Was ist besonders wichtig beim Kauf von Teamsport-Artikeln?

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Was ist besonders wichtig beim Kauf von Teamsport-Artikeln?

Teamsport- Erfolg durch Zusammenspiel und Taktik

Mit dem Begriff des Teamsports ist ein Zusammenschluss von Menschen gemeint, die mit körperlicher Ertüchtigung ein gemeinsames Ziel verfolgen. Dies kann ein stärkeres Körpergefühl bei der Fitness oder der Sieg über gegnerische Mannschaften sein, wie beim Fußball, Basketball, Volleyball und vielen weiteren Sportarten. Hier zählen vor allem die gemeinsamen Leistungen, wobei herausragende Spieler natürlich wiederum aus der Gruppe herausstechen und gefeiert werden. Beim Teamsport sind noch weitere Anforderungen an den Einzelnen gestellt als das reine Talent und der sportliche Ehrgeiz. Die Spieler müssen in der Lage sein, sich dem gemeinsamen Ziel unterzuordnen und auf das Spiel der anderen zu achten. Sie müssen dabei sowohl die Spielzüge des Gegners voraussehen können, wie auch die der Mannschaftskameraden, um sich entsprechend in Position zu bringen. So lassen sich dann auch zuvor beschlossenen Taktiken besser umsetzen. Diese Anforderungen gelten für jeden Sport, bei dem nicht das Individuum, sondern der Mannschaftssieg im Vordergrund steht.

Die Zusammengehörigkeit der Spieler bringen gemeinsame Merkmale – zumeist in Form von Trikots – zum Ausdruck. Die Individuen wiederum werden oftmals durch eine Rückennummer erkenntlich gemacht. Kleidung und andere Artikel verbinden nicht nur die Mannschaftskameraden, sondern auch die Fans.

Einer für alle, alle für einen 

Sportarten, deren Kennzeichen der reine Mannschaftssport ist, haben zumeist eine festgelegte Anzahl an Teilnehmern. Beim Fußball sind es beispielsweise zehn Spieler und ein Torwart und beim Basketball fünf Spieler. Jedoch dürfen Auswechselspieler zum Team gezählt werden, das dann als Kader bezeichnet werden kann. Diese zusätzlichen Spieler können dann bei Verletzung oder Erschöpfung ausgetauscht werden. Es gibt jedoch auch reine Mannschaftssportarten, deren Mannschaften nur aus zwei Teilnehmern bestehen, wie zum Beispiel beim Tanzsport oder beim Beachvolleyball. Hier fällt bei einer Verletzung das ganze Team aus.

Noch größer sind die Anforderungen an Formationen. Hier sind nicht nur Taktik und Zusammenspiel gefragt, sondern auch das Durchführen gleichmäßiger Bewegungen wie beim Rudern oder Gruppentanz und Absprachen wie beim Tennis.

Den meisten Menschen dürfte aus dem Schulsport noch die Staffel als Teamsport bekannt sein. Hier wird im Einzelkampf versucht, ein bestmögliches Endergebnis zu erzielen. Angewandt wird diese Art des Teamsports zumeist als Staffellauf oder beim Schwimmen.

Bei der Mannschaftswertung werden einzelne Mannschaftsleistungen zusammengezählt und das Endergebnis bestimmt die Rangfolge der Wertung.

Fußball: Das Runde muss ins Eckige

Zweitausend Jahre vor Christus wurden Soldaten in China mit einer ursprünglichen Form des Fußballs in Form gehalten. Dieses Ausbildungsprogramm wurde bald vom Volk übernommen. Allerdings mussten Regeln eingeführt werden, um die Ruppigkeit und Gewalt während des Spiels einzugrenzen. Im ersten Jahrtausend nach Christus kam schließlich der erste luftgefüllte Ball zum Einsatz. Leider hielt die Spielbegeisterung dann nicht mehr allzu lange an und der Fußball wurde noch im selben Jahrtausend vergessen.

Doch auch Überlieferungen aus dem alten Griechenland und von den Römern beweisen, dass sie eine eher urbane Form des Fußballspiels betrieben. Bei den Griechen hatte es den Hintergrund der Körperertüchtigung, bei den Römern stand – ähnlich dem chinesischen Kulturkreis – die militärische Zucht im Vordergrund.

