Weihnachten: von wegen „Stille Nacht“!

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Last Christmas – der Schrecken der vergangenen Weihnacht zeigt sich alle Jahre wieder spätestens mit dem ersten Adventslicht in Form unausweichlicher Weihnachtsmarktbesuche, Plätzchen-Test-Essen und der ewigen Suche nach dem Heiligen Gral: dem Geschenk aller Geschenke.
Denn das Weihnachtsfest erweist sich keineswegs als „Stille Nacht“. Es ist ein Phänomen: Jedes Jahr fällt Heiligabend auf den 24. Dezember und trotzdem scheint dieses Fest vollkommen überraschend aufzutauchen.  Damit Ihnen das dieses Jahr nicht auch passiert, schauen Sie sich doch jetzt schon bei eBay in der Kategorie My little big victory um! 
Remy Sharp CC BY-SA 2.0
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Während sich unzählige Feiertags-Junkies in geradezu selbstkasteiender Weise dem Stressfaktor Kaufrausch, dem Deko-Wahnsinn kilometerlanger Lichterketten und schier endlosem Glühwein-Dauer-Besäufnis hingeben, gelingt es selbst sich frühzeitig wappnenden Anhängern der stillen Weihnacht nicht, zur rechten Zeit in der Versenkung zu verschwinden.
Mit der Spürnase eines englischen Bluthundes entdecken Freunde und Familie, Werbung und Handel, Internet und TV jeden noch so verzweifelten Kandidaten, der nicht bereit ist, schon im August das selbst gebackene Plätzchen zu vertilgen oder in stiller Demut die Lichterketten zu entwirren.
Giulia van Pelt CC BY-NC-ND 2.0
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Weihnachten – ein Sommermärchen

Alle Jahre wieder nimmt das Fest aller Feste kommerziell kaum zu toppende Ausmaße an, bei denen der Osterhase vor Neid erblasst. Wenn Ende August die ersten Lebkuchen in der Sommerhitze schmelzen, begreift auch der Letzte: Weihnachten ist nicht mehr weit. Die Zeit zwischen Marzipansucht und Bergen von Geschenkpapier-Müll zieht sich dann allerdings wie die Wartezeit beim Zahnarzt: Man weiß, man kann nicht entfliehen und nur mit viel Glück kommt man heil davon.
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Die Feiertage – Augen zu und durch?

Schön wär es ja, aber so einfach entlässt uns der Feiertagshype nicht in den gewohnt geregelten Alltag. Und wem es erst jetzt dämmert: Die gesammelte Familie taucht seltsamerweise jede Weihnachten im selben Wohnzimmer auf. Die Frau des Hauses hetzt wie ein Stück Wild auf der Flucht permanent zwischen festlich gedeckter Tafel und Küche hin und her. Wie wär´s mal mit Inlinern für Mutti?
Permanentes Absingen scheinbar selig machender Lieder zur neuesten Weihnachts-CD wechselt mit dem verzückten Bewundern des Blockflöten-Auftritts des jüngsten Familienmitglieds. Außergewöhnliche Festtagskleidung ist unerlässlich und hat dabei den Komfort einer mittelalterlichen Streckbank. Und wer nicht mindestens bis zur Weihnachtsansprache im Fernsehen durchhält, bekommt keine Geschenke.
Carol CC BY-NC-SA 2.0
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Weihnachten – bitte nicht schon wieder

Spätestens mit dem Streifen „ Und täglich grüßt das Murmeltier“ entdeckt jeder verschreckte Feiertags-Geschädigte: Es gibt kein Entrinnen, niemals. Während Kirchenglocken überall im Land an die stille Geburt eines kleinen Kindes in Armut erinnern, bricht unter den Dächern die weihnachtliche Heile-Welt-Hysterie aus. Schlimmer als monatelange Vorbereitungen zeigen sich schreckverzerrte Gesichter der Last-minute-Einkäufer. Fast könnte man Mitleid haben, da dröhnt es aus dem nächsten Lautsprecher: „Stille Nacht, Heilige Nacht – alles schläft …“ – schön wär's!
pacres CC BY-NC-ND 2.0
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Nach dem Fest ist vor dem Fest

Die berühmte „Stille Nacht“ – es gibt sie wirklich. Spätestens am 27. Dezember und in einem Zustand, der jegliche Kur rechtfertigen würde, schwört man sich: Im nächsten Jahr wird alles anders. Ein Urlaub in der Karibik käme doch bestimmt billiger und überhaupt könnte die gesamte Familien-Bande dann mal sehen, wo sie sich durchfuttert! Mit diesem tröstlichen Gedanken lassen sich die Folgen der Völlerei, die Berge Geschenke mit manchmal recht zweifelhaftem Sinn und eine „befeierte“ Wohnung ertragen, die nach dem Durchzug der Hunnen sicherlich nicht schlimmer ausgesehen hätte.
Dauer dieses Zustands bis siehe: „Weihnachten – ein Sommermärchen“.
marie-ll CC BY-NC-SA 2.0
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