Was für den Kauf eines Effektgerätes von Vox spricht

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Was für den Kauf eines Effektgerätes von Vox spricht

Die Firma Vox steht seit den 1960er Jahren für einfallsreiche Musiktechnologie im Bereich E-Gitarre und Zubehör. Bereits die Beatles und die Rolling Stones haben mit Geräten von Vox gearbeitet und so neue, nie gehörte Klänge in die Musik einbringen können.
Das erste Instrument von Vox entstand Ende der 1940er Jahre. Es war ein elektronisches Einton-Instrument ähnlich einer Orgel und hatte den Namen Univox.
Die ersten Verstärker für Gitarren begann die Firma Ende der 1950er Jahre zu produzieren, wobei diese bereits einen Effekt mit an Bord hatten, und zwar das Tremolo. Bei diesem Effekt wird die Lautstärke des Signals in kurzen Abständen variiert. Es erinnert dadurch stark an das Vibrato, das besonders häufig bei klassischer Musik genutzt wird, um lebendig wirkende Passagen zu erzeugen.
Im Jahr 1967 brachte Vox Gitarrenamps wie den Conqueror oder den Supreme auf den Markt. Diese besaßen für die damalige Zeit sehr fortschrittliche Effekte wie Distortion und Reverb. Bei Distortion wird das Signal der Gitarre verzerrt, was sie schärfer oder auch rauer klingen lässt. Der typische Rocksound wird so erzeugt. Reverb ist eine andere Bezeichnung für Hall. Hall ist eine kontinuierliche Schallreflexion, wie sie in Räumen vorkommt.
Seit dem ersten Tremolo-Effekt entwickelte die Firma Vox kontinuierlich ihre Geräte weiter. Neben Gitarren, Amps und Effektgeräten stellt sie auch diverses Zubehör wie Kabel und Fußschalter her. Ihre Erfahrungswerte befähigen sie dazu, genau zu wissen, was Vollblutgitarristen brauchen. Die umfangreiche Palette an Effektgeräten, die Sie auch bei eBay kaufen können, bestätigt das.

Das WahWah-Effektgerät von Vox

Einer der Klassiker, wenn es um die Änderung des Gitarrensounds durch Effekte geht, ist das WahWah. Dieser Effekt wurde zunächst von Blasinstrumenten mechanisch hergestellt, indem ein Dämpfer über die Schallöffnung gelegt wurde. Dadurch werden die Töne dumpfer oder brillanter und führen zu dem lautmalerisch beschreibbaren „WahWah“.
Für Gitarren wurde dieser Effekt Ende der 1960er Jahre durch die elektronische Schaltung „Mid Range Boost“ realisiert. Die sorgt dafür, dass die Frequenz der Resonanzspitze verändert wird. Durch ein WahWah-Effektgerät können Sie Ihre Gitarre wahrhaft zum Weinen, Quaken oder auch Schreien bringen. Es wird wie fast alle Effektgeräte für Gitarren durch ein Fußpedal ausgelöst.
Die Stärke des Druckes auf das Pedal bestimmt dabei die Stärke des Effekts. Zur WahWah-Serie von Vox gehören Einsteigergeräte, die bei eBay nicht nur einen günstigen Preis haben, sondern auch über die Robustheit für den harten Einsatz auf der Bühne verfügen. Weiterhin sind anspruchsvollere WahWah-Geräte erhältlich, die beispielsweise die Möglichkeit zur freien Verdrahtung bieten, true Bypass und einen Polyshine Poti.

Röhrensound-Effektgeräte von Vox

Die Serie ToneLab von Vox umfasst Effektgeräte, deren wichtigste Funktion es ist, klassische Röhren-Amps nachzustellen. So benötigen Sie keine verschiedenen Verstärker aus unterschiedlichen Jahrzehnten, das ToneLab generiert ihren Sound auf Knopfdruck.
Weiterhin sind viele Effekte wie Octave, Chorus, Flanger, Phaser oder Delay im Gerät integriert. Sie können untereinander auch kombiniert werden. Damit Sie Parametereinstellungen, die Ihnen gefallen, schnell zur Hand haben, können Sie diese abspeichern.
Beim Tonelab ST haben Sie dafür 50 Speicherplätze zur Verfügung. Weiterhin sind bereits viele Einstellungen, die man standardmäßig verwendet, im Gerät fest integriert. Um während des Spiels schnell zwischen einzelnen Einstellungen wechseln zu können, genügt ein Tritt auf das Fußpedal und schon wird aus dem rockigen Klang der warme Blues-Sound. Praktisch ist ebenfalls, dass die Serie einen USB-Anschluss besitzt, um Soundeinstellungen am PC zu verwalten.
Außerdem kann das Gerät als Audioschnittstelle dienen. Sie können also die Gitarrenspur direkt am Computer aufnehmen. Mit einem Effektgerät der ToneLab-Serie haben Sie die Möglichkeit, viele einzelne Geräte wie Amp, Effekte und Audioschnittstelle für Ihre Gitarre zu ersetzen.

