Was können Kinder beim Kaufladen-Rollenspiel lernen?

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Was können Kinder beim Kaufladen-Rollenspiel lernen?

Eine kleine Kasse, ein bunt gefülltes Regal und Lebensmittel im Miniaturformat: Der Kaufladen ist seit Jahren ein Klassiker im Kinderzimmer. Und gehört zu den pädagogisch wertvollen Spielwaren. Denn neben der Förderung von geistigen und motorischen Fähigkeiten wird beim Spiel im Kaufladen sogar die Identität gebildet. Ältere Kinder können erste Erfahrungen mit Geld, Lebensmitteln und dem Handel machen. Bei eBay finden Sie schöne Kaufläden für Ihren Nachwuchs. Auch passende Zubehörteile wie Mini-Waren oder Einkaufswagen und Kassen sind erhältlich.

 

Rollenspiele bilden die Identität und ermöglichen das Leben in Gesellschaft

Mit Rollenspielen, wie Kinder sie im Kaufmannsladen spielen, hat sich unter anderem der US-amerikanische Psychologe George Herbert Mead beschäftigt. Seine Theorie unterteilt die Identitätsbildung im Kindesalter in die beiden Spielphasen Play und Game. Kinder lernen durch die Phasen, die Haltung anderer Menschen einzunehmen und das Handeln an Erwartungen anzupassen. In Bezug auf den Kaufladen ist die Play-Stufe entscheidend: Beim nachahmenden Rollenspiel nimmt das Kind die Rollen verschiedener Personen ein und lernt dadurch, wie Rollenübernahme funktioniert. So mimt es mal den Verkäufer, mal den Kunden. Und das teilweise sogar, ohne dass Freunde oder Eltern mitspielen. Diese naive Art des Spiels funktioniert mit imaginären Personen – das Kind stellt sich die anderen Menschen einfach vor. Die Game-Phase folgt dann auf die Play-Phase und beinhaltet den organisierten Wettkampf, zum Beispiel das Fußballspiel mit mehreren Personen. Laut Mead ist der Mensch nur durch die Rollenübernahme in der Lage, ein konsistentes Selbstbewusstsein auszubilden und in Gesellschaft zu leben.

 

Spielerischer Umgang mit Geld und Lebensmitteln fördert mathematisches Verständnis

Wird Ihr Kind etwas älter, kommt ein weiterer Faktor hinzu, der den Kaufladen so lehrreich macht: Der spielerische Umgang mit Geld und Lebensmitteln – wenn auch nur in unechter Form – bringt Kindern die wirtschaftlichen Grundkenntnisse des realen Lebens näher. Ihr Nachwuchs lernt, dass Waren wie Obst und Gemüse Geld kosten. Auch das Handeln wird hier trainiert, eine Fähigkeit, die man in vielen Situationen des zwischenmenschlichen Umgangs benötigt, in denen Kompromisse gefordert sind. Wertschätzung und erste mathematische Übungen stehen so auf dem heimischen Lehrplan, ohne dass Ihr Kind überhaupt etwas davon mitbekommt.

 

Der robuste Holz-Kaufladen – besonders nachhaltig und besonders schön

Besonders nachhaltig und schön sind Kaufläden aus Holz. Die lange haltbaren Holzmöbel eignen sich auch sehr gut, um sie den jüngeren Geschwistern zu „vererben“. Außerdem ist Holz robust und übersteht auch kleine Tobereien, wenn es mal wilder zugeht im Kinderzimmer. Auch süß: eine antike Variante. Ein Kaufladen darf übrigens auch gerne schön geräumig sein. Denn durch viele Fächer und Schubladen lernen die Kleinen, wie wichtig Organisation ist. Außerdem macht ein Tag im Kaufladen auch viel mehr Spaß, wenn genug Platz vorhanden ist – als Raum zum Spielen, aber auch als Raum für die geistige und motorische Entwicklung.

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