Welche Druckerpatrone nutzen: Original oder kompatibel?

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Original oder kompatibel?

Immer billiger bieten die Hersteller von Druckern ihre Geräte an. Bei Preisen von teilweise unter 50€ fragt man
sich, wie die Entwicklung von Gerätehardware und Treibersoftware überhaupt zu finanzieren ist. Eine Ahnung
davon bekommt man spätestens, wenn man das erste Mal Druckmodule nachkauft. Die Druckerhersteller
bedienen sich einer Strategie, die auch im Handymarkt den Telekommunikationsfirmen dicke Umsätze beschert.
Sie folgt der einfachen Taktik, sich durch den Verkauf eines verbilligten Produktes - des Handys - die Nachfrage
für ein hochprofitables Produkt, nämlich der digitalen Funk-Telefongespräche zu verschaffen. Auf das
Druckergeschäft übertragen heißt das: Zunächst durch Niedrigstpreise bei Druckern eine hohe Marktabdeckung
erzielen, um dann durch das Folgegeschäft mit teurem Einweg-Verbrauchsmaterial den eigentlichen Profit zu
machen.
Die Freude über den Erwerb eines preiswerten Druckers schlägt regelmäßig in Ärger um, wenn der Konsument
das erste Mal Druckmodule für sein Gerät nachkaufen möchte: Nicht selten übersteigt der Preis für eine Farbund
eine Schwarzpatrone schon die Anschaffungskosten des Druckers. Dies bestätigt auch die Analyse des
englischen Marktforschungsinstitutes CAP Ventures: Hochgerechnet auf eine vierjährige Lebensdauer eines
Tintenstrahldruckers tragen dessen Anschaffungskosten nur mit 10% zu den Gesamtkosten bei. Der Rest geht für
Verbrauchsmaterialien drauf.
Doch erfreulicherweise gibt es preisgünstigere Lösungen von PRINTATION, welche den Original-Patronen in
nichts nachstehen. Im Gegenteil: Teilweise übertreffen sie das Original sogar in punkto Qualität und Ergiebigkeit.
Ein anderer nicht zu unterschätzender Punkt ist der Umweltfaktor:
In Deutschland fallen pro Jahr über 100 Millionen verbrauchte Druckköpfe und Tintentanks sowie rund 10
Millionen Tonerkartuschen an. Viele dieser Module wandern über den Hausmüll auf die Deponie oder in die
Müllverbrennungsanlage. Das ist eine enorme Belastung unserer Umwelt. Dabei könnte dieses Leergut ohne
Qualitätseinbußen wiederaufbereitet werden. Doch am Nachfüllen haben die Druckerhersteller - natürlich - kein
Interesse, denn die Einwegstrategie ist das Rezept, auf das die Branche Ihren Erfolg aufbaut und das satte
Gewinne bringt. Doch die Refill-Branche holt auf: Bis 2003 wird wohl jede 4. Tintenpatrone in Deutschland ein
Alternativprodukt sein. Wenig erstaunlich, dass die Druckerhersteller keine Gelegenheit auslassen, um auf Ihre
Original-Materialien zu verweisen. Kleine Patentrangeleien hier, ein wenig Käuferverunsicherung hinsichtlich
erlöschender Garantien dort - der Handel mit Verbrauchsmaterialien ist ein zu wichtiges Geschäft, um es
kampflos anderen zu überlassen.
Zum einen darf man die trickreich konstruierten Kartuschen nicht einfach so nachbauen: Über 60 Patente liegen
zum Beispiel auf dem Druckkopf 51626 von HP. Zum anderen werden die Kunden durch die Hersteller und
Händler verunsichert: Sie raten von Alternativmodulen ab und drohen mit Erlischen der Garantie. Generell gilt:
Der Hersteller ist verpflichtet, seinem Garantieversprechen nachzukommen, auch wenn im Drucker kompatible
Verbrauchsmaterialien eingesetzt wurden oder werden. Ausgenommen von dieser Garantie sind natürlich solche
Schäden, die durch kompatible Produkte verursacht wurden (z.B. eine defekte Leiterplatte infolge einer
ausgelaufenen Alternativpatrone). In diesem Fall tritt PRINTATION nicht nur für die Gerätegarantie ein, sondern
geht sogar noch einen Schritt weiter:
Für die Dauer der Reparatur des defekten Gerätes wird vorab ein Austauschgerät gestellt. Ein kostenloser
Service, den die Gerätehersteller überhaupt nicht oder nur durch einen kräftigen Aufschlag bieten.
Geht beispielsweise das Netzteil kaputt, wird der Kunde selbst bei eingebauter Refill-Patrone keine
Schwierigkeiten haben, den Schaden von HP innerhalb der Garantiezeit kostenlos behoben zu
bekommen.
Abschließend bleibt zu sagen, dass der Kunde keine Scheu mehr zu haben braucht, was Druckqualität und
Zuverlässigkeit der Alternativmodule angeht. Bei Preiseinsparungen bis zu 90% gegenüber dem Original dürfte
die Entscheidung, ob Original oder kompatibel, nicht allzu schwer fallen.
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