinander passen. Seit dem 9. September 2009 wird der iPod classic nur noch in der Variante mit 160 GB angeboten.

Verschiedene Modelle des iPod

Im Laufe der Jahre sind neben dem klassischen iPod mehrere verschiedene Variationen hinzugekommen, die mittlerweile auch in mehreren Generationen technische Innovationen erfahren haben. Hierzu gehören der iPod shuffle, der iPod nano und der iPod touch.

Der iPod nano: dünn, soundstark, farbenfroh

Die erste Generation des iPod nano wird am 7. September 2005 vorgestellt. Diese hat ein 1 Zoll großes Display und eine Speicherkapazität von 1, 2 oder 4 GB. Mittlerweile gibt es die siebte Generation mit 16 GB. Der iPod nano der siebten Generation ist besonders dünn (5,4 mm) und verfügt über ein Multi-Touch Display. Dieses ist mit 2,5 Zoll doppelt so groß wie das der Vorgänger-Generation. Erhältlich ist das Gerät in mehreren verschiedenen Trendfarben. Neben Musik kann der iPod nano auch Videos abspielen oder einfach aufs Radio wechseln. Dank Bluetooth 4.0 können auch Kopfhörer ohne lästiges Kabel benutzt werden. Das ist gerade beim Sport ein großer Vorteil.

Der iPod touch: dünn, leicht, brillant

Am 5. September 2007 wird die erste Generation des iPod touch präsentiert. Wie beim iPhone nimmt das Multi-Touch-Display den Großteil der Oberfläche ein. Dies ist der erste iPod, der WLAN-kompatibel ist. Seit dem 12. September 2012 ist die fünfte Generation des iPod touch auf dem Markt. Dank eines Aluminiumgehäuses ist der iPod touch der neuen Generation außergewöhnlich leicht und dünn. Das 4-Zoll-Retina-Display überzeugt durch brillante Farben. Zudem ist es bequem zu bedienen und zeigt Filme oder Fotos in hoher Auflösung. Den iPod touch gibt es mit 16, 32 oder 64 GB, wobei die letzten beiden Modelle mit der innovativen, hochauflösenden iSight-Kamera ausgestattet sind. Diese 5-Megapixel-Kamera ist die erste an einem iPod, die über Blitzlicht verfügt.

Der iPod shuffle: handlich, praktisch, bunt

Die erste Generation des iPod shuffle ähnelt in seiner Form noch eher einem USB-Stick, als welcher dieser übrigens auch genutzt werden kann. Dies ändert sich erst mit der zweiten Generation. Der wohl auffälligste Unterschied des iPod shuffle zu allen anderen Varianten des iPod ist, dass dieser bedeutend kleiner ist und nicht über ein Display verfügt. Dies wird in der neuen Generation durch eine Voice-over-Funktion kompensiert. Ob in der gespeicherten Reihenfolge oder per Zufallswiedergabe ("shuffle" = mischen) können hier nach Lust und Laune die Lieblingssongs, für die das Gerät 2 GB Speicherplatz bietet, gehört werden. Bei der ersten Generation ist dieser mit 512 MB bis 1 GB gerade einmal halb so groß gewesen. Das handliche Gerät aus einem leichten Metallgehäuse gibt es in vielen fröhlichen Farben. Besonders praktisch: Der iPod shuffle lässt sich dank eines Clips ganz einfach an der Kleidung oder einer Tasche feststecken. So ist er unterwegs – egal, ob beim Joggen, auf dem Weg zur Arbeit oder beim Stadtbummel – immer sicher dabei. Der Pod shuffle ist nicht nur das kleinste, sondern auch das günstigste Modell.

Dadurch überzeugen die iPods der neuen iPod-Generation

Seit der Präsentation des ersten iPods ist dieser durch viele innovative Funktionen und modernisiertes Design verändert worden. Mittlerweile gibt es neben dem iPod classic verschiedene andere Modelle, die durch zahlreiche individuelle Anwendungsmöglichkeiten überzeugen. Zwischenzeitlich gab es zudem spezielle Sondereditionen oder Varianten – wie den iPod mini –, deren Produktion wieder eingestellt wurde. Im Vergleich zu ihren jeweiligen Vorgängern überzeugen die Modelle der aktuellen Generationen durch mehr Speicherkapazität und längere Akkulaufzeiten. Zudem werden die Kreationen leichter, die Displays größer und deren Auflösung brillanter. Dank der vielen unterschiedlichen Modelle mit verschiedenen Vorzügen und Funktionen in zahlreichen modernen Trendfarben oder dem traditionellen weiß findet jeder sein persönliches Lieblingsmodell. Ob klassisch zum Musikhören oder zum Fotografieren und Filme ansehen: Die Auswahl ist ebenso groß wie die funktionellen Möglichkeiten.

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