Was für den Kauf eines Effektgerätes von Zoom spricht

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Was für den Kauf eines Effektgerätes von Zoom spricht

Die Marke Zoom ist vor allem für ihre im Preis ausgewogenen Audio-Rekorder bekannt. Aber auch im Bereich der Effekt-Geräte weiß der Hersteller aus Japan zu überzeugen. Dabei wird ausschließlich auf digitale Effekte gesetzt, sodass in jedem Gerät stets mehrere Effekttypen zu finden sind.
Bei eBay erfreuen sich die Effekt-Geräte der Marke großer Beliebtheit, was an dem vorteilhaften Preis-Leistungs-Verhältnis liegt. Generell unterscheidet Zoom seine Effektgeräte in die Kategorien E-Gitarre, E-Bass und Akustik-Gitarre.  

Effektgeräte von Zoom für die E-Gitarre

Immer und überall - mobile Effektgeräte von Zoom

Das G1N ist ein kleines Multi-Effektgerät, welches im Gegensatz zu vergleichbaren Geräten mit einem 32-Bit-Effektprozessor arbeitet. Damit kann es die zu berechnenden Effekte in professioneller Qualität ausgeben. Insgesamt hat es sieben Effekttypen integriert und verfügt über 54 Effekte. Die Effekttypen sind Kompressor und Gitarrenklassiker wie Wah-Wah, Tremolo oder Phaser.
Weiterhin finden sich viele Verzerrertypen im Gerät wieder, angefangen beim einfachen Overdrive bis hin zur Extreme Distortion. Auch ein Equalizer hat ins Gerät Einzug gefunden, genau wie unterschiedliche Verstärkermodelle. Darüber hinaus sind die beliebten Modulationseffekte im G1N integriert. Hierbei können Sie auf Chorus genauso zurückgreifen wie auf Flanger, Pitch Shift oder Vibrato. Der Vibrato-Effekt ist besonders interessant, denn er erinnert stark an das Tremolo, bei dem die Lautstärke schnell variiert wird, jedoch wird beim Vibrato die Tonhöhe geringfügig verändert, was den Ton lebendig macht.
Außerdem dürfen die Effekttypen Delay und Reverb in keinem Multi-Effektgerät fehlen. Mittels Delay setzen Sie ein Echo auf Ihren Sound und Reverb sorgt für den richtigen Hall. Durch seine Größe ist das G1N besonders für das private Üben oder den Einsatz im Heimstudio geeignet. Wenn Sie es zum privaten Spielen nutzen wollen, dann ist die integrierte Drum-Machine sicherlich hilfreich. Hier können Sie auf 40 Rhythmen zurückgreifen, die sich zwischen Rock, Pop, Funk und Jazz bewegen.

Voreinstellungen für bestimmte Musikstile

Damit Sie auf einmal gefundene Einstellungen schnell zugreifen können, sind 40 Speicherplätze für User-Presets vorhanden. Außerdem sind werkseitig ebenfalls 40 Voreinstellungen für unterschiedliche Musikstile im Gerät integriert. Erwähnenswert ist noch, dass Sie bis zu acht Effekte gleichzeitig nutzen können.

Ein Multi-Effektgerät, das um ein Expression-Pedal zur Steuerung von Effektparametern ergänzt wurde, ist unter der Bezeichnung G1XN bei eBay erhältlich.

Ein umfangreicher ausgestattetes mobiles Multi-Effektgerät ist das G2Nu. Hier können Sie auf 83 Effekte zurückgreifen, von denen Sie bis zu acht gleichzeitig nutzen können. Schwerpunkt und Highlight des Gerätes sind die 30 Amp und Stompbox-Modelle, welche das Gerät simulieren kann. Hierzu zählen Klassiker wie der Fender BASSMAN oder der BOSS DS-1 sowie auch der Electro-Harmonix BIG MUFF und die MATCHLESS HOT BOX.
Weiterhin kann das kleine Multi-Effektgerät mit dem Computer per USB verbunden werden. Es dient dann als Audiointerface, welches Aufnahmen in CD-Qualität erlaubt. Außerdem können alle Effekteinstellungen am Computer vollzogen und auf den 100 Speicherplätzen des Gerätes abgelegt werden.  

