Was ist beim Kauf einer Leuchtstofflampe zu beachten?

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Was ist beim Kauf einer Leuchtstofflampe zu beachten?

Leuchtstofflampen waren die erste echte Alternative zu herkömmlichen Glühbirnen mit Glühfaden. Verwendet werden sie nicht nur als Leuchtstoffröhren, sondern auch als sogenannte Kompakt-Leuchtstofflampen. Wie diese funktionieren, was ihre Vor- und Nachteile sind und worauf Sie beim Kauf einer Leuchtstofflampe achten sollten, erfahren Sie in diesem Ratgeber.

 

Die Grundlagen: Wie funktionieren Leuchtstofflampen?

Die ersten Leuchtstofflampen waren sogenannte Leuchtstoffröhren. Wie der Name sagt, handelte es sich hierbei um Leuchtmittel, die als Röhren zwischen zwei Fassungen eingesetzt wurden. Sie kommen auch heute noch zum Einsatz und sind in verschiedenen Längen und Formen erhältlich. Die Funktionsweise von Leuchtstofflampen basiert auf dem Prinzip der Gasentladung: In der Leuchtstoffröhre befindet sich ein Gasgemisch. Durch Ansetzen einer Spannung bewegen sich Elektronen durch dieses Gasgemisch und regen es zum Leuchten an. Allerdings ist das Leuchten nicht direkt sichtbar, sondern wird erst durch eine fluoreszierende Beschichtung in der Leuchte sichtbar gemacht. Aus diesem Grund gibt es keine transparenten Leuchtstofflampen.

 

Leuchtstofflampen gibt es in vielen verschiedenen Formen

Damit sich die Elektronen durch das Gasgemisch von einem elektrischen Pol zum anderen bewegten, mussten die Leuchtmittel röhrenförmig aufgebaut sein. Im Laufe der Zeit kamen weitere Leuchtmittel hinzu, bei denen die Röhre gebogen war. Hierdurch entstanden die sogenannten Kompaktleuchtstofflampen, die unter dem Begriff Energiesparlampen bekannt sind. Das Funktionsprinzip ist das gleiche wie bei herkömmlichen Leuchtstoffröhren. Allerdings sind die kompakten Leuchtstofflampen so klein, dass sie in nahezu alle Lampenfassungen passen. Hierfür statten die Hersteller sie mit verschiedenen Sockeln aus. Die gebräuchlichsten sind E14 für freistehende Lampen und E27 für fest montierte Deckenlampen. Bei klassischen Leuchtstoffröhren haben sich die Fassungen T4, T5, T8 und T12 durchgesetzt. Gebräuchlich sind sie als 18-Watt-Variante, als 36-Watt-Leuchtstoffröhre sowie als 58-Watt-Variante. Dabei gilt: Je höher die Wattzahl, desto heller ist die Lampe. Allerdings steigt hiermit auch der Stromverbrauch.

 

Beim Kauf von Leuchtstofflampen sollten Sie auf Helligkeit und Lichtfarbe achten

Neben Sockel und Form unterscheiden sich Leuchtstofflampen hinsichtlich der Lichtqualität. Hierauf sollten Sie beim Kauf von Leuchtmitteln besonders achten, da sie nicht nur die Helligkeit, sondern auch die Farbtemperatur bestimmt. Und diese wirkt sich letztlich auf die Atmosphäre aus, die Sie mit dem Licht der Leuchtstofflampe schaffen. Angegeben wird die Lichtfarbe in der Einheit Kelvin (K). Um den Kauf zu erleichtern, haben sich die meisten Hersteller wie Osram und Philips auf die Bezeichnungen warmweiß, neutralweiß und tageslichtweiß geeinigt. Hierbei gilt: Warmweißes Licht ist gelblich und eignet sich für eine angenehme und warme Atmosphäre; neutralweißes Licht ist eher kalt und eignet sich zum Arbeiten; tageslichtweißes Licht entspricht am ehesten dem Tageslicht und wirkt in vielen Räumen ebenfalls eher kalt. Wenn Sie also eine Leuchtstofflampe für den Schreibtisch suchen, dann sollten Sie eine neutralweiße Glühbirne wählen. Wenn Sie hingegen ein angenehmes Licht für Wohnräume und Schlafzimmer suchen, dann empfehlen sich warmweiße Leuchtstofflampen.

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