Delay-Effektgeräte von Vox

Ein Gerät, das mit Delay-Effekten aufwartet, wird von Vox in der Serie DelayLab angeboten. 30 Effekte sind bereits im Gerät integriert. Interessante Delay-Effekte wie etwa Ambient, Tape, Analog oder Stereo können generiert werden. Beim Stereo-Delay wird das Mono-Signal der E-Gitarre mit einem Stereo-Echo versehen, was die Spannung im Song gerade an ruhigeren Stellen steigern kann.
Neben Echo-Effekten in Richtung Zeitlinie kann das Gerät auch Reverse-Echos erzeugen. Hierbei wird das Echo des Signals rückwärts abgespielt, was zu einem psychedelischen Effekt führt und in unterschiedlichen Musikrichtungen gern angewendet wird. Neben den schon fest eingespeicherten Delay-Effekten ist es ihnen auch möglich, eigene Echos zu kreieren und im Gerät abzuspeichern.
Das Aufrufen geschieht über die vier Fußtasten. Wobei Sie auch ein Fußpedal an das Gerät anschließen können, um die Steuerung der Effekte so einfach wie möglich zu gestalten. Hervorzuheben ist ebenfalls, dass auch ein Looper für Stereosignale mit 28 Sekunden Aufnahmedauer im DelayLab eingebaut ist.

Loop-Effektgeräte von Vox

Eine der sicherlich interessantesten Möglichkeiten Musik zu machen, ist die Verwendung von Loops. Ein Loop ist eine Musikschleife, die sich beliebig oft wiederholen lässt. Ein Loop-Gerät nimmt also ein Stück Musik auf und gibt die Aufnahme in einer Endlosschleife wieder. Diese Wiedergabeschleife können Sie mit einer neuen Aufnahme ergänzen und diese neue Aufnahme zusammen mit der ersten Aufnahme ebenfalls in einem Loop wiedergeben.
Die Effektgeräte von Vox der Serie Looper sind dafür bestens geeignet. Dabei sind diese nicht nur für Gitarristen ein willkommenes Effektgerät, denn auch Drummer, Keyboarder, Sänger oder Bassisten können Loops nutzen, um sehr kreative Effekte zu erzeugen. Am beeindruckendsten ist es, wenn ein Looper genutzt wird, um eine „Einmannband“ zu unterstützen. Der Musiker kann beispielsweise einen kurzen Melodieloop aufnehmen, den er mit der Gitarre einspielt. Dieser wird durch einen kleinen Rhythmus ergänzt und anschließend durch eine Bassspur.
Auch ist es mit einem Looper möglich, Loops dazu- und wegzuschalten. So können Sie etwa an bestimmten Stellen den Melodieloop beenden und nur der Bass und die Drums bleiben hörbar. Die können Sie mit einer anderen Melodie überspielen. Im Endeffekt baut der Musiker in der Art ein Lied mit unterschiedlichen Stimmen ganz allein. Gerade bei Liveveranstaltungen versetzen solche Darbietungen das Publikum immer wieder in Staunen.
Weiterhin haben Looper unterschiedliche Effekte integriert. So bleiben die Loops nicht farblos, sondern lassen sich etwa durch ein Delay aufwerten oder mittels Pitch in der Tonhöhe verändern. Bedient wird der Looper über Fußpedale, die das schnelle Ein- und Ausschalten erlauben. Neben einem Eingang für die Gitarre kann der Looper auch mit einem Mikrofon verbunden werden. Andere Instrumente oder auch Vocals sind so ebenfalls leicht zu loopen.