Bühne und Heimstudio - Effektgeräte von Zoom

Beim Zoom G5 handelt es sich um ein größeres Effektgerät der G-Serie. Hier finden Sie insgesamt 145 Effekte wieder, davon sind 22 hochwertige Amps und 123 Stomp-Box-Effekte aus allen Bereichen. Beispielsweise sind acht dynamische Effekte mit unterschiedlichen Kompressortypen und Gates integriert. Auch 13 Filter und Equalizer sind on board und erlauben so, den Klang Ihren Wünschen anzupassen.
Natürlich sind ebenfalls Overdrive und Distortion im G5 zu finden, die in 21 Effekte unterteilt sind. Modulation, Delay und Reverb sind außerdem in sehr vielen Effektarten vertreten. Neben einem Looper mit 60 Sekunden Aufnahmezeit und der Nutzung des Gerätes als Audio-Interface mit 24 Bit/48 kHz ist das G5 vor allem aufgrund seines Effektpedals bemerkenswert. Dieses lässt sich nicht nur hoch- und hinunter drücken, um beispielsweise die Intensität des Effektes zu steuern, sondern es kann auch nach links und rechts gedreht werden.
So haben Sie die Möglichkeit, einen zweiten Parameter des gewünschten Effektes zu regulieren. Dies kann die Delay-Zeit des Echos sein oder auch die Frequenz des Overdrive. Alle Einstellungen des G5 lassen sich auf 297 Speicherplätzen ablegen und mittels 4 Fußschaltern schnell abrufen.  

Multi-Effektgeräte als Stompbox von Zoom

In der mit MS bezeichneten Produktserie hat Zoom einige Stompboxen im Programm, wobei hier nur die Form an die Klassiker der Analog-Ära erinnert. Im Inneren der Geräte arbeitet digitale Technik, die nicht nur einen, sondern bis zu 100 Effekte erlaubt. Das MS-100BT generiert diese enorme Effektvielfalt und kann außerdem sechs davon gleichzeitig anwenden.
Darüber hinaus ist diese Stompbox mit einer Bluetooth-Schnittstelle ausgestattet. Sie können mittels iPad, iPhone oder iPop touch über sie neue Effekte in die Stompbox laden. Dadurch ist die Stompbox sehr flexibel und stetig mit den neuesten Effekten aktualisierbar. Das MS-50G ist die kleinste der Stompboxen von Zoom. Sie besitzt 55 Effekte und kann ebenfalls sechs davon parallel anwenden. Die MS-70CDR ist mit 86 Effekten ausgestattet, wovon - wie bei den anderen Boxen auch - sechs simultan einsetzbar sind.  

Effektgeräte von Zoom für den E-Bass

Für den E-Bass hat Zoom mit der B-Serie eine fast identische Produktserie zur G-Serie für E-Gitarre ins Leben gerufen. Das B1 und das B1X sind etwa baugleich dem G1. Natürlich sind hier die Effekte so ausgewählt, dass sie sich für den Bass eignen. B1 und B1X sind vor allem zum Üben und für Bandproben einsetzbar.
Für Bühneneinsätze sollte ein größeres Gerät verwendet werden, wie etwa das B9.1ut. In diesem sind 112 Effekte untergebracht, wovon Sie 10 gleichzeitig nutzen können. Außerdem verfügt es über das sogenannte Z-Pedal. Dieses lässt sich nicht nur hoch und hinunter drücken, um die Stärke eines Effektes zu kontrollieren, sondern es schwenkt auch nach links und rechts, um weitere Parameter regulieren zu können. Damit hat der Bassist sehr umfangreiche Möglichkeiten, sein Spiel zu variieren.  

Effektgeräte von Zoom für die Akustik-Gitarre

Einige klassische Gitarren, aber vor allem Western-Gitarren, haben integrierte Tonabnehmer, die es erlauben, sie an einen Verstärker anzuschließen. Auch das Verbinden mit einem Effektgerät ist dadurch möglich. Zoom hat drei Effektmaschinen für akustische Gitarren im Programm, durch die Sie wirklich neue Klänge aus Ihrem Instrument holen können.  

