Was ist beim Kauf von LED-Blinkern zu beachten?

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Was ist beim Kauf von LED-Blinkern zu beachten?

Fahrtrichtungsanzeiger oder Blinker sind an Motorrädern und Autos vorgeschrieben. Sie müssen von vorn und von hinten gleichermaßen zu sehen sein, um Irritationen und Verwirrung im Straßenverkehr vorzubeugen. Der Einsatz von LED-Blinkern ist seit Jahren sehr beliebt. Sie lassen sich grundsätzlich in Pkw und an Krafträdern verwenden. Beim Kauf der hellen Blinker gilt es jedoch ein paar Dinge zu beachten, damit der Fahrtrichtungsanzeiger seinen Dienst vorschriftsmäßig verrichtet. Erfahren Sie hier, was Sie beim Kauf berücksichtigen müssen.

 

Komplette Blinker und einzelne Birnen

Für Autos gilt: Es ist möglich, komplette Blinker mit Abdeckung zu kaufen wie zum Beispiel Seitenblinker. Darüber hinaus bieten Hersteller und Händler ein großes Sortiment an LED-Blinker-Birnen mit sparsamen Leuchtdioden an. Beim Motorrad ist es ebenfalls möglich, die Leuchtmittel getrennt zu kaufen. In vielen Fällen ist der Austausch des ganzen Blinkers rentabler. Käufer sollten für den Kauf alle wichtigen Fahrzeugdaten oder Angaben zu ihrer Maschine bereithalten, damit sie die passende Beleuchtung finden.

 

Widerstände für lastabhängige Relais beim Motorrad

Möchten Sie Ihre bisherigen Motorradblinker durch moderne LED-Blinker ersetzen, müssen Sie einen Blick auf die Energieversorgung der Beleuchtung werfen. LEDs sind allgemein sparsame und sehr helle Leuchtmittel und daher für die meisten Fahrzeuge und Krafträder geeignet. Schalten Sie den Blinker ein und die Intervalle sind schnell und kurz, kann ein defektes Relais der Auslöser für das beschleunigte Aufleuchten sein. Beim Motorrad ist es ebenso möglich, dass die Schaltung bei einem lastabhängigen Relais überreagiert. Dieses Problem lässt sich durch den Einbau eines passenden LED-Blinker-Widerstands beheben. Alternativ dazu können lastunabhängige Relais einer beschleunigten Beleuchtung vorbeugen. Ein Fachmann kann im Bedarfsfall überprüfen, welche Relais in der Maschine eingesetzt sind und welche LED-Birnen dazu passen.

 

Auf Farbe und Prüfnummer der LED-Blinker achten

Damit die Modifikation der Beleuchtung die Fahrtüchtigkeit des Autos oder Motorrads nicht einschränkt, sollten ausschließlich LED-Blinker mit einer E-Prüfnummer zum Einsatz kommen. Darüber hinaus müssen Fahrtrichtungsanzeiger in Deutschland orange leuchten. Das bedeutet nicht, dass strahlend weiße Leuchtdioden unzulässig sind. Das Gehäuse oder die Abdeckung müssen in diesem Fall lediglich aus orangem Kunststoff bestehen, um die Farbe an die gültigen Vorschriften anzupassen. Händler bieten daher Sets aus weißen Birnen mit passenden farbigen Abdeckungen an. Für orangefarbene LED-Blinker ist der Einsatz transparenter Gehäuse möglich.

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