Wasserkühlungen, Pumpen und weiteres Zubehör finden

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So finden Sie die passende Wasserkühlung samt Zubehör für Ihren Rechner

Ob ihr Computer zu den leistungsstarken gehört oder eher im Mittelmaß angesiedelt ist, entscheidet die Geräuschkulisse - je mehr Lärm verursacht wird, desto intensiver arbeitet die Hardware. Was für Sie als Nutzer immense Vorteile im Ablauf des Arbeitstages bedeutet, kann sich im Laufe der Zeit als echtes Negativkriterium herausstellen. Nicht jeder ist der dauerhaften Lärmbelästigung gewachsen, zumal bei sich stetig verbessernden Prozessoren, die damit auch unvermeidlich mehr Lärm erzeugen. Um diesem Problem Abhilfe zu verschaffen, empfiehlt sich die Installation eines erweiterten Lüfters. Derartige Konstruktionen sind zwar standardmäßig in allen Computern verbaut, ihre Effizienz hält sich allerdings oftmals in Grenzen.
Die Hersteller legen beim Zusammenbau einen soliden Mittelwert fest, der mit der tatsächlichen Beanspruchung des Rechners in Büro oder Arbeitszimmer meist nicht übereinstimmt. Eine Überforderung der Ventilatoren ist die Folge, mit der unangenehmen Konsequenz des Zusammenbruchs. Denn zu wenig Kühlung bedeutet auf kurz oder lang den Ausfall des gesamten Computers. Auch wenn sich die Verschleißdauer über einen mehrjährigen Zeitraum erstrecken kann, die schleichende Zerstörung durch eine permanente Überhitzung im Innern des Gehäuses ist irreversibel und zeitigt mitunter einen Nachkauf von teurem Ersatz.

Die richtige Lüftung steigert die Leistungsfähigkeit Ihres Rechners

Diesem Szenario können Sie schon im Voraus effektiv entgegenwirken. Mit einer breiten Palette an nachträglich einzusetzenden Lüftersystemen in verschiedenen Größen steigern Sie die Leistungsfähigkeit Ihres Rechners deutlich gegenüber der Ausgangsleistung ab Werk. Die Einbauten sind unkompliziert und mit handelsüblichem Werkzeug durchzuführen, der Computer steht direkt nach erfolgter Installation wieder zur Verfügung. Doch auch diese Vorgehensweise des Nachrüstens mit Lüfterlösungen erreicht bei einer gewissen Prozessoraktivität ihre Grenze.
An diesem Punkt sollten Sie sich für die Montage einer wasserbasierten Kühlung entscheiden. Die Prozedur des Einbaus ist in diesem Fall etwas aufwendiger als bei den alternativen Lüftern, jedoch zahlt sich der Umstand in Form eines fast geräuschlosen Arbeitens aus – für stressgeplagte Betroffene eine empfehlenswerte Option.
Lesen Sie diesen Ratgeber und verschaffen Sie sich damit einen fundierten Überblick in Sachen Wasserkühlung und Optimierung der Rechnerleistung. Die dafür notwendigen Einbauten können Sie ohne Weiteres in den heimischen vier Wänden durchführen, entsprechendes Zubehör aus dem großen Sortiment von eBay deckt alle Facetten gekonnt ab.

Wasserkühlung garantiert das reibungslose Arbeiten des PCs

Die Hersteller haben sich beim Thema Wasserkühlung an der Autobranche orientiert. Dort kam man vor einiger Zeit schon auf den Gedanken, physikalische Gesetze, die besagen, dass Wasser die Wärme eindeutig schneller leitet als Luft, ganz praktisch anzuwenden. Denn was unter der Motorhaube funktioniert, das sollte auch unter der Gehäuseabdeckung eines PCs möglich sein. In der Tat, das Prinzip ist beibehalten und sogar verfeinert worden. Längst gehört die Wasserkühlung zur Standardaufrüstung ambitionierter Rechnernutzer. Der Computer ist dabei geschützt, das Wasser wird schließlich nicht direkt eingesetzt, sondern mittels spezieller Schlauchsysteme den laufenden und Wärme abgebenden Bauteilen zugeführt.

