Wein Tipps und Regeln, für den gelungenen Genuß!

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Wein und Essen eine Kombination für besondere Tage!  Selbst Verkäufer/innen  beraten kaum und wenn eher unsicher. Im guten Fachhandel bekommen Sie oft gute Beratung. Bei eBay gibt es tolle Schnäppchen aber keine Beratung.  Hier ein paar einfache Regeln und Tipps die jeder berücksichtigen sollte und einfach zu merken sind, lesen Sie die Tipps die für Sie von Intresse sind!

Regeln zum Essen:

=> Der Wein soll den Geschmack der Speisen nicht überdecken, sondernn unterstreichen. Kräftige, würzige Weine passen daher zu einem kräftigen, gut gewürzten Essen. Gerichte mit intensiven Röstaroma werden wir am besten mit alkoholbetonte und trockene Barrique- Weine servieren. 

=> Achten Sie auf die Sauce, da sie meist die kräftigste Kompenente ist. Zu Rahmsaucen passt ein körperreicher Weißwein, die kräftige Rotweinsauce verträgt ein kräftigen, würzigen Rotwein. Am besten geben Sie schon beim Kochen einen Schuss des  Weines in die Sauce, den Sie später dazu genießen werden. 

=> Besonders fettreiche Speisen werden durch Wein bekömmlicher. Wählen Sie dazu Weine aus die reich an Gerbstoffe, Säure und Alkohol  sind. Auch Appetit und Verdauung werden so besonders angeregt.

=>Bei verwendung von zuviel Öl an den Speisen kann der Rotwein einen metallischen Geschmack verliehen bekommen.

=> Achtung Vorsicht! Säurebetonte Weine und Essig und Zitronensäure (Salatdressing) schaukeln sich gegenseitig hoch.

=>Kräftig gewürzte Speisen schmecken in Verbindung mit alkoholreichen Weinen noch kräftiger.

=> Zu extra scharfen oder stark aromatischen Speisen kann man auch mal sehr fruchtige, säurehaltige, erfrischende Weine probieren. Der Kontrast steigert das Geschmackserlebniss.

=>Wählen Sie trockene oder milde Weine zu leichten, zarten Speisen.

=>Nachspeisen mit Schokolade mögen Port,süßen Sherry oder Madeira.

=> Zu Desserts mit Früchten passen edelsüße Weißweine oder auch süße Schaumweine.

=>Weißwein paßt nach der Faustregel: Weißer Wein zu hellem Fleisch zu Schwein, Kalb, Geflügel und vor allem zu Fisch.

=> Deftiges Essen wie Zwiebel- und Flammenkuchen vertragen ein jungen noch nicht durchgegorenen  Wein. Doch Vorsicht trinken Sie nur geringe Mengen, da er schnell berauscht. Schwere Köpfe kommen bei übermäßigen Genuß am nächsten Tag vor. Diese Weine heißen Federweißer oder in der Pfalz Blitzer, in Baden Württemberg Sauser! 

Diese einfachen Regeln sollen helfen bei Ihrem perfekten Dinner, so wird Essen und Wein zum harmonischen Genuß!

Tipps und Tricks:
=> Wein sollten Sie immer ein paar Tage vor dem Genußtag kaufen. Beim Transport gerät der Wein in Unruhe und schmeckt unter seinem Wert. Er sollte erst wieder zur Ruhe kommen.

=> Eine gute Einkaufhilfe ist das Deutsche Weinsiegel, es ist ein Gütezeichen der deutschen Landwirtschaftsgesellschaft. Das Deutsche Weinsiegel wird in drei Farben vergeben: Rot für Wein, der lieblicher ist. Gelb für trockenen Wein und Grün für halbtrockenen Wein. Mehr zu Güteklassen und Weinprädikate weiter unten!


=> Weinflaschen bewahrt man liegend und im Dunkeln auf, damit der Wein den Korken feucht hält und dieser nicht austrocknen kann. Ein ausgetrockneter Korken wirkt sich sehr ungünstig auf den Weingeschmack aus.

=> Die Weintemperatur  wird von der Weinqualität bestimmt.  Weißweine servieren wir mit 8° - 12 ° Grad. Roseweine haben Ihre Idealltemperatur mit 5° - 9° Grad. Für Rotweine sind 10° - 15° Grad, je schwerer desto wärmer, richtig. Große Spitzenweine werden bei 18° Grad genossen. Sehr oft steht die beste Trinktemperatur auf dem Rückenetikett, beachten Sie diese Hinweise.

=> Große Weingläser füllt man nur zur Hälfte, ein kleines Glas wird zu zwei Drittel gefüllt. Den ,,Luftraum" im Glas braucht der Wein, um Bukett und Aroma voll zu entfalten.   

  =>Weinreste in Flaschen werden beim ,,Aufräumen" meistens weggeschüttet. Frieren Sie diese Überbleibsel in Eiswürfelbehälter ein, so haben Sie später für die feine Kochkunst einen Würzwein zur Hand. Ordentlich verpacken in Gefrierbeutel sonst leidet das Aroma.

Allgemeines zu den Deutschen Güteklassen!
 Deutsche Weine werden in vier Güteklassen eingestuft. Tafelwein, Landwein, Qualitätswein b.A. (bestimmter Anbaugebiete), und Qualitätswein mit Prädikat.  Tafelwein unterliegt keiner Qualitätsprüfung, muß aus den Gebieten Rhein-Mosel, Bayern, Neckar oder Oberrhein stammen. Er muß wenigstens 8,5 % Alkohol enthalten. Landwein ist ein gehobener Tafelwein mit gebietstypischen Charakter, der Alkoholgehalt ist 0,5 Vol.-% höher. Deutscher Landwein ist nur trocken oder halbtrocken erhältlich. Qualitätswein b.A. wird von der Weinbehörde geprüft und erhält eine amtliche Prüfnummer (A.P.-NR.) die auf dem Etikett steht. Diese Weine mit qualitativen Mindestanforderungen kommen aus elf festgelegten Weinanbaugebieten. Das Weinanbaugebiet muß auf dem Etikett angegeben werden. Die Weinanbaugebiete sind: Ahr, Baden, Franken, Hessische Bergstraße, Mosel-Saar-Ruwer, Nahe, Württemberg, mittelrhein, Rheingau, Rheinhessen und Rheinpfalz.  Die verschiedenen Böden und Anbaubedingungen sowie die klimatischen Verhältnisse verleihen dem jeweiligen Wein die typischen Merkmale in Geschmack und Aussehen. Jahrgang und Rebsorte werden auf den Etikett mitgeteilt. Qualitätswein mit Prädikat    hat noch höhere gesetzliche Anforderungen als die vorgenannten Kategorien. So darf der Most dieser Weine nicht mit Zucker angereichert werden. Vor der Ernte wird der Reifezustand festgehalten  so können immer Stichproben vorgenommen werden. Prädikatsweine erhalten nach Prüfung ebenfalls die amtliche Prüfnummer. Die Prädikatsweine sind wieder unterteilt in Kabinett, Spätlese, Auslese, Beerenauslese, Trockenbeerenauslese und Eiswein. 

Liebe Ebayer/innen, hier eingestellte Ratgeber geben in kurzer Form Tipps und Tricks weiter, sie ersetzen kein Experten! Zum Thema können Sie sich auch in zahlreichen Fachbüchern und in der Fachpresse informieren. Für diesen Ratgeber hatte ich kein Vorlage- Buch, doch beruflich war ich mit diesem umfangreichen Thema etwas beschäftigt. Ich hoffe dieser Ratgeber war eine kleine Hilfe.

Mit herzlichen Gruß quappe07


 

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