Was indischen Schmuck so besonders macht – Tipps für den Onlinekauf

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Was indischen Schmuck so besonders macht – Tipps für den Onlinekauf

Vom Handwerk zur Kunst bedarf es nur des kleinen Schritts der Inspiration. Geschehen lassen, was erreicht und ausgedrückt werden soll. Dazu braucht es die Hingabe, diesen willentlich nicht zu erzeugenden Hauch der Kreativität aufzunehmen. Für diese Haltung ist Indien bekannt, auch was die Herstellung von Schmuck auf dem Subkontinent anbelangt. Bei allem, was mit Leben und Lebensart zu tun hat, erhalten Sie den Eindruck, als wären die Begegnungen Reisen durch eine Welt der Meditation, die in unseren Breiten nur schwer zu finden ist. Indischer Schmuck besticht durch Meisterschaft bei der Herstellung, unabhängig davon, für welche der Kasten mit welchem Maß an Kostbarkeit die Stücke gefertigt wurden. Über Jahrtausende hinweg floss in das handwerkliche Können die Inspiration einer tief spirituellen Lebensweise ein und perfektionierte es.

Funktion und Bedeutung von indischem Schmuck

Für den Träger von Schmuck in Indien lag dessen Bedeutung immer auf mehreren Ebenen. Zunächst ging es um Schutz vor Angriffen aus der geistigen Welt, von der die Menschheit nach Auffassung der alten indischen Lehren umgeben und durchdrungen war. Als Amulette zur Abwehr dieser Gefahren dienten zum Beispiel Anhänger für Halsketten mit starker Symbolkraft. Je nach Ausführung und Aufwand repräsentierten die Schmuckstücke Rang und Stellung derer, die sie trugen. Mit der Verbreitung weit über die Grenzen des Ursprungslandes hinaus erfüllen die kleinen Kunstwerke immer öfter die Funktion als reine Schmuckstücke. Das spricht für den universellen Charakter ihrer Schönheit. So ist ein indischer Armreif ein beliebtes Accessoire, das Sie auf eBay finden. In historischen Zeiten entwickelten die Inder verschiedene Techniken, mit denen sie das Schmuckhandwerk zur Kunst machten. In geringem Umfang werden einige davon noch heute ausgeübt.

Indischer Schmuck in handwerklicher Tradition

Handwerk ist Präzision, Kunst ist die Veredelung der Mühen, die in ein Kunstwerk eingeflossen sind. Dadurch wirkt es leicht und inspiriert. Wie die Inder ihre bereits edlen Rohstoffe durch die Hinzugabe ihres Könnens weiter veredelten, hat in unterschiedlichen handwerklichen Traditionen Ausdruck gefunden. In vergangenen Zeiten wurden mit dieser Handwerkskunst ganze Familien ernährt. Heute ist die reine Handarbeit seltener geworden, wird aber immer noch gepflegt.

Indischer Schmuck gefertigt nach Kundan und Jadau

Beide Handwerkstechniken beruhen auf der Verbindung edler Metalle mit Edelsteinen. Zum Teil wird Gold durch Erwärmen geschmeidig gemacht, um die Juwelen mit herausragender Präzision einzufügen. Bei einer anderen Technik werden die Aussparungen für die Mineralien in kaltem Zustand in das Metall geschnitten, das später zuweilen mit speziellen Harzen versiegelt wird. An einem Schmuckstück oder einem aufeinander abgestimmten Set arbeiten aufgrund der nötigen Spezialisierung oft mehrere Kunsthandwerker. Zu den Sets, die gern bei Zeremonien getragen werden, gehören auch Ohrringe. Bei der Kundan-Technik emaillieren die Kunsthandwerker gelegentlich auch die Rückseite. Dadurch entsteht ein Schmuckstück mit prächtiger Vorder- als auch Rückseite.

Meenakari - Emaillestaub auf indischem Schmuck

Letztlich sorgt die enorme Hitze in speziellen Brennöfen dafür, dass leuchtende Farben Halt finden auf den zuvor reich verzierten Trägerelementen aus Gold und Silber. Die Gravuren auf dem Grundmaterial werden aufwendig und detailgetreu ausgeführt, bevor der Kunsthandwerker den Emaille-Staub mit feinen Pinseln in der gewünschten Stärke aufträgt. Genaues Augenmaß ist vonnöten, um die Farbpigmente an den vorgesehenen Stellen aufzubringen. Das Einbrennen der Farben geschieht nacheinander in mehreren Stufen, bis die Komposition komplett ist.

Panchikam - Familientradition bei indischem Schmuck

Diese Kunst gehört zu den ältesten ihrer Art, die in Indien ausgeübt werden. In der Regel wird sie nur innerhalb von Familien weitergegeben. Zur Herstellung von Armbändern im Panchikam-Stil ist viel Geduld erforderlich. Glasstücken und Edelsteine werden in Silber gepresst und dort von Klammern fixiert. Die Fertigung lässt den Schmuck sehr ursprünglich wirken. Heute wird bei Adaptionen nicht mehr ein so hoher handwerklicher Aufwand betrieben. Indische Schmuckarmbänder, die an den Panchikam-Stil angelehnt sind, erhalten Sie auf eBay.

