Was ist beim Kauf von Ersatz-Zündkerzen zu beachten?

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Was ist beim Kauf von Ersatz-Zündkerzen zu beachten?

Bei modernen Autos ist der Wechsel der Zündkerzen in der Regel nach jeweils rund 60.000 km notwendig. Ältere Modelle weisen meist noch längere Wechselintervalle von 30.000 km auf. Der Wechsel der Zündkerzen ist relativ einfach. Sie können ihn mit etwas handwerklichem Geschick auch zuhause erledigen. Wichtig ist nur, dass Sie die richtigen Ersatzzündkerzen verwenden. Wie Sie das herausfinden, lesen Sie hier.

 

Anzahl der Zylinder und Motorleistung – die Suche nach der richtigen Zündkerze

Generell ist es wichtig, dass Sie einen identischen Satz Zündkerzen für alle Zylinder Ihres Autos verwenden. Mischen Sie auf keinem Fall verschiedene Bauarten oder Marken, das kann unter Umständen zu Leistungsverlust oder verändertem Zündverhalten des Motors kommen. Wichtig für den Kauf der Zündkerzen ist außerdem die Anzahl der Zylinder. Da jeder Zylinder eine eigene Zündkerze benötigt, brauchen Sie logischer Weise ebenso viele Kerzen, wie Ihr Kraftfahrzeug Zylinder hat. Zudem sind die Zünd- und Glühanlagen der Kraftfahrzeuge sehr verschieden. Ein Blick in den Fahrzeugschein oder das Handbuch des Autos ist hier im Zweifel sehr hilfreich. Hier finden Sie eventuell auch Angaben zu geeigneten Zündkerzentypen.

 

Der Zündkerzencode – wichtiger Helfer auf dem Weg zum geeigneten Ersatzteil

Hersteller wie Bosch oder Beru besitzen eigene Zündkerzenfinder und Tabellen mit Fahrzeugtypen, anhand derer Sie ebenfalls schnell und unkompliziert passende Modelle entdecken können.
Bei Oldtimern oder Rollern ist es unter Umständen etwas kniffliger, die richtigen Kerzen ausfindig zu machen. Jedoch hat jede Zündkerze einen aufgedruckten Code. Anhand dieser Ziffernfolge können Fachleute sehen, welches Produkt Sie benötigen. Bauen Sie daher im Zweifelsfall eine alte Zündkerze aus und nehmen Sie sie mit zum Fachhändler. Dazu benötigen Sie einen Zündkerzenschlüssel oder eine Knarre mit entsprechend großer Nuss.

 

Billigprodukte versus Marken-Zündkerzen – günstig ist nicht immer gut

Ist die richtige Zündkerze gefunden, sollten Sie die einzelnen Marken und Modelle gut miteinander vergleichen. Das günstigste Angebot ist nicht immer auch das beste für Ihren Motor. Zündkerzen aus Platin oder Iridium halten beispielsweise wesentlich länger als handelsübliche Produkte. Auch die Anzahl der Zündfinger ist ein entscheidendes Qualitätsmerkmal. Bosch-Kerzen mit 2, 3 oder 4 Zündfingern zünden das Kraftstoffgemisch besser als No-Name Zündkerzen mit nur einem Zündfinger. Das führt zu einem geringeren Verbrauch und einem besonders rund laufenden Motor.

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