Die Funktionsweise der Wasserkühlung

Ein solcher Schlauch verfügt über einzelne Kühlkörper und wird im ganzen Innenraum ausgelegt. Die Körper sind direkt an den zu kühlenden Objekten angebracht, sodass keine abgegebene Wärme verloren geht. Die Größe der einzelnen Kühlkörper ist dabei variabel, schließlich besitzen Grafikkarten, der Prozessor oder diverse Laufwerke ganz unterschiedliche Maße. Entscheidend ist das unmittelbare Anliegen zwecks effektiver Kühlung, die durch das Wärme aufnehmende Wasser sofort erfolgt. Das Wasser im Schlauchsystem wird wiederum von einem Antrieb zum Zirkulieren gebracht und ein sogenannter „Radiator“ garantiert den ständigen Austausch des warmen Wassers mit kaltem. Dieses Kühlgerät befindet sich außerhalb des Gehäuses, arbeitet allerdings akustisch unauffällig – nach dem Herunterfahren des Rechners schaltet sich auch der Radiator ab. Sein Standort ist entweder die Außenwand, an diese lässt er sich mit relativ wenig Aufwand montieren, oder eine Position neben dem Gehäuse.
Entscheidend ist die Kühlleistung, die unerlässlich für den Nachschub mit wiedergekühltem Wasser ist. Ein Anschluss an eine Leitung oder ähnliche Quellen ist hierzu nicht erforderlich, das einmal in die Schläuche abgefüllte Wasser ist längere Zeit verwendbar - allerdings gelten auch an diesem Punkt die Gesetze der Physik. Die besagen, dass selbst durch intakte Schläuche eine minimale, aber eben doch sich auswirkende Verringerung des Wasservolumens stattfindet. Aus diesem Grund muss – trotz aller Isolation – dem System regelmäßig Wasser in kleinen Mengen zugeführt werden, denn der korrekte Pegel ist Voraussetzung für die komplikationslose Zirkulation.
Die Apparatur verfügt deshalb über einen Ausgleichsbehälter, mit dessen Unterstützung führen Sie dem Kreislauf einfach die benötigte Flüssigkeit in entsprechender Menge zu - selbstverständlich bei abgeschaltetem Netzteil. Die Pumpe der Wasserkühlung sollte allerdings angeschaltet sein. Des Weiteren dient das Auffüllen des Wasserstands der ebenfalls notwendig werdenden Entlüftung des Kreislaufs. Mit der Zeit entstehen kleinere Luftblasen, die durch das kontinuierliche Öffnen und die damit einhergehende Versorgung mit Sauerstoff zum Verschwinden gebracht werden. Somit entfällt auch die Möglichkeit einer Behinderung des Wassertransports.

Individuelle Optionen nutzen: Wasserkühlung maßgenau nach Ihren Vorstellungen verbauen

Vor dem Kauf entsprechender Bauteile samt Zubehör sollten Sie den Umfang der Anwendungen überblicken: Wo liegen die Schwerpunkte der PC-Nutzung? Welche technischen Elemente sind dementsprechend am stärksten betroffen? Nutzen Sie Ihren Rechner vornehmlich zur Ausübung einer „klassischen“ Bürotätigkeit, in erster Linie die Anwendung von Schreibprogrammen oder des Internets, so ist der Prozessor das am intensivsten beanspruchte Bauteil. Schauen Sie regelmäßig Filme oder spielen PC-Spiele, so bedarf auch die Grafikkarte einer gesonderten Behandlung. Zwar bietet der Markt diverse Sets und Einsteigerversionen, diese erreichen jedoch schnell das Limit und erweisen sich meist den eigenen Vorstellungen gegenüber nicht gewachsen.
Von vornherein sollten Sie daher den individuellen Weg beschreiten und sich nach passenden Einzelteilen umsehen. Zünglein an der Waage bleibt Ihr Nutzerverhalten bzw. die dadurch entstehende Beanspruchung der Hardware Ihres Computers. Neben Schlauch, Radiator und Pumpe ist zur Befestigung weiteres Zubehör von Nöten, das vor allem durch seine Qualität überzeugen muss. Lauthals gemachte Versprechungen einzelner Anbieter über eine gewaltige Steigerung der Rechnerleistung sind meist Anzeichen unseriöser Werbung. Die Belastbarkeit der jeweiligen Produkte hat Vorrang, der technische Vorteil ist mit der Wasserkühlung sowieso gegeben und sollte nicht durch vermeintlich raffinierte und extragünstige Angebote über Gebühr strapaziert werden. Poröse Schläuche oder unpassende Muttern können zur Katastrophe führen und nicht nur Ihren Computer, sondern auch Ihre Gesundheit gefährden.
Die Haltbarkeit einer solide verbauten Wasserkühlung erstreckt sich – ordnungsgemäße Wartung inbegriffen - weit über die durchschnittliche Nutzungszeit des Rechners. Zudem ist das Schlauchsystem flexibel auch in andere Modelle einsetzbar. Da lohnen die im Verhältnis zur Nachrüstung mit herkömmlichen Lüftern deutlich höheren Kosten – Kühlungseinrichtungen arbeiten schließlich völlig unabhängig vom Entwicklungsgrad der zu kühlenden Hardware, zudem funktionieren sie ohne Software.

