Was ist beim Kauf eines Kondensators zu beachten?

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Was ist beim Kauf eines Kondensators zu beachten?

Kondensatoren finden ihren Einsatz in nahezu allen elektronischen Geräten und einer großen Anzahl von elektrischen Geräten. Die Aufgabe eines Kondensators ist es, elektrische Ladungen zu speichern. Verschiedene Modelle haben unterschiedliche Speicherkapazitäten. Die Speicherleistung wird in Farad angegeben. Aufgrund der vielen Einsatzbereiche gibt es die kleinen Bauteile aus diversen Materialien und mit unterschiedlichen Leistungsgraden. Ist man auf der Suche nach einem passenden Kondensator muss man ein paar Dinge beachten. Denn hier kann man mit einem falschen Modell Schaden anrichten.

 

Welches Dielektrikum sollte es sein?

Jeder Kondensator ist mit einem Dielektrikum ausgestattet. Dies ist ein isolierter Bereich, der sich zwischen den zwei Elektroden befindet, über welche die Energie aufgenommen und weitergeleitet wird. Dieses Bauteil kann aus verschiedenen Materialien gefertigt sein. Das Material bestimmt die Haupteigenschaften des Kondensators und somit das Einsatzgebiet. Für Hochfrequenz- und Filteranwendungen, so wie Energiespeicher und als Siebkondensator werden die Geräte mit einem Keramikkern eingesetzt. Kunststoff-Metallfolienkondensatoren werden vor allem in Kleingeräten genutzt, da man hier auch in kleiner Baumform hohe Leistung erzielen kann. Im Bereich der Leistungselektronik findet man zum Großteil Metallpapierkondensatoren. Elektrolytkondensatoren, auch Elko genannt, arbeiten mit verschiedenen Metall Elektroden und Anoden. Dabei handelt es sich häufig um Aluminium, Tantal oder Niob. Klassische Einsatzbereiche sind Tablets und Mobiltelefone.

 

Wie viel Volt wird benötigt?

Je größer die Voltangabe des Kondensators um so mehr Energie kann hier zwischengespeichert werden. Die 400 Volt und auch 450 Volt Kondensatoren sind recht häufig im Einsatz. Es ist wichtig zu wissen, wie häufig und die lang die abzufangenden Stromspitzen sind. Denn der Kondensator dient als Puffer und Ausgleich bei Stromschwankungen. In einigen Instrumenten, wie zum Beispiel in der Messtechnik, werden außerdem die thermodynamischen Faktoren der Kondensatoren genutzt. Diese sind allerdings unabhängig von der Voltkapazität und beziehen sich auf den Aufbau und das Material.

 

Welche Bauform ist dir richtige?

Im Laufe der Zeit haben die Kondensatoren in ihrer Bauform geändert. Die alten Geräte haben einen Schraubenanschluss, diese werden aber nur noch sehr selten genutzt. Es gibt drei Varianten, aus denen man heute wählt: die Chip-Form, axiale Steckdrähte und radiale Steckdrähte. Dabei handelt es sich in allen drei Fällen um Norm-Anschlüsse. Auch innerhalb einer Kondensatorengruppe finden sich oft die gleichen Anschlusstypen. So ist es Standard, dass Motor-Kondensatoren mit Radialen Steckanschlüssen versehen sind.

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