Welche Arten von Terrarien gibt es?

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 Welche Arten von Terrarien gibt es?

Eine artgerechte Haltung sollte bei jedem Haustier gewährleistet sein. Es gibt Tierarten, die an ihre Umgebung allerdings ganz besondere Anforderungen stellen und dazu gehören Reptilien, Amphibien, Spinnen und Insekten. Diese Tiere benötigen ein ganz bestimmtes Klima, um sich wohlzufühlen und gesund zu bleiben. Terrarien bieten für sie ideale Voraussetzungen.

 

Die verschiedenen Arten von Terrarien

Bei den Terrarien unterscheidet man vier Arten:

  • das Trockenterrarium
  • das halbfeuchte Terrarium
  • das Feuchtterrarium
  • und das Aquaterrarium

Zu den Trockenterrarien gehört zum Beispiel das Steppen- und Wüstenterrarium, während Baum-, Wald- und Felsterrarien zu den halbfeuchten Terrarien zählen. Zur Kategorie der Feuchtterrarien gehören Tropen- und Regenwaldterrarien. Aquaterrarien sind auch unter dem Namen Paludarium bekannt.

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Welches Terrarium ist für welche Bewohner geeignet?

Das Paludarium oder Aquaterrarium eignet sich bestens für wasserliebende Reptilien und Amphibien. Es zeichnet sich dadurch aus, dass es den Tieren einen Lebensraum an Land und im Wasser zur Verfügung stellt.
Feuchtterrarien sind für Tierarten geeignet, die aus Lebensräumen mit hohen Temperatuten und einer hohen Luftfeuchtigkeit stammen. Bei diesen Terrarien ist eine Beregnungsanlage sinnvoll, Spots und UV-Lampen sorgen zudem für Sonnenplätze. Feuchtterrarien können üppig bepflanzt werden, hier eignen sich unter anderem Bromelien, aber auch Farne und Orchideen.

Halbfeuchte Terrarien wie das Waldterrarium bieten dagegen Tierarten aus halbfeuchten Wäldern ideale Bedingungen.

In Trockenterrarien wie zum Beispiel dem Wüstenterrarium fühlen sich Tiere aus Wüsten und Halbwüsten am wohlsten. Das Klima ist trocken und heiß, daher sind auch hier entsprechende Strahler notwendig, die für Sonnenplätze und zusammen mit Leuchtstoffröhren für eine hohe Helligkeit sorgen. Die Temperatur muss auf die jeweilige Tierart abgestimmt werden. Der Boden in diesen Terrarien ist mit Sand bedeckt. Unverwüstliche Pflanzen wie die Tillandsie, aber auch Steine, Holz und Äste bieten die Möglichkeit, das Trockenterrarium zu dekorieren und die Umgebung für das Tier wohnlicher zu gestalten.

Bei allen Terrarien ist darauf zu achten, welche Tiere eine Winterruhe einhalten müssen, hier muss dann ein entsprechender Platz zur Verfügung gestellt werden.

 

Nützliche Informationen zu Instandhaltung und Standort von Terrarien

Während Aqua- und Feuchtterrarien einen höheren Pflegeaufwand haben, muss man Trockenterrarien in der Regel stärker beheizen, was mit höheren Stromkosten einhergeht.

Terrarien sollten möglichst einen ruhigen Standort haben, an dem die Tiere nicht durch Lärm oder andere Faktoren gestört werden. Kleinkinder, aber auch mögliche tierische Mitbewohner sollten keinen Zugriff auf das Terrarium haben. Ein Fensterplatz eignet sich nicht für das Terrarium, weil das Sonnenlicht das Klima im Inneren schnell durcheinanderbringen kann.

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