Wasserpflege ohne Chlor Salzelelktrolyse ohne Geruch

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Salzelektrolyse ist eine Alternative zum Chloren eines Schwimmbeckens und eine echte Überlegung wert. Dem Poolwasser wird gewöhnliches Salz (NaCL) beigegeben. Die Konzentration soll ca. 0,3% betragen, dies schmeckt man nicht und ist auch noch gut für die Haut.

Ein kleiner Ausflug in die Chemie:

Durch Elektrolyse wird das Salz in Natrium und Chlor aufgespalten. Das Natriumion wird mit einem H+ Ion reagieren und das gewünschte Chlor mit Sauerstoff. Da Natrium sehr reaktiv ist, wird es mit dem Poolwasser zu Natriumhydroxyd reagieren, was mit Salz zu Natriumhypochlorid (NaOCl) reagiert. Dieses gibt seinen Sauerstoff (O) ins Poolwasser ab und wird wieder zu Kochsalz.

Das Resultat ist, daß sowohl Sauerstoff als auch Chlor vorhanden sind, um Algen und Bakterien anzugreifen. Benötigt werden aber keine Chlortabletten, sondern gewöhnliches, billiges Kochsalz.

Das Gerät hat einen Anschluss für 230 Volt und wird an eine normale Steckdose angeschlossen. Natürlich ist ein Trafo mit dabei - schließlich hängt das Gerät im Wasser.



Es gibt vom amerikanischen Hersteller Smartpool ein Modell, das für Becken bis ca. 60 - 70 m³ ausgelegt sind, die nur wenige hundert Euro kosten. Rechnet man die eingesparten Chlortabletten dagegen, spart das schon nach wenigen Jahren Geld!

Wie baut man das ein?


Das Gerät wird einfach in den Pool eingehängt Mitgeliefert ist eine Vorrichtung für die Befestigung an den gängigsten Beckentypen. Im Becken ist durch die bestehende Wasserzirkulation ohnehin ein wenig Strömung vorhanden, daher verteilt sich das entstehende Chlor gleichmäßig im Becken.

Man muss sich natürlich vor Augen halten, dass das Solz trotz seiner niedrigen Konzentration korrosiv wirken kann - so sind vor allem Wärmetauscher, die nicht aus Titan sind in kurzer Zeit korrodiert. Überprüfen Sie daher alle Komponenten Ihres Wasserkreislaufs, ob es anfällige Baugruppen gibt.

Für Kunststoff ist Salzwasser üblicherweise kein Problem!
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