A2 und A2.1u – Effektgeräte für die Akustik-Gitarre von Zoom

Das A2 sowie das A2.1u sind bis auf das Pedal des A2.1u und dessen Einsatzmöglichkeit als USB-Interface baugleich. Sie arbeiten mit einer Abtastrate von 96 kHz bei 24 Bit Tiefe. Dadurch wird das Signal des Tonabnehmers merklich besser verarbeitet. So ist es dem Gerät möglich, den gewollten Klang der Gitarre detailreich darstellen zu können. Er wirkt schlichtweg voller und räumlicher, als wenn Sie ein Gerät mit geringer Abtastrate verwenden würden.
Wie auch bei den Effektgeräten für E-Gitarren kommt hier ein 32-Bit-Prozessor zur Effektberechnung zum Einsatz. Er erlaubt eine sehr schnelle und saubere Signalverarbeitung. Im A2 und A2.1u sind 47 Effekte untergebracht, wovon acht Effekte parallel genutzt werden können. Anders als bei den E-Gitarren wird bei Akustik-Gitarren weniger Wert auf Verzerrer und Driver gelegt. Interessant sind hier die Effekte, mit denen Sie andere Gitarren akustisch nachbilden können. So ist es mit den Effektgeräten möglich, eine Gibson Super Jumbo oder eine Martin Dreadnought zu simulieren. Ganze 12 Model-Module für unterschiedliche Akustik-Gitarren sind im A2 und A2.1u integriert. Weiterhin sind dynamische Effekte mit an Bord. Aufgrund dessen können Sie einen Kompressor für Ihr Spiel einsetzen oder auch einen Limiter, der das Übersteuern verhindert.
Um den Grundklang wärmer, härter oder präsenter zu machen, ist ein Equalizer ebenfalls in den Geräten eingebaut. Natürlich fehlen auch die klassischen Effekte wie Chorus, Phraser, Flanger oder Delay nicht. Einen wichtigen Platz nehmen des Weiteren die unterschiedlichen Reverb-Effekte ein. Sie können den Hall einer großen Arena genauso nachbilden, wie den Hall eines kleinen, gekachelten Raumes oder einer breiten, weiten Halle.
Hilfreich ist sicherlich der eingebaute Tuner des Gerätes, mit dem Sie sogar tonlos Ihre Gitarre stimmen können. Auch ein Kopfhöreranschluss ist am Gerät vorhanden, sodass Sie selbst in der Nacht üben können, ohne jemanden zu stören.  

Das A3-Effektgerät von Zoom

Das A3 setzt bei der Abnahme der analogen Signale des Tonabnehmers auf eine Auflösung mit 24 Bit Tiefe bei einem Oversampling von 128. Die interne Signalverarbeitung geschieht wie beim A2 auf Studioniveau, und zwar im 32-Bit-Bereich. Gegenüber dem A2 ist das A3 mit 40 Effekten ausgestattet, zu denen sich 16 Body-Typen und 28 Model-Module gesellen. Body-Typen - also der Aufbau des Gitarrenresonanzraumes - bestimmen im Wesentlichen den Klang einer Akustik-Gitarre. Mit dem A3 können Sie Korpustypen wie Round Shoulder, Square Shoulder oder Double 0 nachbilden.
Selbst der offene Klang einer 12-saitigen Gitarre oder der tiefe Resonanzraum eines Kontrabasses ist mit dem Gerät generierbar. In den 28 Model-Modulen finden Sie solch bekannte Gitarrenklassiker wie die Martin D-18, die Gibson J-45 sowie die Guild F-55 oder eine einfache klassische Nylon-Gitarre.
Zu den Effekttypen zählen zum Beispiel die klassischen Kompressoren mit unterschiedlicher Ausprägung, wobei hier der Slow-Attack Kompressor erwähnt werden muss, da dieser die Einregelzeit der Noten so verringert, dass ein Violinen-Effekt hervorgerufen wird. Auch der aus dem Funk bekannte Wah-Wah-Effekt wurde im A3 eingebaut und kann bei Bedarf Ihr Spiel ergänzen. Darüber hinaus finden Sie Tremolo, Phaser und Chorus genauso im Gerät wieder wie Flanger, Pitch Shift oder Delay und Reverb.
Interessant sind die Effekte, die den Klang der Gitarre so simulieren, als ob sie über ein Mikrofon abgenommen werden würde. Hier können Sie wählen zwischen der Abnahme über ein Shure SM57, über ein AKG C414 oder über einen Neumann U87. Wie im A2 so ist auch im A3 ein Tuner integriert, der Ihnen das einfache Stimmen der Gitarre erlaubt. Erwähnt werden muss noch, dass ein XLR-Anschluss für Mikrofone im Gerät untergebracht wurde, womit Sie die Gitarre mittels Mikrofon abnehmen können.

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