Was ist Kolophonium

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Kolophonium / Rosin

Seinen Namen erhielt das Kolophonium von seinem Ursprungsort Kolophon im antiken Kleinasien. Es galt als Heilmittel und wurde auch in der Zauberkunst eingesetzt. Aus dem balsamartigen Naturharz, aus dem Stamm der Kiefer, Tanne und Fichte, wird durch Destillation Terpentinöl gewonnen. Rückstände wie Harz, Säuren und Wasser werden bis zur Verdunstung des Wassers erhitzt, so dass sich Verunreinigungen absetzen und das reine Harz abgeschöpft werden kann.

Das reine Harz wird erneut erhitzt und durch Zusätze, die von jedem Hersteller streng geheim gehalten werden, veredelt.

Der Unterschied der verschiedenen Kolophonium-Sorten liegt sowohl in der Auswahl des Rohmaterials - es gibt über 100 Kiefernarten speziell für die Herstellung von Kolophonium - als auch in der Vielzahl der Zusätze.

Kolophonium verbessert die Griffigkeit der Bogenhaare auf den Saiten. Eine dünne Schicht Kolophonium schließt die Unebenheiten auf der Oberfläche jedes einzelnen Haares. Die Haftkraft erhöht sich und der Bogen läßt sich geschmeidig führen.

Musiker wählen ihr Kolophonium individuell, wobei Stahlsaiten eine niedrigere, Kunstoffsaiten eine mittlere und Darmsaiten eine höhere Haftkraft benötigen.

Gutes Kolophonium sollte möglichst spröde und durchsichtig sein und sich leicht in weißlichen Staub zerreiben lassen, wobei es nicht klebrig sein darf.

Vor Anwendung einer neuen Kolophonium-Marke sollten die Bogenhaare gründlich gereinigt werden. Danach können 10-12 Striche aufgetragen werden; 6-7 Strich sind bei bereits kolophonierten Bezug ausreichend. Pulverisiertes Kolophonium wird neuen Bezügen mit Hilfe einer Bürste zwischen die Haare gerieben.

 

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