Was für den Kauf eines Effektgerätes von Rocktron spricht

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Was für den Kauf eines Effektgerätes von Rocktron spricht

Wer sich Effektgeräte von Rocktron kaufen möchte, der trifft auf ein Unternehmen, dessen Gründer selbst einmal ein erfolgreicher Musiker gewesen ist.
Bob Waller weiß deshalb ganz genau, worauf es bei der Konzeption und vor allem bei der Bedienerfreundlichkeit ankommt. Bei den Effektgeräten der im Jahr 1983 im amerikanischen Bundesstaat Michigan gegründeten Firma Rocktron fließen Erfahrungen mit ein, die von den Gründern zum Beispiel bei den Bands Wildwood und The Blame gesammelt worden sind.
Dabei mussten auch die hohen Ansprüche der Clubszene in Hollywood zufriedengestellt werden. Beim Kauf der Gitarrenverstärker und der anderen Effektgeräte von Rocktron besteht immer die Garantie, dass den Bedürfnissen von Hobbymusikern genauso nachgekommen wird wie den Ansprüchen von Berufsmusikern.

Die Anfänge der Rocktron Effektgeräte

Rocktron gilt als Pionier, was die Geräte zur Rauschunterdrückung bei der Verstärkung von Gitarrenklängen betrifft. Rocktron arbeitete schon immer mit der HUSH-Technologie, die heute noch gebräuchlich ist. Inzwischen hat sich dieses Prinzip sogar als Industriestandard etablieren können.
Die Verbreitung der Rocktron Effektgeräte steht in engem Zusammenhang mit der Musik der 80er Jahre. Auf der Liste der Kunden von Rocktron finden sich sehr bekannte Namen wie Bon Jovi, U2, Black Sabbath und die Red Hot Chilli Peppers. Auch Prince, Eddie Van Halen, Gary More und Brian May arbeiten auf der Bühne mit den Effektgeräten von Rocktron.

Die ersten Produkterweiterungen bei Rocktron

Im Jahr 1984 stellte Rocktron seine enormen Kapazitäten bei Innovationen unter Beweis. Kurz nacheinander wurden die Rocktron Kompressoren Endstufen und auch Vorverstärker eingeführt. Außerdem folgte Rocktron dem Trend, die Effektgeräte mit einem Fußschalter auszustatten, um so für die Musiker den Komfort bei der Bedienung zu erhöhen und einen Wechsel der genutzten Effekte auch innerhalb eines Songs möglich zu machen.
1989 brachte Rocktron das erste eigene digitale Effektgerät mit einer individuell steuerbaren Palette an Effekten auf den Markt. Sie sind für Liebhaber mit etwas Glück heute günstig bei eBay zu bekommen. Im gleichen Jahr wurde das Sortiment um die Bradchaw Switcher erweitert.

Die Entwicklung von Rocktron in den 90er Jahren

Im Jahre 1990 stellte sich Rocktron der Herausforderung, mit der eigenen Palette der Effektgeräte auch die Anforderungen von ProGap zu erfüllen, die von Allan Holdsworth und Steve Lukather definiert worden waren. 1992 folgte dann die Baureihe der Effektgeräte mit 24-Bit-DSP, bei denen erstmals der neu entwickelte Prozessor Intelliflex zum Einsatz kam. Fast zeitgleich hatten die Produktentwickler mit einer Simulation Erfolg, die als „On-Board-Speaker“ inzwischen weltweit bekannt ist.
Ebenfalls wurde ein DSP-Prozessor entwickelt, der die digitale Rauschunterdrückung möglich machte. Hinzu gesellten sich die Innovationen, die in die analoge Stomp Box mit einflossen.

Rocktron und die umfassenden Erweiterungen bei den eigenen Marken

Auch danach hörte die Erfolgsgeschichte von Rocktron nicht auf. Gleich eine ganze Palette an eigenen Marken bei den Effektgeräten konnte mit sehr guter Akzeptanz durch die Bands und Einzelinterpreten auf dem Markt etabliert werden. Beispiele hierfür sind die Velocity Endstufen sowie die Reihe Chamäleon.
Die Effektgeräte der Baureihen PatchMate, Replifex und All Acces bereicherten ziemlich zeitgleich das Produktportfolio von Rocktron. Heute können in den Fachgeschäften für Musiker und bei eBay außerdem die Marken Banchee 2 Talkbox, Cyborg Digital sowie bei den Vorverstärkern die Prophesy-Serie gekauft werden. Berühmtheit unter den Profi-Musikern erlangte Rocktron auch mit seinen GHS Strings und GHS Boomers.
Gute Qualität gibt es bei der Marke Rocktron immer noch, obwohl die Effektgeräte nach einem Wechsel in der Unternehmensstruktur nicht mehr in den USA, sondern deutlich kostengünstiger offshore produziert werden.