Trotz alledem ist und bleibt England die Mutter des Fußballs. Erst diese Nation schaffte es, dem Fußball Regeln und Ordnung zu verordnen, die bis heute Bestand haben. Hiermit sind speziell die Anzahl der Spieler (10 Feldspieler und ein Torwart), die Größe des Tors und des Spielfelds gemeint. Der weltweit erste Fußballverein heißt Sheffield FC und wurde im Jahr 1857 von William Prest und Nathaniel Creswick gegründet. Bis heute ist der Verein ein reiner Amateurclub, worauf er stolz ist. Die ersten professionellen Fußball-Ligen gibt es seit 1885. Die Vereinsfarben des Sheffield FC sind schwarz und rot. Auf deren Trikots, Schals und anderen Merchandise-Artikeln prangt das Vereinslogo. So hat jeder Fußballverein seine eigenen Farben, um sich ein eigenes Gesicht zu geben und seinen Fans, die Möglichkeit, sich einfacher mit dem Team zu identifizieren.

Doch nicht nur erfolgreiche Profis und Amateurvereine besitzen ein gemeinsames Trikot, um das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken. Auch Betriebsclubs und Freizeitfußballer nutzen die Ausdruckskraft einheitlicher Fußballkleidung. Welche Form diese haben, ist abhängig von der aktuellsten Mode. Praktikabilität steht im Vordergrund, doch dank des Profifußballs machen sich hier auch viele Designer Gedanken, um den mehr oder weniger athletischen Körper eines Fußballers ins rechte Licht zu rücken.

Basketball: dribbeln, zielen, treffen

Basketball wurde von dem Kanadier James Naismith erfunden. 1891 machte er sich auf die Suche nach einem Ausgleichssport für die Wintermonate. Das Verletzungsrisiko sollte im Vergleich zum American Football verringert werden. Aufgrund dessen wurde das Ziel – der Korb – in einer anderen Ebene befestigt. Das Konzept ging auf. Der damalige Hausmeister brachte die Körbe in einer zufälligen Höhe von 3,05 m an. Um eine Beeinflussung des Spielgeschehens von außen zu vermeiden, wurden an den Körben Bretter befestigt. Die Mannschaftsaufstellung von fünf Feldspielern und bis zu 7 Auswechselspielern hat bis heute Bestand, ebenso die Punktevergabe. Das erste offizielle Basketballspiel fand am 20. Januar 1892 in Springfield statt. Seither hat Basketball gerade im Zusammenhang mit dem Collegesport in den USA einen hohen Popularitätsschub erfahren. In Deutschland kennt man Basketball als Vereinssport. Die Kleidung eines Basketballers kennzeichnet sich durch luftige Trikots und kurze Shorts.

Von Schlag zu Schlag - von Hand zu Hand

Die ersten tennisähnlichen Ertüchtigungen wurden in französischen Klosterhöfen unter dem Namen Jeu de Paume getätigt. Hierbei wurde noch die Handinnenfläche als Schläger benutzt. Im 16. Jahrhundert wurden in Paris diverse Tennisanlagen erbaut, die von allen Bevölkerungsschichten benutzt werden konnten.

In seiner heutigen Form gibt es Tennis seit den 1870er Jahren. 1874 wurde das Spiel zunächst unter dem Namen Sphairistike von Walter Clopton Wingfield patentiert. Drei Jahre später gab es in Wimbledon die erste Meisterschaft mit den bis heute bestehenden Regeln. Woher der Name „Tennis“ stammt, konnte nicht eindeutig geklärt werden. Heute wird Tennis im Einzel - Spieler gegen Spieler - oder im Doppel - zwei gegen zwei - gespielt. Jeder Spieler hält einen Schläger in den Händen und die Gegner sind wie beim Volleyball durch ein Netz getrennt. Allerdings befindet sich das Netz beim Tennis auf dem Boden.

Tennis wurde erst 1988 wieder als olympische Disziplin anerkannt.

Während die männlichen Tennisspieler ihre Sportoutfits der Praktikabilität verschrieben haben und in Shorts und T-Shirt auf den Platz gehen, tragen Tennisspielerinnen zumeist das typische Tennisröckchen mit integrierter Hose oder das sogenannte Tennisdress. Natürlich sind auch diese Outfits praktisch auf der roten Asche. Sie behindern die Spielerin nicht und lassen viel Bewegungsfreiheit. Da der Sport zumeist im Freien absolviert wird, gibt es hier auch noch das Tenniscap, um die Augen vor der gleißenden Sonne zu schützen.

