Was ist beim Kauf eines gebrauchten VW Passat 35i zu beachten?

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Der Passat ist eine Erfolgsgeschichte. Mit dieser Limousine konnte Volkswagen ein vielseitig nutzbares Modell der Mittelklasse anbieten, das vor allem in seiner Kombivariante große Erfolge feierte. Mit dem Passat-35i präsentierte VW 1988 die Generation 3B, die sich im Design deutlich von älteren Modellen unterschied. Auch unter der Haube hatten die Ingenieure für Veränderungen gesorgt.

 

Quer eingebaute Motoren: der Passat als innovativer Allrounder

Die 35i-Reihe war in einer vier- bzw. fünftürigen Version zu haben, jeweils mit Stufenheck oder als Kombi, dann mit der Bezeichnung „Variant“ versehen. Ganz auf einen möglichst großen Anwendungsradius ausgelegt, gab es den Passat nicht nur als Diesel oder Benziner, sondern auch mit unterschiedlichen Motoren ausgerüstet. Der Dieselmotor war zudem in einer Turbo-Ausführung erhältlich, im Laufe der Zeit kam zudem der neu entwickelte VR6-Motor hinzu. Der Clou war – abseits der zuverlässigen Technik – der dank quer eingebautem Motorblock gewonnene Platz im Fußraum der Sitzbank.

 

Ästhetischer Streitfall Kühlergrill: nachträgliche Verzierungen werden populär

Gerade für den Interessenten eines gebrauchten Passats 35i gilt es, einen Umstand in der Außengestaltung des Wagens genau zu beachten. Der erstmals in der Geschichte des Passats fehlende Kühlergrill – charakteristisches Merkmal der Vorgänger – sorgte bei zahlreichen Fahrern für den Nachkauf einer Frontmaske. Diese wies einen stilisierten Grill auf, und die Optik war wieder näher an die traditionelle Passat-Erscheinung herangerückt. Im Laufe der Jahre kristallisierte sich daher der Spitzname „Nasenbär“ für den 35i heraus. Eine weitere Besonderheit in Sachen optischer Veränderung stellt die Verlängerung der Motorhaube dar: Durch eine Teilverdeckung der Schweinwerfer entsteht der sogenannte „böse Blick“.

 

Ein Kind seiner Zeit: Rundungen setzen einen Akzent zum kantigen Vorgänger

Wie viele Autos der späten 1980er-Jahre überraschte auch der Passat 35i mit einer deutlich runderen Karosserie. Auch ihre Herstellung unterschied sich von der üblichen Vorgehensweise. Die Karosserie bestand zu Teilen aus Zink und wurde als selbsttragende Einheit konstruiert. Optisch stach nicht zuletzt die größere Dimension des gesamten Wagens ins Auge. In der Tat verfügte der Passat 35i über 14 cm mehr in der Länge, auch in der Breite (15 cm) und in der Höhe (6 cm) fand die Vergrößerungstendenz ihren Ausdruck.

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