Wer heute mit der Technik von Rocktron auf der Bühne steht

Ein Blick in die Referenzliste von Rocktron bringt die Namen von beliebten Bands und Sängern zutage. So arbeitet zum Beispiel die Band Rammstein mit der Technik des Unternehmens. Auch Namen wie Collective Soul und Richie Sambora finden sich auf der Liste. Genauso wenig möchten Motörhead und Cockpit auf die technische Unterstützung der Effektgeräte von Rocktron verzichten.
In den letzten Jahren konnte Rocktron gleich einige Preise für seine Technik abräumen. Im Jahr 2009 gab es besonders gute Beurteilungen für das Rocktron Patchmate Loop 8 Rack, die im Jahr 2010 noch einmal unterstrichen wurden. Zu den neueren Errungenschaften gehört der AmpKit 1.2, der im Jahr 2011 der breiten Öffentlichkeit präsentiert wurde.

Wer von der Rocktron-Technik profitiert

Es sind nicht nur die Gitarristen, für die Effektgeräte aus dem Hause Rocktron interessant sind. Viele der Geräte lassen sich auf Wunsch auch mit anderen Musikinstrumenten kombinieren oder sind als technische Unterstützung für die Sänger der Bands gedacht. Rocktron beliefert nicht nur Solisten und Bands, sondern auch die professionellen Dienstleister im Bereich des Eventmanagements. Ein genauerer Blick auf das Pult in vielen Clubs zeigt, dass auch einige Diskjockeys ihre Individualität mit den Effektgeräten von Rocktron unter Beweis stellen. Sie können sich im Bereich Floor Profession nach geeigneter Technik umschauen.
Rocktron liefert nicht nur die Geräte selbst, sondern kann auch mit Zubehör aller Art und einem guten technischen Support dienen. Das Zubehör reicht von den Anschlusskabeln und Adaptern bis hin zu Taschen, in denen die leistungsstarke Technik sicher und komfortabel zugleich transportiert werden kann.

Was man noch ganz allgemein zu den Effektgeräten wissen sollte

Effektgeräte sind entweder elektronische Schaltkreise oder digitale Anwendungen, mit denen Klänge gezielt beeinflusst werden können. Sie werden unterschieden nach der Art, wie die Klänge verändert werden. Zu den pegelorientierten Effektgeräten gehören zum Beispiel Gate, Limiter sowie Kompressor. Auch Effekte wie Tremolo oder Chopper können über diese spezielle Form der Effektgeräte direkt auf der Bühne vor der Ausgabe der Klänge in den Lautsprecherboxen bewirkt werden.
Hinzu kommen Formen des gezielten Überblendens der Signale wie Ducking und Pan Flip. Eine Besonderheit der pegelorientierten Effektgeräte besteht darin, dass hier grundsätzlich Dynamikprozessoren verwendet werden.

Weitere spezielle Formen von Effektgeräten: Spektralmodulatoren und Verzerrer

Möchten Sie als Musiker Veränderungen bei den ausgegebenen Frequenzen erreichen, sind die spektral modifizierenden Effektgeräte die richtige Wahl. Zu ihnen gehören beispielsweise Pitch Swifter und Harmonizer, wobei Letztere teilweise auch eine Formatkontrolle ermöglichen. Vocoder, Ringmodulator, Leslie-Lautsprecher sowie Phaser gehören ebenfalls in diese Rubrik.
Bei einfachen Formen der Verzerrer kommen entweder variable oder feste Filter zum Einsatz. Auf das Wah-Wah und den Equalizer trifft das zu. Bei einem Verzerrer werden dem ursprünglichen Signal weitere Frequenzen in Form von Obertönen hinzugefügt. Damit wird eine Übersteuerung bewirkt, durch die der Klang einer älteren E-Gitarre aus den 70er- und 80er-Jahren erreicht wird, wie er vor allem bei der traditionellen Rockmusik zu hören war. Als auswählbare Effekte werden hier Overdrive, Fuzz und Distortion angeboten.