Handball: am Anfang reine Mädchensache

Das Wintermärchen im Jahr 2007 bescherte dem deutschen Handball mit dem Erfolg der deutschen Nationalmannschaft einen Popularitätsschub. Trotz seiner bis in die Antike interpretierbaren Geschichte gilt das Jahr 1917 als Geburtsjahr. Max Heiser wollte Mädchen die Möglichkeit bieten, sich auszutoben. Zweikämpfe waren somit im Spiel verboten und das Spiel insgesamt war körperlos. Ziel war es, den Ball in das gegnerische Tor zu werfen. Ballübernahmen konnten nur im Wurf stattfinden. Im Jahr 1919 wurde der Handball dann für die Herren modifiziert. Zweikämpfe waren ausdrücklich erlaubt und ein kleinerer Ball gab dem Wurf im Spiel einen höheren Stellenwert. Die Beliebtheit nahm zu und im Laufe der folgenden Jahrzehnte wurden Regeln entwickelt, die zum heute bekannten Volkssport führten. Die Outfits der Handballer passten sich ähnlich wie die der Fußballer immer dem modischen Geschmack an. In den 80er und 90er Jahren waren sie weit und schlabberten am Sportler. Im Laufe der folgenden Jahre wurden sie immer figurbetonter.

Volleyball: ein Ball, ein Netz und ganz viel Taktik

Volleyball wurde 1895 von William G. Morgan entwickelt. Er wollte den älteren Vereinsmitgliedern eine Alternative zum Basketball bieten. Die Grundregeln waren simpel. Zwei Mannschaften wurden durch ein Netz voneinander getrennt. Die eine Mannschaft versucht, den Ball auf den Boden der gegnerischen Mannschaft zu schlagen. Die gegnerische Mannschaft versucht, das zu verhindern. Inzwischen gibt es mehr Regeln, die den weltweit tätigen Vereinen zu einem einheitlichen Spielablauf verhelfen. Die Eroberung der Kontinente begann während des Ersten Weltkriegs durch die amerikanischen Soldaten auf Osteuropäischem Boden. Binnen kürzester Zeit wurden die Grundregeln übernommen und die Techniken und Taktiken weiter ausgebaut. 1964 wurde Volleyball schließlich olympische Disziplin.

Die Kleidung der Spieler ist individuell verschieden. In der Halle werden eher normale Trikots bevorzugt. Zudem tragen die Volleyballer Gelenkschoner. Für Beachvolleyball scheint eher die Regel zu gelten: je knapper desto besser. Der weiche Sand als Spieluntergrund macht besonderen Schutz überflüssig.

Fitness für ein besseres Körpergefühl

Der Begriff der Fitness wurde Ende des 19. Jahrhunderts populär. Im Zuge der Industrialisierung wurde das Verlangen nach frischer Luft und einem guten Körpergefühl immer größer. Die Fitnessbewegung war geboren. August Sandow und J.P. Müller entwickelten Turnübungen für zu Hause, Fitnessgeräte wie Rudergerät und das Fahrrad – heute bekannt als Hometrainer – wurden erfunden. In den Sanatorien wurden Fitnesskurse angeboten. Deutschland erlebte jedoch durch den Nationalsozialismus eine Pervertierung dieses Gedankens. Hiernach wurde die Fitness gefördert, um den arischen Idealkörper formen zu können. Aufgrund dessen war Fitness nach 1945 verpönt. Es benötigte die USA in den 1960er Jahren, um diese Bewegung zu reimportieren. Die Olympischen Spiele von 1972 sorgten für einen Aufschwung der Trimm-Dich-Bewegung. Nach wie vor findet man als Folge Trimm-Dich-Pfade in deutschen Wäldern, an denen sich Gruppen von Hobby-Sportlern gegenseitig messen. Einen wahren Fitness-Boom gab es in den 1980er Jahren. Aus dieser Zeit stammen die inzwischen überall in Deutschland anzufindenden Fitnessstudios, die sich mittlerweile zu Fitnessketten zusammengeschlossen haben. Hier werden Fitnesskurse angeboten, in denen gemeinsam geschwitzt werden darf. Zu Zeiten von Jane Fonda trugen die Damen enge Leggins und Bodys. Die Fitnessoutfits wurden mit der Zeit zunächst weiter und schließlich wieder eng anliegender, ohne sich abzuzeichnen. Auch Fitnesstracker von Marken wie Jawbone sind heutzutage sehr modern und ermöglichen eine gute Übersicht über sportliche Aktivitäten. 

Fazit

Für fast jede Sportart gibt es einen durch die Bewegung abgeleiteten Dresscode. Doch im Grunde gilt: Jeder Sportler und jede Sportlerin trägt, was ihm oder ihr gefällt. Im Team lässt sich die Zugehörigkeit und der sportliche Zusammenhalt durch einheitliche Trikots unterstreichen - so macht das sportliche Outfit doppelt Spaß!

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