Was ist beim Kauf von Metallobjekten aus Kupfer zu beachten?

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Was ist beim Kauf von Metallobjekten aus Kupfer zu beachten?

Kupfer ist ein besonderes Metall. Es zählt zu den Schwer- sowie Halbedelmetallen und weist eine hervorragende Leitfähigkeit für Wärme und Strom auf. Deswegen wird es sehr häufig in elektrischen Leitungen verwendet. Darüber hinaus wirkt Kupfer antibakteriell, das heißt, es tötet Mikroorganismen ab, weswegen in Wasserendleitungen oftmals auch Kupfer verbaut wird. Abgesehen von seinen positiven Eigenschaften ist Kupfer aber auch optisch sehr reizvoll: Viele Menschen schätzen den rötlichen Glanz, weswegen für Prachtbauten gern Kupfer genutzt wurde. Wenn Sie antike Gegenstände wie zum Beispiel Küchenutensilien oder andere Antiquitäten aus Kupfer kaufen möchten, sollten Sie die folgenden Punkte beachten.

 

So lässt sich die Echtheit bzw. Reinheit von Kupfer überprüfen

Als Halbedelmetall weist Kupfer grundsätzlich eine hohe Beständigkeit gegenüber nichtoxidierenden Säuren auf, sodass es eigentlich von Salzsäure nicht angegriffen wird. Dies ändert sich jedoch, sobald Sauerstoff ins Spiel kommt: In diesem Fälle beginnt sofort ein starker Zersetzungsprozess. Da es in der Praxis eher schwierig ist, den Säuretest durchzuführen und dabei außerdem die Gefahr einer Beschädigung besteht, empfiehlt sich stattdessen der einfachere Magnettest. Den höchsten Anteil an Kupfer-Verunreinigungen hat das Eisen. Je reiner also ein Kupfergegenstand ist, desto weniger wird er auf Magneten reagieren.

 

So können Sie schwarz angelaufenes Kupfer selbst reinigen

Leider hat Kupfer die Eigenschaft, bei längerem Aufenthalt an der Luft mit dem Sauerstoff zu reagieren. Die Folgen dieses Oxidationsprozesses sind das bekannte schwarze Anlaufen oder gar die Bildung einer grünlichen Patina, wobei Letzteres fast ausschließlich bei Kupfergegenständen geschieht, die im Freien der Witterung ausgesetzt sind. Unschöne dunkle Verfärbung können Sie mit einem der folgenden Hausmittel beseitigen: Buttermilch und Salz zu gleichen Teilen gemischt, eine aufgeschnittene Zitrone mit Salz bestreut, eine Lösung aus Essig, Wasser und Salz oder aber eine breiartige Paste aus Salz und Essig.

 

Fertige Spezialmittel dienen als Schutz gegen zukünftiges Anlaufen

Aufgrund seiner ausgezeichneten Formbarkeit wurde Kupfer früher für die Herstellung von Kochtöpfen, Pfannen oder Backformen benutzt. Wer alte Töpfe, Teller, Kessel oder anderes Kochutensil aus Kupfer nun langfristig vor dem (erneuten) Anlaufen schützen möchte, der kann es auch mit einem speziell dafür hergestellten Mittel versuchen. So gibt es beispielsweise von der Firma delu einen Polierschaum für Kupfer und Messing, der die Metallobjekte nach der Reinigung langfristig vor den oxidationsbedingten Verfärbungen schützen soll.

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