Effektgeräte mit zeitlicher Orientierung

In der Kategorie zeitorientierte Effektgeräte finden sich im Fachhandel und bei eBay die samplebasierten Modelle sowie die Time Shifter. Sie vervielfältigen das Ausgangssignal und können es komplett oder in Teilen als Signal zum originalen Sound hinzufügen oder die einzelnen Segmente mit der Überblendtechnik zusammenfügen. Das bedeutet, dass diese Effektgeräte mit einem internen Speicher ausgestattet sein müssen, was bei den Effektgeräten mit einer Orientierung an der Verzögerungszeit genauso der Fall ist. Sie unterscheiden sich durch die Möglichkeit der Nutzung eines Kammfiltereffekts. In der Gruppe der verzögerungszeitorientierten Effektgeräte finden sich Flanger, Delay und Reverb. Aber auch die Effekte Chorus, Echo und Vibrato können mit dieser speziellen Soundtechnik bewirkt werden.

Effektgeräte mit Optimierung auf einzelne Instrumente

Am weitesten verbreitet sind spezielle Effektgeräte zur Verstärkung und Veränderung der Klänge einer Gitarre. Sie werden salopp auch als Gitarrenverstärker bezeichnet und sind optimiert auf die Frequenzen, die von einer akustischen Gitarre oder einer E-Gitarre ausgegeben werden. Möchte ein Musiker eine besonders große Bandbreite an Effekten nutzen, empfehlen sich die 19-Zoll-Effekt-Prozessoren, die über spezielle MIDI-Pedale direkt von der Bühne aus gesteuert werden können.
Effektgeräte werden in der Regel über einen Fußschalter bedient, der entweder mit einer Wippe oder mehreren Tastschaltern versehen ist. Dass er unter Musikern auch gern einmal als „Tellermine“ bezeichnet wird, ist dem Aussehen der ersten Modelle der Steuerung der Gitarrenverstärker geschuldet.
Als eines der ersten Modelle kam das Arbiter Fuzz Face auf den Markt, das ein rundes Bedienteil besaß. Heute sind eckige Bedienteile üblich, die neben den Tastschaltern oft auch noch Drehregler haben, die Veränderungen der Einstellungen in den kurzen Pausen zwischen den einzelnen Titeln durch ein kurzes Bücken möglich machen.

Die Vorteile der Effektgeräte von Rocktron

Dass bei Rocktron bei der Entwicklung der Effektgeräte erfahrene Musiker mitwirken, hat für den Käufer einen entscheidenden Vorteil. Er besteht darin, dass die Entwickler wissen, worauf es bei einem Liveauftritt auf der Bühne wirklich ankommt: Die Einstellungen der Musikinstrumente müssen möglichst schnell und unauffällig für die Zuschauer vorgenommen werden. Auch ist es auf der Bühne während eines laufenden Konzerts nicht möglich, die vorgenommenen Einstellungen ausgiebig testen zu können. Deshalb liegt ein eindeutiger Schwerpunkt bei Effektgeräten, bei denen bestimmte Einstellungen programmiert, gespeichert und blitzschnell abgerufen werden können.
Ein Trend wird dahin gehen, dass auch die Funktechnik hier Eingang findet, sodass die Effektgeräte für alle Instrumente einer Band von zentraler Stelle, wie zum Beispiel einem Technikerpult aus, gesteuert und überwacht werden können. Dass der Einsatz der verschiedenen Effektgeräte den Gästen eines Konzerts ebenfalls zugutekommt, steht außer Zweifel. Ihm kann so ein wesentlich vollerer und „runderer“ Sound präsentiert werden.
Außerdem machen es die Effektgeräte möglich, auch die Klänge von älteren Instrumenten nahezu perfekt zu imitieren, was vor allem den Bands zugutekommt, die sich ihren Lebensunterhalt zum Beispiel mit dem gekonnten Nachspielen von Musik aus den 60er, 70er und 80er Jahren verdienen.

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