Weit oben, immer vernetzt und retro-technokratisch – Kameratrends 2016

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2016 heben Kameras ab, werden immer vernetzter und leisten mehr als je zuvor. (Photo: Seth Doyle via unsplash.com)
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2016 heben Kameras ab, werden immer vernetzter und leisten mehr als je zuvor. (Photo: Seth Doyle via unsplash.com)

„Und laufe dann mit meiner Spiegelreflex durch Friedrichshain und mache Fotos, von Streetart und intressanten Leuten“ singen Kraftclub in ihrem Abriss über die Hipsterkultur. 

Was in diesen Zeilen steckt: Fotografie ist längst nicht mehr nur ein Hobby. Und, dass Du Fotograf nicht von Beruf sein musst, um tolle Fotos zu schießen...

Es kommt auf den Augenblick an, auf den richtigen Blickwinkel und den Abstand zum Motiv. Nicht so sehr auf eine teure Ausrüstung. Sicher werden Profifotografen hier widersprechen. Die Perfektion von Spiegelreflexkameras und Systemkameras erreicht in diesem Jahr Sphären, in die bis vor wenigen Jahren nur wenige Profigeräte vorgestoßen sind. Doch die meist gesehenen Bilder der Welt werden von Smartphones geschossen. Snapchat, Instagram, YouTube und Facebook sind die Fotoalben unserer Zeit.

Machen wir uns auf die Suche nach den Kamera-Trends 2016:
Daily Essentials eines Fotografen (Photo: Jeff Hopper via unsplash.com)
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Daily Essentials eines Fotografen (Photo: Jeff Hopper via unsplash.com)

Spiegelreflexkameras: Vollformat und die Wachablösung von Canon

Fangen wir bei der Speerspitze der Kameras an. Das perfekte Bild bekommen Fotografen nur mit Spiegelreflexkameras hin. Hier schaffen es die Hersteller, Vollformatchips zu immer günstigeren Preisen zu fertigen.


Die Canon 6D liegt beispielsweise auf dem Preisniveau, zu dem vor weniger als fünf Jahren noch die 60D zu haben war. Die 6D stellt den Einstieg in die Welt der Vollformatkameras dar. Warum Vollformat? Hier können die Objektive ihr volles Potenzial ausschöpfen. Es gibt keinen Umrechnungsfaktor („Crop“) mehr, der das Bild einschränkt. Außerdem setzt ein neuer Stern am Himmel der Spiegelreflexkameras seinen Aufstieg fort. Mit einem unglaublich sauberen Rauschverhalten bis hinauf zu hohen ISO-Zahlen überzeugt die Sony Alpha A7 ii immer mehr Filmer. Hier findet unter professionellen und ambitionierten Filmemachern gerade ein Umdenken statt – weg von Canon, hin zu Sony. Mit einem Adapter lassen sich sogar die bewährten Optiken weiter verwenden.
Zeig mir die Welt von oben: mit Actioncams, die an Drohnen montiert sind. (Photo: Mitch Nielsen via unsplash.com)
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Zeig mir die Welt von oben: mit Actioncams, die an Drohnen montiert sind. (Photo: Mitch Nielsen via unsplash.com)

Hoch hinaus mit Drohnen

Kameras werden immer öfter vorwiegend zum Filmen verwendet. Mit leichten Actioncams ging es los: Extremsportarten, Tiere, Rennautos und viele andere extrem laute und schnelle Fotomotive wurden hautnah eingefangen. Alles andere als nah dran ist man mit einem weiteren Kameratrend, der erst durch die leichten und robusten Weitwinkel-Sportkameras möglich wurde. Frei programmierbare und kinderleicht zu bedienende Drohnen lösen bei Dreharbeiten teure Helikopter-Einsätze ab. Die Drohnen tragen je nach Ausführung auch schwere Spiegelreflexkameras. Das ist aber nur etwas für Profis, da der Fokus manuell nachgeführt werden muss. Actioncams regeln die Bildschärfe vollautomatisch. Durch die Weitwinkeloptik wirken Drohnenbilder schon aus relativ geringer Höhe sehr dramatisch. Immer mehr YouTuber setzen bei Außenaufnahmen auf Szenen, die mit Drohnen eingefangen werden.
Das iPhone und andere Smartphones sind die meist genutzten Kameras weltweit. (Photo: Sebastien Gabriel via unsplash.com)
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Das iPhone und andere Smartphones sind die meist genutzten Kameras weltweit. (Photo: Sebastien Gabriel via unsplash.com)

Immer noch die Nummer-1-Kamera: das iPhone

Neben teurem Equipment für ein sehr ambitioniertes Hobby oder sogar für den beruflichen Einsatz machen auch Smartphone-Kameras 2016 gewaltige Sprünge. Klar stellt sich die Frage, ob ein Telefon unbedingt eine 20-Megapixelkamera braucht. Mit Sicherheit nicht. Dennoch steigen mit jeder neuen Smartphonegeneration die Ansprüche an die neue Technik. Schnellere Prozessoren ermöglichen das Verarbeiten von größeren Bilddaten. Das iPhone kann auf Wunsch Fotos machen, die auf Berührung wieder lebendig werden. Das mag skurril erscheinen, macht aber richtig Laune. Auch beim Filmen bringen Smartphones 2016 Features wie 4K-Auflösung, Zeitlupen- oder Zeitrafferaufnahmen mit. Mit kostenlosen Apps lassen sich die Filme direkt auf dem Smartphone schneiden und im Social Web teilen.
Jetzt kommt die Professionalität zurück. (Photo: Radek Grzybowski via unsplash.com)
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Jetzt kommt die Professionalität zurück. (Photo: Radek Grzybowski via unsplash.com)

Bildbearbeitung „richtig“ machen

„Back to the roots“ – Nachdem sich jeder an Instagram-Filtern und diversen Smartphone-Fotoapps satt gesehen hat, hält 2016 wieder die Professionalität Einzug in die Fotowelt. Statt Fastfood zu verschlingen, wird mit Hochgenüssen experimentiert.


Auch Bilddaten aus Smartphones und kleinen Systemkameras eignen sich für die Bildbearbeitung – so kann man das Beste aus seinen Bildern holen. Schatten können aufgehellt, überblendete Weißbereiche abgedunkelt werden. Neben dieser „Grundlagen“-Bildbearbeitung sind auch echte Kunststücke möglich, die den Fotos Dramatik und Ausdruckskraft verleihen.
 
Ach ja. Das Beste kommt ganz zum Schluss: Selfies sind ja so dermaßen out. Echt jetzt. Weg mit den Selfie-Sticks.
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