Bindis - indischer Schmuck für Frauen

In den überlieferten und gepflegten Traditionen waren die „Punkte“ oder auch „Tropfen“ auf der Stirn zwischen den Augenbrauen ein Schmuckstück für verheiratete Frauen. Die ursprünglich nur mit Pulverfarbe aufgemalten Zeichen sollten die Frau und ihren Gatten schützen, für Gesundheit, Wohlergehen und ein ausreichendes Auskommen sorgen. Die Beschränkung auf Verheiratete als auch die nur aus Farbe bestehenden Ausführungen gehören der Vergangenheit an. Bindis werden heute von allen Mädchen und Frauen getragen, denen es gefällt, sich damit zu schmücken. Für Verheiratete ist der Stirnschmuck aber immer noch obligat. Erst wenn die Frau verwitwet ist, legt sie ihn ab. Statt der Bemalung mit Farbe sind wiederverwendbare und kunstvoll gestaltete Bindis heute vorrangig in Gebrauch. Sie sind aufzukleben, leicht wieder zu entfernen und können zum entsprechenden Anlass angelegt werden. Eine besondere Form ist das Hochzeitsbindi, das von der Braut als Reihe kleiner Punkte entlang der Augenbrauen getragen wird und ihr Glück bringen soll. Der Ursprung des Bindis als Schmuckstück ist ebenfalls spiritueller Natur. Es gilt als äußeres Kennzeichen des „dritten Auges“, einer wichtigen Stelle in der energetischen Chakralehre der Inder.

Spiritueller indischer Schmuck

Der Ursprung indischer Schmuckkunst ist die Spiritualität dieses Volkes. Jedes Stück entstand früher mit der Absicht, das besondere Verhältnis des Schöpfers und des Trägers zu einer geistigen Welt auszudrücken. Die belebte, für die Inder als vergeistigt geltende Natur bot ebenso Vorlage für die Schmuckstücke, wie die personifizierten Gottheiten.

Indischer Chakra-Schmuck

Das System der Chakras schillert farbenfroh wie ein Regenbogen. Mit übersinnlicher Wahrnehmung ausgestattete Gurus und heilige Menschen wollen diese Farben sehen können, die sich entsprechend ihres energetischen Gehalts vom Steiß die Wirbelsäule hinauf bis zum Scheitel verändern. Entsprechend bunt ist auch der Chakra-Schmuck, der bei Zeremonien, Therapien und einfach nur als Zierde Anwendung findet. Den sieben Haupt-Chakren entsprechend leuchten sieben Farben, denen zum Beispiel verschiedene Edelsteine mit denen ihnen zugeschriebenen Wirkungen auf Körper und Psyche des Menschen zugeschrieben sind. Die Beeinflussung einzelner Energiezentren erfolgt über die damit korrespondierenden Farben an den jeweiligen Körperregionen. Das Herzchakra kann zum Beispiel durch einen Anhänger an einer ganz einfachen oder speziellen Halskette, die genau bis auf die Mitte des Brustbeins reicht, stimuliert oder beruhigt werden. Für eine Gesamtreinigung des Energiefeldes des Menschen, die Aura, werden Zusammenstellungen aller Farben verwendet. Sie können um den Hals, als Armband oder auch als Bauchkette getragen werden. Für alle diese Vorhaben und Anwendungen finden Sie die passenden Ausführungen auf eBay.

Indischer Schmuck und seine Verbreitung

Das moderne Leben hat Grenzen gesprengt oder aufgeweicht. Bereits seit der Zeit, in der die Briten auf dem Subkontinent omnipräsent waren, begann ein Teil der Lebensart, der Kultur und der Kunst des riesigen Landes auf die Kolonialmacht zurückzuwirken. Kostbarkeiten hatten zu jeder Zeit ihre Anhänger, Kunstfertigkeit fand immer wieder ihre Bewunderer. Indischer Schmuck bestach und besticht durch seine Exotik, durch seine Farbintensität und die Einzigartigkeit seiner Komposition. Heute finden sich weltweit Anhänger und Liebhaber, rund um den Globus mögen Frauen genau den Ausdruck, den diese Stücke vermitteln. Sie tragen gern ein indisches Stirnband in traditionellen Farben, ebenso wie indische Schals, die nicht nur eine Zierde sind, sondern auch vor Kälte oder zu intensivem Sonnenlicht schützen. Für Sie als Interessenten bietet eBay immer wieder tolle Angebote aus den exotischen Kollektionen an indischem Schmuck.

Verfügbarkeit von indischem Schmuck

Der Fortschritt macht es zunehmend möglich, Tradition mitzunehmen in die Moderne. Dadurch haben Sie globalen Zugriff auch auf indischen Schmuck. Seinen Ursprung hat er oft in kleinen Werkstätten genommen, die im Schatten von allgegenwärtigen Tempelanlagen standen. Inzwischen ist er auf der ganzen Welt bekannt, geschätzt und sehr begehrt. Zu besonderem Schmuck für Ihre Räumlichkeiten gehören auch die indischen Statuen, mit denen die typischen Gottheiten wie Brahma, Vishnu, Shiva, Shakti, Hanuman, Ganesha und unzählige weitere verehrt werden. Indischer Schmuck ist exotisch wie sein Herkunftsland. Jedes einzelne Stück strahlt die Ästhetik des Landes aus. Handarbeiten aus den alten Zeiten sind allerdings selten geworden. Nach den überlieferten Traditionen wird nicht mehr in einem heute ausreichenden Umfang gefertigt. Doch die Symbolkraft lebt in den Formen weiter. Moderne Produktionsverfahren schmälern nicht die Bedeutung der über lange Zeit tradierten Schmuckstücke. Dem interessierten Sucher und Anhänger der spirituellen indischen Lebensart sind die aus einfacheren Materialien gefertigten Gegenstände, die den Weisen der alten Zeit heilig waren, ebenso viel wert wie Geschmeide aus Gold und Silber. Sie verbinden die Wurzeln des Altehrwürdigen mit der Krone der Entwicklung, die immer im Heute zu finden ist, die jüngsten Triebe aber immer in Richtung Morgen ausstreckt.

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