Nachteile einer vollautomatischen Wasserkühlung: steigender Stromverbrauch

Das Hauptargument gegen die Installation einer Wasserkühlung ist der deutlich höhere Stromverbrauch. Während die verbauten Lüfter einen fest eingeplanten Posten im durchschnittlichen Energiehaushalt eines PCs ausmachen, stellt die zusätzlich aufgestellte Pumpe samt Radiator einen nicht zu unterschätzenden Kostenfaktor dar. Auch an diesem Punkt ist ein genaues Abwägen Ihrerseits unbedingt zu empfehlen. Die erstaunliche Effizienz einer Wasserkühlung lohnt sich erst ab einem bestimmten Verbrauchswert – dann allerdings enorm und über einen langen Zeitraum. Die im Unterbewusstsein vorhandene Furcht vor einem Kurzschluss durch austretendes Wasser ist – nicht nur bei Laien auf dem Gebiet Computer – zwar keine Marginalie, jedoch eher unwahrscheinlich.
Der Radiator zur Abkühlung des Wassers sollte, sofern das favorisierte Modell diese Option zulässt, möglichst außerhalb des Gehäuses platziert werden. Entsprechend ist bei den Verbindungsschläuchen auf eine ausreichende Länge zu achten. Der Lärmpegel der Pumpe ist relativ unauffällig und stellt nur bei besonders empfindlichen Anwendern ein Problem dar. Eine Ausnahme stellen allerdings Radiatoren mit extra verbauten Lüftern dar – es handelt sich schließlich um motorgetriebene Geräte, die neben Strom auch Kühlung benötigen. Sollten dennoch, allerdings eher in Ausnahmefällen, gleich mehrere Ventilatoren installiert sein, so ist an diesem Punkt schon mit einer deutlichen Steigerung der Geräuschkulisse zu rechnen. Alles in allem überwiegen aber die positiven Aspekte, die Sie mit einer kompetenten Wasserkühlung bei Ihrer tagtäglichen Arbeit am Rechner erfahren.

Technischer Geheimtipp: Ausreizen des Leistungsvolumens dank Wasserkühlung

Mit einer verbauten Wasserkühlung wird als weiterer Pluspunkt neben dem geräuscharmen und leistungsfördernden Betrieb auch eine abfedernde Wirkung durch die Wasserkörper erreicht. Denn diese dämpfen Laufwerk und Prozessor in hohem Maße, sodass Erschütterungen, die durch eine ganz normale Nutzung des Computers zwangsläufig entstehen, in ihren Auswirkungen deutlich verringert werden. Und das ist noch nicht alles: Mit ein wenig Raffinesse lässt sich die Wasserkühlung als Absicherung einer planmäßigen Übertaktung einsetzen. Damit ist das bewusste Übertreten der vom Hersteller gesetzten Leistungsgrenze gemeint. Durch die Aufrüstung mit einer besseren Kühlung im Gegensatz zum verbauten Standard erhöht sich demnach auch die Arbeitsgeschwindigkeit. Der hierfür verantwortliche Wert, die sogenannte Rechenleistung, kurz „CPU“, kann in der Systemsteuerung im Wert nach oben verstellt werden und somit die Arbeitsgeschwindigkeit deutlich erhöhen. Allerdings sollten Sie darauf achten, neben der CPU (dem Prozessor) auch die Auswirkungen auf andere Bauteile im Auge zu behalten und die Schläuche der Wasserkühlung dementsprechend auslegen.

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