Was spielt das Dart-Schaftmaterial für eine Rolle?

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Alles was mit dem Sportgerät ? egal um welche Sportart es sich handelt ? zusammenhängt, kann und darf nicht gleichgültig behandelt werden. So auch beim Dart und gerade bei den Schäften. Die Länge eines Schafts wird ohne Gewinde gemessen. D.h. die Längenangabe entspricht immer dem sichtbaren Teil des Schafts, sobald dieser in ein Barrel fest eingeschraubt ist. Sie sind die Verlängerung des Darts und bestimmen seinen Schwerpunkt. Die Auswahl des Materials hat natürlich auch nur einen Sinn, wenn man um dessen Vor- und Nachteile weiß.
 
Die Aluminium- und Messingschäfte haben den großen Vorteil, dass sie ein hohes spezifisches Gewicht haben und damit auch schön schlank sind, was für Treffer auf kleinstem Feld nur gut sein kann. Fallen sie jedoch auf den Boden (soll häufiger vorkommen), bekommen sie meistens einen ?Schlag ? und sind teilweise verzogen, was man auf den ersten Blick gar nicht sieht. Diese plastische Veränderung kann nicht mehr rückgängig gemacht werden, der Flug des Darts wird sich jedoch zwangsläufig verändern.
 
Der Kunststoff- bzw. Nylonschaft hat den Nachteil, dass er zumeist recht dick ist und er nachfolgende Darts leichter vom eigentlichen Ziel ablenken kann. Sein Vorteil liegt jedoch darin, dass er sich beim Herunterplumpsen nur elastisch verformt, somit in seine Ausgangsform zurückkehrt. Im härtesten Fall bricht er am Barrelende ab, was in 99.9% der Fälle an einem harten Fußboden liegt.
 
Also entscheidet selbst welcher Schaft der Richtige ist ? schließlich müsst ihr ja auch damit werfen!
 
Kleiner Tipp: Eine Dartmatte ist grundsätzlich eine spielmaterialschonende Anschaffung.
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