Was ist beim Kauf eines gebrauchten Kawasaki Ninja Motorrades zu beachten?

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Was ist beim Kauf eines gebrauchten Kawasaki Ninja Motorrades zu beachten?

Selbst Personen, die in Sachen Motorrad ansonsten eher uninteressiert sind, ist der Name Kawasaki Ninja ein Begriff. Seit Jahrzehnten stellt der japanische Supersportler einen der begehrtesten und besten Fahrzeugtyp seiner Klasse dar. In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist eine Vielzahl verschiedener Modelle mit unterschiedlichsten Motorisierungen als Gebrauchtfahrzeuge erhältlich. Werden einige wichtige Besonderheiten beachtet, steht dem Kauf einer gebrauchten Ninja aus dem Hause Kawasaki nichts mehr im Weg.

  

Scheckheft oder nicht, das ist hier die Frage

Wie beim Kauf jedes anderen Gebrauchtfahrzeuges ist es gerade bei der Investition in eine ältere Ninja ratsam, ein Modell mit Scheckheft gepflegter Vergangenheit zu wählen. So können Sie nachvollziehen, ob die dringend benötigten Wartungs- und Pflegearbeiten über die Jahre regelmäßig ausgeführt wurden. Gerade bei Motoren mit extremen Drehzahlen, wie dem der Kawasaki Ninja, ist eine gründliche Pflege absolute Pflicht.

Achtung: Neben regelmäßigen Ölwechseln und der Versorgung mit neuem Öl muss auch das Hydrauliköl der Bremsen regelmäßig erneuert werden.

  

Wie viele Vorbesitzer hatte das Objekt der Begierde?

Auch die Frage nach den Vorbesitzern kann durchaus von Interesse sein. Ist eine Ninja durch viele Hände gegangen, ist es wahrscheinlich, dass diese schon sehr verbastelt ist und viele serienfremde Teile verbaut wurden. Setzen Sie deshalb, falls möglich, auf ein Bike mit einer möglichst geringen Anzahl an Vorbesitzern. Grundsätzlich ist es bei einem zehn Jahre alten Motorrad üblich, dass maximal drei Personen das Fahrzeug vor Ihnen besessen haben.

  

Achtung, von diesen Ninjas lassen Sie besser die Finger!

Kaufen Sie unter keinen Umständen eine Kawasaki Ninja mit einem undichten Motor. Auch wenn das Superbike durch eine Vollverkleidung geschützt ist, sollten Motordichtungen vor einem Kauf unbedingt auf Ölrückstände und undichte Stellen kontrolliert werden. Die Reparatur eines undichten Motors ist in vielen Fällen unwirtschaftlich, daher sollten Sie sich für ein anderes Bike entscheiden.

  

Von Kratzern, kaputten Scheiben und abgebrochenen Gläsern

Schon ein Umfaller reicht aus, um einiges an Schaden bei einer Kawasaki Ninja zu verursachen. Sofern alle technischen Parts in Ordnung sind, sollten Sie sich beim Kauf von solchen Schönheitsfehlern aber nicht abschrecken lassen. Im Zubehör sind günstige Blinker, Rennscheiben, Verkleidungen und anderes Equipment zu bekommen, die Ihr Motorrad im Nu wie neu aussehen lassen.

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