Was ist beim Kauf von gebrauchten Segeln zu beachten?

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Was ist beim Kauf von gebrauchten Segeln zu beachten?

Es gibt zwei verschiedenen Grundarten von Segeln. Zum einen die Rahsegel, die vor allem für ältere Schiffe verwendet werden. Zum anderen die Schratsegel, die auf modernen Boden zum Einsatz kommen. Die beiden Segel unterscheiden sich darin, das man mit den Rahsegeln nicht gegen den Wind fahren kann. Die Schratsegel können schräg gegen den Wind gelegt werden, wodurch Geschwindigkeiten aufgenommen werden können, die höher sind als die des Windes selber. Sowohl die Rah- als auch die Schratsegel sind ständig sehr hohen Belastungen ausgesetzt. Kommt es zu Verschleiß und ist es an der Zeit neue Segel zu kaufen, so entscheiden sich viele Kunden für gebrauchte Segel. Diese sind wesentlich günstiger in der Anschaffung als Neuware. Achtet man auf ein paar Dinge vor dem Kauf, so kann man hier wirklich gute Ware zu einem attraktiven Preis bekommen.

  

Müssen es immer Markenprodukte sein?

Wer ein Segel von einer bekannten Markenfirma wie Genua oder Gaastra kauft, der zahlt meist einen recht hohen Preis. Die Segel sind aus hochwertigen Materialien verarbeitet, und die Nähte und Nieten sind reißfest vernäht. Hier bekommen Sie Qualität geboten, die eine lange Lebensdauer der Segel verspricht. Kaufen Sie gebrauchte Segel dieser Marken, profitieren Sie davon, dass es hier gute Markenqualität zu einem günstigen Preis gibt. Es gibt also kaum einen guten Grund, auf No-Name-Produkte zurückzugreifen. Auch mit einem kleinen Budget bekommen Sie solide Segel, die noch lange ein zuverlässiger Begleiter sein werden.

 

Die Qual der Wahl – welches Material ist das beste?

Traditionell wurden die Segel aus pflanzlichen Geweben gefertigt. Im Laufe der Zeit ersetzten Kunstfasern die natürlichen Gewebe, und die modernen Segel sind nahezu ausschließlich aus laminierten Kunststofffolien gearbeitet. Alle drei Arten haben ihre Vor- und Nachteile. Wer seinem Segelboot einen klassischen und eleganten Look verleihen möchte und wer mehr Zeit im Hafen als auf offener See verbringt, der kann sich für das pflanzliche Segeltuch, zum Beispiel aus Hanf, entscheiden. Für Sportsegler sind die Segel aus Kunststofffolien am besten geeignet. Diese sind leicht, reißfest und halten auch starken Winden stand. Die günstigere Alternative sind die Segel aus Kunststofffasern. Die Auswahl dieser Segel ist im Vergleich zu den beiden anderen sehr groß. Egal, für welches Material Sie sich entscheiden – Sie sollten unbedingt vor dem Kauf herausfinden, wie lange die Segel, die Sie ins Auge gefasst haben, im Einsatz waren und wie häufig sie bereits genutzt wurden.

  

Ösen, Nähte Zubehör – der Teufel liegt im Detail

Wenn Sie die Möglichkeit haben, sollten Sie sich das Segel ganz genau anschauen, bevor Sie sich zum Kauf entscheiden. Ein Blick auf die einzelnen Ösen und die Nähte sagt viel über den Zustand des Segels aus. Beginnen die Ösen bereits leicht auszureißen? Sind die Nähte teilweise locker oder gar offen? Dann lassen Sie von diesem Segel besser die Finger weg. Gerade bei Großsegeln sollten Sie genau hinschauen. Diese sind auch für Risse im Segeltuch anfälliger. Liegen Reparaturstellen vor, so kann eventuell am Preis verhandelt werden. Zubehör wie ein Bergesystem oder Segelbinder sind eine willkommene Zugabe.

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