Was ist beim Kauf eines gebrauchten Trockners zu beachten?

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Was ist beim Kauf eines gebrauchten Trockners zu beachten?

Wäsche waschen, trocknen und bügeln: ein ziemlicher Aufwand. Kein Wunder, dass Wäschetrockner in den letzten Jahren immer beliebter wurden. Wer kein Neugerät kaufen will, ist auch mit einem gebrauchten Modell gut bedient. Was ist aber beim Kauf eines gebrauchten Trockners zu beachten?

 

Wichtig: die Anforderungen

Prinzipiell gibt es zwei Bauarten bei einem Wäschetrockner. Ein Kondenstrockner verfügt über einen Kondensator. Dieser entzieht der Luft die Feuchtigkeit und leitet diese in einen Behälter, der nach dem Trockengang entleert werden muss, damit er nicht überläuft.
Ein Ablufttrockner hingegen transportiert die feuchte Luft über einen Abluftschlauch nach außen. Der Trockner muss also an einem Platz aufgestellt werden, wo die feuchte Luft durch ein Loch in der Wand nach außen gelangen kann. Oder der Trockner steht an einem Fenster und der Schlauch geht beim Trocknen durch das Fenster nach außen.

 

Wichtig: die sparsame und einwandfreie Funktion

Ist die prinzipielle Frage nach der Trockner-Art geklärt, geht es an weitere technische Fragen. In Zeiten steigender Strompreise ist es bares Geld wert, auf die Energieeffizienz zu achten. Das gebrauchte Gerät sollte mindestens die Energieeffizienzklasse B haben oder nur selten in Gebrauch sein. Nur so lässt sich vermeiden, dass die Stromkosten stark steigen.
Wichtig ist auch die Funktionalität. Wer einen Trockner von einer Privatperson kauft, weiß nie, ob das Gerät „Macken“ hat, die sich bald durch einen Defekt bemerkbar machen. Hier wäre die Alternative, bei einem Händler nach einem gewarteten oder überholten Gerät zu suchen.
 

Zudem ist die Frage, wie lange das Gerät für einen Trocknungsvorgang braucht. Viele günstige Geräte benötigen rund 60 Minuten, während Marken-Geräte mit 40 Minuten schneller und stromsparender sind. Bei einer Familie mit Kindern und viel Schmutzwäsche ist ein effizienteres Gerät auf lange Sicht eine klare Kostenersparnis.

 

Weitere hilfreiche Hinweise

Wichtig ist es auch, auf die Funktionen der einzelnen Geräte zu achten. Ein Kriterium ist zum Bespiel, ob der Trocknungsvorgang nur nach Zeit bzw. über eine Zeitschaltuhr läuft oder auch elektronisch nach Trocknungszustand.

Zudem gibt es unterschiedliche Trocknungsprogramme für Wäsche-Arten, eine Schon- oder Fein-Taste für Feinwäsche oder auch Extra-Zubehör für Wollpullis und Feinwäsche. Empfehlenswert ist eine Trommel mit 6-kg-Fassungsvermögen. In eine Waschmaschine passen je nach Fassungsvermögen um die fünf kg Wäsche hinein, damit die komplette Waschladung in den Trockner passt, braucht es hier noch Extra-Platz.

 

Kleiner Extra-Tipp

Bleibt die Wäsche durch ein Zeitprogramm länger in der Trommel liegen, dann zerknittert vieles wieder und muss später gebügelt werden. Mit etwas Timing lässt sich Strom für den Trockner und das Bügeln sparen: Handtücher, T-Shirts und ähnliche Kleidungsstücke ohne Bügelbedarf werden zunächst auf eine Leine gehängt, bis sie leicht getrocknet und bügelfeucht sind. Danach geht es ab in den Trockner. Nach zehn bis 15 Minuten sind die dünneren Stücke getrocknet.

Während der Trockner weiter läuft, nach und nach einzelne Stücke entnehmen, sofort mit der Hand glatt streichen und zusammenlegen. Dann das nächste Stück herausholen, glatt streichen und zusammenfalten. Trockenwarm zusammengelegt muss die Wäsche nicht mehr gebügelt werden.

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