Multi-Effektgeräte für Gitarre und Bass von Vox

In der Serie StompLab von Vox finden Sie unterschiedliche Multi-Effektgeräte für die Gitarre und den Bass. In diesen sind sehr viele unterschiedliche Effekte integriert, die Ihren Sound nachhaltig verändern. Sie haben Sie Möglichkeit, sich zwischen vielen unterschiedlichen Amps zu entscheiden.
Sie können Effekte wie Chorus, Flanger oder Pitch Shift auswählen. Weiterhin sind unterschiedliche Reverbs in den Multi-Effektgeräten eingebaut. Damit haben Sie die Möglichkeit Ihre Gitarre so klingen zu lassen, als ob Sie diese in einer riesigen Halle oder in einem kleinen Raum spielen würden.
Außerdem sind viele unterschiedliche Verzerrungseffekte mit den Geräten realisierbar. Praktisch ist, dass Sie die Effekte per Fußpedal aktivieren können. Außerdem sind unterschiedliche Presets, also Voreinstellungen für die Effekte im Gerät, abgespeichert. Das macht das Arbeiten mit der StompLap-Serie einfach, denn Sie müssen beispielsweise nur Ihren Musikstil wählen und schon erklingt Ihre Gitarre mit den passenden Effekten.

Satriani-Effektgeräte von Vox

Der Ausnahmegitarrist Joe Satriani stand bei dieser Geräte-Serie nicht nur mit seinem Namen Pate, sondern sorgte auch dafür, dass die Effektgeräte der Serie seinen Anforderungen an den Live- und Studioalltag gerecht werden.
Hierfür wurde etwa der Satchurator entwickelt. Hinter diesem Namen verbirgt sich ein Verzerrpedal von sehr hoher musikalischer Qualität. Dadurch wird es Ihnen möglich, auch bei extremen Pegelanhebungen mit minimalen Nebengeräuschen zu arbeiten. Es eignet sich für Blues genauso wie für das starke Verzerren von Metal- und Rockgitarren.
Weiterhin gehört in diese Serie das ICE 9, das einen Overdrive-Effekt erzeugt. Durch dieses leichte, gewollte Übersteuern der Gitarre wird der Sound je nach Effekteinstellung weicher und wärmer oder aggressiver. Das Gerät mit dem Namen Time Machine dient dazu, einen Delay zu erzeugen, wie ihn Joe Satriani bevorzugt. Dabei können Sie zwischen zwei Delay-Modi wählen. Wobei der eine einen analogen Delay-Effekt erzeugt und der andere einen digitalen, der brillanter klingt.
Das letzte Effektgerät in der Reihe ist das Big Bad Wah. Bei diesem WahWah können Sie zwischen dem klassischen WahWah wählen und einem härter ansprechenden, wie es Satriani in unterschiedlichen Songs bevorzugt.

Entscheidungshilfe für den Kauf eines Effektgerätes von Vox

Jeder Gitarrist hat seine eigenen Erwartungen an Effektgeräte, deshalb sind verbindliche Kaufempfehlungen schwierig. Wichtig ist, dass Sie sich klarmachen, welche Effekte Sie unbedingt für Ihren Wunschsound benötigen.
Orientierungshilfen können Sie sich bei anderen Bands holen. Bringen Sie in Erfahrung, warum diese Gitarre dieses Gitarristen in der Art klingt. Gerade im Internet auf Musikerforen können Sie sich dazu hervorragend informieren.
Generell kann als Entscheidungshilfe der allgemeine Satz gelten „Weniger ist mehr“. Auch wenn die Anschaffung eines Multi-Effektgerätes praktisch alle Wünsche erfüllen würde, so kann doch ein separater WahWah besser klingen als der des Multi-Effektgerätes. Versuchen Sie deshalb, die Effektgeräte zuvor auszuprobieren.
Weiterhin kann es sein, dass einige Effekte gar nicht zu Ihrem Sound passen. Um dies beurteilen zu können, nehmen Sie doch einfach Ihre Musik mit einer entsprechenden Software auf und versehen Sie danach die Tonspur mit den gewünschten Effekten. Mehr oder weniger alle Effekte eines Effektgerätes sind nämlich auch als Programm für DAW-Software erhältlich.
Nach dem Belegen der Musikaufnahme mit Effekten erkennen Sie schnell, welcher zu Ihrer Musik passt und welcher nicht.

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