Was glänzt denn da so wunderbar? 7 Tipps für schönes Haar

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Dicht und seidig soll es sein, locker sitzen und wunderbar duften – schön wär’s? Dann lernen Sie jetzt die 7 wirksamsten Methoden kennen, um Ihr Haar genau zu dem zu machen, was es eigentlich sein soll: ein glänzender Hingucker.

Was glänzt denn da so wunderbar? 7 Tipps für schönes Haar

Tipp 1: gründlich waschen

Die richtige Pflege für das Haar beginnt beim Waschen. Wenn Sie ein mildes Shampoo verwenden, ist tägliches Waschen kein Problem. Doch bei der Wäsche selbst ist Gründlichkeit angesagt: Nicht einfach einen Kleks auf das Deckhaar und ein bisschen Durchschäumen, denn so bleibt das untere Haar ungewaschen.
Besser ist: Das Shampoo ein wenig mit Wasser verdünnen und gründlich einmassieren – bis auf die Kopfhaut. Bildet sich kein Schaum oder ist er zu schnell wieder weg, muss die Wäsche wiederholt werden.


Tipp 2: spülen, spülen, spülen

Das nachfolgende Ausspülen sollte ebenso gründlich erfolgen. Dabei unter fließendem Wasser mit den Fingerspitzen die Kopfhaut massieren – so verschwinden auch aus den Poren die Shampoo-Reste. Gründliches Spülen des Haares sorgt außerdem für ein besseres Volumen der Frisur. Ein kalter Strahl zum Abschluss kostet vielleicht Überwindung, bringt jedoch Glanz und Spannkraft ins Haar. Quietschtest: Sauberes und vor allem rückstandfreies Haar quietscht ein wenig beim Ausdrücken.


Tipp 3: Schick die Haare in die Kur

Haarkuren kann man ganz einfach selbst herstellen. Tollen Glanz und Geschmeidigkeit bringt folgende Mischung: Eine reife, weiche Avocado aushöhlen und das Fruchtfleisch zerdrücken. Den Brei mit einem Becher Sahne verrühren und gleichmäßig im feuchten Haar verteilen. Dann mit Frischhaltefolie und Handtuch bedecken und gut 15 Minuten einwirken lassen. Danach mit lauwarmem Wasser und ein wenig Shampoo auswaschen und gut durchspülen.

Auch gegen fettiges Haar hilft eine selbstgemachte Packung: Aus 10 Esslöffeln Heilherde und 200 ml Wasser einen dicken Brei anrühren. So nah wie möglich auf der Kopfhaut auftragen und 15 Minuten einwirken lassen, danach gründlich ausspülen. Die Heilerde bindet das Fett auf der Kopfhaut und stärkt den Säureschutzmantel.


Tipp 4: trocknen – aber richtig

Ganz wichtig: Die Haare nicht mit dem Handtuch trockenrubbeln – diese Prozedur schädigt die Struktur des Haares, lässt es schneller splissen und abbrechen. Viel besser: Das Handtuch in Form eines Turbans um den Kopf wickeln und es dort 5 – 10 Minuten belassen. Der Frottee-Stoff nimmt die Feuchtigkeit des Haares sanft auf.

Beim Föhnen gilt: Heiße Föhnluft strapaziert das Haar und trocknet es aus. Lieber etwas länger föhnen, die Gebläsestufe höher schalten und die Temperatur geringer einstellen. Außerdem sollte zwischen Föhn und Haar ein Abstand von mindestens 20 Zentimetern eingehalten werden. Auch gut: Mit der Kalttaste lasst sich das Haar schnell abkühlen – das sorgt für mehr Sprungkraft und Glanz.


Tipp 5: richtig gebürstet

Wussten Sie, dass jedes Haar an einen Blutkreislauf angeschlossen ist? Je besser also die Durchblutung, desto besser auch das Haarwachstum und die Versorgung der Haarwurzel. Deshalb tut der Kopfhaut eine regelmäßige Massage gut – am besten mit einer Naturhaarbürste. Sie wirkt wie ein Peeling, löst Ablagerungen und Schuppen und die Kopfhaut kann besser entgiften. Tägliches, rund 2 minütiges Bürsten zeigt nach wenigen Wochen seine Wirkung: Die Haare glänzen, kräftiges Haar beginnt nachzuwachsen, strapazierte Kopfhaut erholt sich.

Achten Sie beim Kauf der Bürste darauf, dass kurze und lange Borsten sich abwechseln. So werden die Haare gekämmt und gleichzeitig die Kopfhaut massiert. Die Borstenenden sollten weich sein, nicht spitz, da sonst die Haut verletzt wird. Sehr gut eignen sich Holzbürsten mit Wildschweinhaaren.


Tipp 6: innere Stärke

Schönes Haar kommt von innen. Denn die Haarwurzel erhält über die Ernährung jene Stoffe, die sie für die Haarproduktion benötigt. Vor allem, wenn Speichereisen, Vitamin H (Biotin), Zink, Pantothensäure oder Vitamin B1 fehlen, macht sich das in Brüchigkeit, fehlendem Glanz und mangelnder Spannkraft bemerkbar. Mit Kombipräparaten lässt sich dieser Nährstoffmangel ausgleichen. Doch für alle Produkte gilt: Die Wirkung zeigt sich erst nach Monaten.


Tipp 7: Gegen Haarspaltereien hilft Extrapflege

Wenn die Haare nach unten hin immer dünner werden und sich aufgespalten, spricht man von Spliss. Problem: Sind die Haarspitzen erst einmal kaputt, kann kein Klebstoff der Welt die Fransen wieder verbinden. Das wirksamste Mittel ist ein Gang zum Frisör: Spitzen schneiden lassen.

Um Spliss vorzubeugen, sollte man die Haare im unteren Drittel regelmäßig mit einem speziellen Spitzenfluid oder Serum verwöhnen. Sie umhüllen das Haar mit einem schützenden Silikonmantel. Diese Fluids sind sehr ergiebig und sollten nur nach jeder zweiten Haarwäsche und nur im Bereich der Haarspitzen angewendet werden. Auch eine leichte Ölkur bewirkt Wunder. Einfach regelmäßig wenige Tropfen Macadamia-, Mandel-, oder Jojojbaöl in die Haarspitzen massieren.

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